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Politik | 08.10.2018

Aus IZMessezeitung 01 Montag/2018, S. 22

Von Christine Rose

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Moses Mendelssohn Institut
  • Personen:
    Stefan Brauckmann
  • Immobilienart:
    Wohnen

Sozialwohnungsbau im Blindflug

Sozialer Wohnungsbau könnte für private Investoren attraktiver werden, meint das Moses Mendelssohn Institut (MMI). Weil ein Weiter so unsinnig ist, wie eine MMI-Umfrage zeigt, und die Politik das womöglich erkannt hat.

Weiß und kontrolliert eigentlich jemand, ob die Milliarden Euro Fördermittel für sozialen Wohnungsbau bedarfsgerecht und effizient eingesetzt werden? Dieser Frage ging das MMI per Umfrage unter Kommunen nach. Das Ergebnis lässt sich so zusammenfassen: Nahezu jede Stadt wurschtelt irgendwie vor sich hin. Dass die Nachfrage vor allem nach kleinen Wohnungen steigt, wird kaum berücksichtigt. Dementsprechend wenig zielgerichtet dürften vielerorts die Fördermittel fließen.

Um jenseits von Zwangsquoten privates Geld in den Sozialwohnungsbau zu bekommen, wären aber unter anderem belastbare Daten und ein zurechtgestutzter Förderdschungel wichtig. "Das Thema sozialer Wohnungsbau wird sich weiter hochschaukeln, und für die Politik wird es unumgänglich sein zu überlegen, wie sie die Privatwirtschaft stärker einbinden kann", ist MMI-Direktor Stefan Brauckmann überzeugt.

Ein Vorschlag des Instituts: Der Bund könnte im Zuge der ohnehin anstehenden Grundgesetzänderung verlangen, dass ihm über die Verwendung seiner Mittel mit standardisiert erhobenen und aufbereiteten Daten Rechenschaft abgelegt wird.

Stefan Brauckmann wird morgen um 9.15 Uhr (Halle C2, Konferenzraum 21) über geförderten Wohnungsbau und die MMI-Umfrage unter Kommunen referieren. Sie finden die Umfrage hier im IZ-Shop.

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