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Politik | 09.10.2018

Aus IZMessezeitung 02 Dienstag/2018, S. 34

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Nassauische Heimstätte
  • Organisationen:
    Bündnis 90 / Die Grünen, SPD, Land Hessen, Stadt Kassel
  • Personen:
    Monika Fontaine-Kretschmer, Christof Nolda, Manfred Ockel, Jürgen Odszuck
  • Immobilienart:
    Wohnen

Hessen hebt Baulandpotenziale

Quelle: immobilien Zeitung
Vertreter hessischer und baden-württembergischer Kommunen und Entwickler diskutieren, wie sie mehr Bauland generieren können.

Quelle: immobilien Zeitung

Um Flächen für viele Tausend Wohnungen zu gewinnen, greifen Kommunen in Hessen zunehmend auf die Unterstützung der Bauland-Offensive Hessen (BOH) zurück.

Mit der BOH greift das Land Hessen Kommunen bei der Entwicklung von Wohnquartieren unter die Arme. Im Frühjahr dieses Jahres zählte die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (NH), die das Förderinstrument umsetzt, 44 Anfragen für den Bau von insgesamt 6.250 neuen Wohnungen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die NH 14 Machbarkeitsstudien für Projekte in Arbeit. Inzwischen sind es 20, war auf der Expo Real zu erfahren. "Die BOH zielt vor allem auf Klein- und Mittelstädte ab", erklärt NH-Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer das 2017 entwickelte Konzept.

Eine der Kommunen, die auf die Förderung setzen, ist die Stadt Kassel. "Wir brauchen jährlich 500 bis 800 Wohnungen", berichtet Stadtbaurat Christof Nolda (Bündnis 90/Die Grünen). Die BOH helfe z.B. dabei, die Vorfinanzierung für den Ankauf von Grundstücken zu stemmen. Im konkreten Fall geht es um den Erwerb der Kasseler Jägerkaserne von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. "Mit reinen Haushaltsmitteln wäre es gerade bei Projekten mit langer Laufzeit sehr schwierig", sagt Nolda. Außerdem prüfe die NH, ob ein Vorhaben an einem Standort überhaupt qualitativ und quantitativ sinnvoll sei.

"Oft geht es um Schlüsselgrundstücke, die nicht der Stadt gehören", sagt Manfred Ockel (SPD), Bürgermeister der Stadt Kelsterbach. Er betont das hohe Nachverdichtungspotenzial einiger Standorte. In einem Vorhaben der NH seien 80 Wohnungen abgerissen und an der gleichen Stelle 240 gebaut worden. "Kommunen können Investoren in die Pflicht nehmen, auf Qualität zu achten", betont Fontaine-Kretschmer. Sonst müsse bald wieder Stadtreparatur betrieben werden. Jürgen Odszuck, erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg, warnt zudem davor, bei der Entwicklung Gewerbeflächen zu vernachlässigen.

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