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Unternehmen | 04.10.2018

Aus IZ40/2018, S. 33

Von Harald Thomeczek

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Esprit
  • Personen:
    Anders Kristiansen
  • Immobilienart:
    Einzelhandel

Esprit sagt Verlustbringern den Kampf an

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug
Esprit-Store in Wiesbaden.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug

Der Modekonzern verliert an Boden. CEO Kristiansen tüftelt am Turnaround. Im Fokus: das dichte Filialnetz.

Der Modekonzern Esprit hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2017/2018 deutlich an Umsatz verloren und den Betriebsverlust ausgeweitet. Das Unternehmen führt den Umsatzrückgang u.a. auf die "strategische Reduzierung der Verkaufsfläche" und "ein unerwartet schwaches Umsatzergebnis im stationären Handel aufgrund geringerer Kundenfrequenz" zurück. Zum Ende des Geschäftsjahres Ende Juni 2018 kontrollierte Esprit 9,3% Verkaufsfläche weniger als ein Jahr zuvor. In Deutschland betrieb das Modeunternehmen zum Stichtag 140 eigene Geschäfte - sechs weniger als im vorausgegangenen Geschäftsjahr. Zudem gab es 3.356 von Partnern betriebene Verkaufsflächen, das waren 387 weniger als im Vorjahr.

Wie er Esprit zurück in die Spur führen will, will der neue CEO Anders Kristiansen im Spätherbst sagen, "insofern können wir zu den weiteren möglichen Schließungen noch keine konkrete Zahlen nennen", hieß es auf Nachfrage. Klar sei, dass "tief greifende Veränderungen notwendig" sein werden, kündigte Kristiansen schon an, damit Esprit wieder profitabel werde. Zu den vielen "internen Schwächen", die der CEO ausgemacht hat, gehören "eine hohe Kostenstruktur, die nicht mehr in Relation zu unserem Umsatz steht", "eine fehlende klare Markenidentität sowie Produkte, die nicht den Erwartungen unserer Kunden entsprechen" und "zu viele verlustbringende Stores". Dem "profitablen Wholesale-Geschäft" - also dem Verkauf über Partner - dagegen "wird bei der Neuausrichtung eine zentrale Rolle zukommen", so Kristiansen.

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