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Projekte | 10.10.2018

Aus IZMessezeitung 03 Mittwoch/2018, S. 8

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Bitburg
  • Projekte:
    Airport Bitburg, Housing Area Bitburg
  • Unternehmen:
    Faco Immobilien
  • Organisationen:
    Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), Stadt Bitburg, Eifelkreis Bitburg-Prüm
  • Personen:
    Stefan Kutscheid, Claus Niebelschütz, Joachim Streit
  • Immobilienart:
    Wohnen, Gewerbe allgemein

200 ha Bauland in Bitburg zu haben

Quelle: Immobilien Zeitung
Konversionsflächen werden rar, warnt Claus Niebelschütz (2.v.r.), Leiter Bima-Hauptstelle Koblenz. Bitburg hat aber noch Platz.

Quelle: Immobilien Zeitung

Mehr als 200 ha erschlossene Fläche bringt die Eifelstadt Bitburg gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) auf den Markt.

Im Jahr 1994 wurden in Bitburg mit dem teilweisen Abzug der US-amerikanischen Streitkräfte auf einen Schlag rund 500 ha Konversionsfläche frei. Inzwischen sind etwa 300 ha davon entwickelt und ein Gewerbe-, Dienstleistungs- und Freizeitzentrum entstanden. Direkt nebenan können nun weitere 150 ha bebaut werden, die sich u.a. auf dem Rollfeld des ehemaligen Flugplatzes erstrecken.

Wie im Dienstleistungszentrum, in dem sich vor allem kleinere Mittelständler angesiedelt haben, wollen die Stadt und der Kreis Bitburg-Prüm bei der Vermarktung auf Kleinteiligkeit setzen. "Wir könnten uns dort aber auch gut eine Batteriefabrik vorstellen", verrät Landrat Joachim Streit (Freie Wähler). Er zielt dabei auf die Nähe zum Werk des Elektroautoherstellers Tesla in Prüm ab.

Investoren für Gewerbeimmobilien können für das kommende Jahr mit Baurecht rechnen. Als Dienstleister und Projektentwickler für Interessenten agiert das ortsansässige Unternehmen Faco Immobilien.

Doch für Wohnprojekte gibt es in Bitburg ebenfalls Potenzial. Die zwei Kilometer vom Flugplatz entfernte gut 60 ha große Housing Area haben die Amerikaner erst im vergangenen Jahr geräumt. Die Stadt hatte zunächst geplant, das Gelände mit Hilfe einer Landesgartenschau im Jahr 2022 zu entwickeln, die Fördermittel generiert hätte. Doch Bitburg erhielt keine Zusage für die Veranstaltung. Stattdessen kam Bad Neuenahr-Ahrweiler zum Zuge. Landrat Streit macht sich dennoch keine Sorge um die Vermarktung: "Die Region ist hungrig nach bezahlbarem Wohnraum." Einige große institutionelle Investoren hätten bereits ihr Interesse am Standort bekundet. Faco-Geschäftsführer Stefan Kutscheid betont zudem die Vorzüge der Stadt: "Bitburg liegt an der Achse Rotterdam-Frankfurt, und Luxemburg ist unglaublich schnell zu erreichen."

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