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Märkte | 10.10.2018

Aus IZMessezeitung 03 Mittwoch/2018, S. 34

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Mehr Fläche gibt‘s nur mit mehr Ärger

Quelle: Immobilien Zeitung
Wer beim Konflikt ums Bauland zurückstecken muss, darüber herrschten bei den Podiumsteilnehmern sehr unterschiedliche Meinungen.

Quelle: Immobilien Zeitung

Das Rhein-Main-Gebiet braucht dringend Wohnungen und Gewerbeflächen. Daran zweifelt kaum jemand. Auf wessen Kosten der zusätzliche Platz gehen soll, ist jedoch unklar.

Ohne Zumutungen und Streit wird es nicht ablaufen, wenn das Rhein-Main-Gebiet die dringend nötigen Flächen für Wohn- und Gewerbeimmobilien bekommen soll. Daran lässt Stadtplanungsdezernent Mike Josef (SPD) keinen Zweifel. Die Frankfurter werden sich auf Nachverdichtung einstellen müssen. Die kleineren Nachbarkommunen müssen damit rechnen, dass Frankfurt den politischen Druck auf sie erhöht, Bauland auszuweisen. "Im Nordend leben bis zu 13.000 Menschen auf einem Quadratkilometer. Am Riedberg sind es nur 700 bis 800. Dieses Ungleichgewicht darf in Frankfurt und in der Region so nicht bleiben", sagte Josef während einer Podiumsdiskussion zur Baulandversorgung. Scharf griff er die Nachbargemeinde Liederbach an, die es durch wachstumsfeindliche Entscheidungen sogar fertiggebracht habe, innerhalb der boomenden Region zu schrumpfen.

Thomas Horn, der Direktor des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, forderte hingegen Hilfe und nicht Druck auf kleinere Kommunen. Diese könnten Unterstützung beim Umgang mit zersplitterten Erbengemeinschaften oder beim Bau von sozialer Infrastruktur gebrauchen. Vor allem aber müssten Schienenverkehrsprojekte schneller umgesetzt werden, um Menschen aus entfernten Wohnorten zum Arbeitsplatz zu bringen. "Wir müssen nicht auch noch den letzten Hamster schützen", sagte Horn.

Constantin Westphal, Geschäftsführer des Wohnungsunternehmens Nassauische Heimstätte/Wohnstadt, bemängelte, dass der Bund seine Flächenreserven nicht im angekündigten Umfang freigebe. Instone-Geschäftsführer Ralf Werner verwies darauf, dass es in Frankfurt noch viele Gewerbeflächen gebe, die bei einer Nutzungsänderung dem Wohnungsbau dienen könnten.

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