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Märkte | 10.10.2018

Aus IZMessezeitung 03 Mittwoch/2018, S. 56

Von Christine Rose

In diesem Artikel:

Comeback der Wohngemeinschaft?

Quelle: Immobilien Zeitung
Coliving à la WG? Zu wenig Privatheit, meint Horst Lieder, Gründer von International Campus (Mitte).

Quelle: Immobilien Zeitung

Wie hoch ist die Nachfrage nach Coliving, der modernen Wohngemeinschaft? Enorm, meinen vom Community-Gedanken befeuerte Anbieter. Überschaubar, sagen andere, die Coliving vor allem als Möglichkeit sehen, Mietpreise in Grenzen zu halten.

Ein kleines eigenes Zimmerchen mit Bett, der Rest wird geteilt: Bad, Gemeinschaftsraum, Küche. Wie viele Menschen spricht das an? Sehr viele, meint Gunther Schmidt, Gründer der Medici Living Group. Der Mann ist durchdrungen vom Gemeinschaftsgedanken, bezeichnet Medici "in erster Linie als Community- und Tech-Company". Derzeit interessierten sich vor allem junge Menschen dafür, "aber das wird auf Ältere überschwappen".

Die Immobilienfachleute auf dem Podium sind da vorsichtiger. Horst Lieder, Gründer und Chairman von International Campus, sieht das Coliving vor allem als Antwort auf stark gestiegene Mietpreise, die Zielgruppe ist seiner Meinung nach in etwa auf die 17- bis 35-Jährigen begrenzt. "Das Coliving endet, wenn die Leute Familien gründen." Lieders Erfahrung ist, dass viele Kleinwohnungssuchende Privatheit schätzen: ein komplettes Apartment plus Gemeinschaftsflächen im Gebäude.

Das Konzept verfolgt auch Amos Engelhardt, Chef von i Live. Einig sind sich die Anbieter darin, Räume, Technik und Events für gemeinsames Tun bieten zu müssen. Sie setzen Apps ein, auch Community-Manager gibt es. Der Architekt Matthias Hollwich spricht von der "Kraft sozialer Beziehungen" als Vorteil des gemeinschaftlichen Wohnens, Amos Engelhardt denkt etwas pragmatischer: "Wer sich zu Hause fühlt, mietet länger. Das macht das Investment stabiler."

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