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Märkte | 13.10.2018

Aus IZMessezeitung 03 Mittwoch/2018, S. 44

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Logivest, Fraunhofer SCS
  • Organisationen:
    Initiative Logistikimmobilien
  • Personen:
    Alexander Nehm, Malte-Maria Münchow, Uwe Veres-Homm
  • Immobilienart:
    Logistik

Situation bei Logistik "alarmierend"

Quelle: Immobilien Zeitung
Vorstellung der Studie auf der Expo Real.

Quelle: Immobilien Zeitung

Es mangelt an Flächen und Arbeitskräften. Und das bremst die Entwicklung weiterer Logistikimmobilien in Deutschland.

Von einem "alarmierenden Ergebnis" spricht Logix-Sprecher Malte-Maria Münchow. Die Initiative für Logistikimmobilien hat am Dienstag ihre dritte Studie auf der Expo Real vorgestellt, und die zeigt eklatante Engpässe beim Angebot an Flächen und Arbeitskräften auf. Belegt wird dieser Befund durch Zahlen, die die Autoren Alexander Nehm (Logivest) und Uwe Veres-Homm (Fraunhofer SCS) erhoben haben.

Es sei überraschend, wie akut die Knappheit in beiden Bereichen bereits ausgeprägt sei, sagt Nehm. "Keine einzige Logistikregion in Deutschland verfügt demnach gleichzeitig über hohe Flächen- und über hohe Arbeitskräftepotenziale." Somit stünden alle bedeutenden Logistikstandorte schon heute vor spürbaren Herausforderungen und wiesen entsprechende Mängel auf.

Massiv seien die Probleme in den südlichen Regionen Rhein-Neckar, Schwaben und Donau sowie rund um München, Nürnberg und Stuttgart. Die Gebiete um Bremen, Erfurt und Leipzig/Halle weisen dagegen in Bezug auf logistikaffine Gewerbeflächen noch die größten Potenziale auf. Hinsichtlich der Arbeitskräfteverfügbarkeit konnte in Berlin, der Region Niederrhein und im östlichen Ruhrgebiet noch eine relativ gute Situation für die Rekrutierung neuer Kräfte abgeleitet werden. Angesichts der großen Probleme sehen die Autoren und die Träger der Logix-Initiative vor allem die Kommunen in der Pflicht. Städte und Gemeinden müssten mehr neue Flächen für Logistiker ausweisen und dabei viel stärker zusammenarbeiten.

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