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Digitales | 09.10.2018

Aus IZMessezeitung 02 Dienstag/2018, S. 54

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:

FM ist das Stiefkind der Digitalisierung

Quelle: Fotolia.com, Urheber: auremar
Ein Haustechniker mit Tablet ist nur der Anfang: Digitalisierung im FM betrifft alle Prozesse.

Quelle: Fotolia.com, Urheber: auremar

Das Facility-Management könnte durch Digitalisierung viel effizienter werden. An der Umsetzung hapert es, sagt eine Studie des Marktforschungsinstituts Lünendonk.

Viel reden, aber nur wenig konkret umsetzen: Das ist bisher der Normalfall, wenn es um die Digitalisierung von FM-Prozessen geht. Das Marktforschungsinstitut Lünendonk hat 90 FM-Nutzer sowie Berater und FM-Dienstleister befragt, warum das so ist. Die Ergebnisse lassen sich ab heute nachlesen in der Studie mit dem Titel "Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft".

Das Fazit ist ernüchternd. Für eine flächendeckende Automatisierung des Facility-Managements fehlen einerseits Datenstandards, andererseits scheuen sich viele Unternehmen, in die zugrunde liegenden Prozesse zu investieren. Für das Top-Management ist ein digital gemanagtes Gebäude häufig nur von Interesse, wenn es der Pflege der eigenen Marke dient. Das heißt: für wenige ausgewählte Vorzeigestandorte.

Dabei berichten Unternehmen, die Digitalprojekte im FM umgesetzt haben, von unerwarteten Mehrwerten für das Kerngeschäft. Eine automatisierte Dokumentation von geleisteten Servicetätigkeiten sowie optimierte Zeiterfassung, Ersatzteilbestellungen und Wartungseinsätze setzen Ressourcen frei und führen dazu, dass der gesamte Betrieb besser läuft.

Studienleiter Thomas Ball findet es jedenfalls schade, dass es bei der Digitalisierung seit über zwei Jahren offenbar mehr um das Zurschaustellen neuer Technologien geht als um deren konkreten Einsatz. So verfügen Systeme aus dem Bereich Computer Aided Facility Management (CAFM) und Building Information Modelling (BIM) schon lange über die nötige Marktreife, sind aber kaum verbreitet. Ohne diese Basissysteme fehlen jedoch die Daten für die Optimierung der Prozesse.

Lünendonk stellt die Studie heute um 11 Uhr in Halle B2 (Raum B22) vor. Sie ist zum Download verfügbar auf expert.luenendonk.de.

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