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Digitales | 04.10.2018

Aus IZ40/2018, S. 20

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Degewo, Store.me, Lift Technology, Airteam Roof-Inspector , DiConnex, BigBoxBerlin, Ener-IQ
  • Personen:
    Christoph Beck, Ulrich Jursch
  • Immobilienart:
    Wohnen

degewo fördert indisches Proptech für Papphäuser

Für seinen zweiten Start-up-Preis hat degewo fünf Finalteilnehmer ermittelt. Einen Sonderpreis erhielt ein indisches Proptech - für Wohnlösungen aus recyceltem Papier.

Der degewo-Start-up-Preis, den das Unternehmen dieses Jahr zum zweiten Mal ausgelobt hat, mausert sich zusehends zur internationalen Veranstaltung. "Wir hatten rund ein Viertel internationale Teilnehmer, unter anderem aus Nord- und Südamerika, Afrika und Indien", sagt degewo-Vorstandsmitglied Christoph Beck, "die große weltweite Resonanz hat uns selbst überrascht." Denn degewo sucht vor allem Unternehmen, die ein konkretes Pilotprojekt mit dem Wohnungskonzern umsetzen können, da ist eine Nähe zum deutschen Markt durchaus hilfreich. Am Ende stammten die fünf Finalisten daher alle aus Deutschland und Österreich.

Ein einzelnes Proptech aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland wurde dennoch bedacht: das indische Start-up Hexpressions. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst kostengünstige Wohnraumkonzepte zu entwickeln und setzt dazu auf Häuser, die vor allem aus recyceltem Papier bestehen. In Deutschland dürfte das Modell wohl am deutschen Bauordnungsrecht scheitern, aber in Schwellenländern sind die Hexpressions-Häuser selbst zusammengeschraubten Notlösungen allemal überlegen. Das war für degewo Grund genug, dieses Konzept zu fördern.

Die anderen fünf Proptechs, die sich im Wettbewerb behaupten konnten, wetteifern am 7. November darum, wer das Vorzeigeprojekt mit degewo umsetzen darf. Vorher werden alle im Oktober nochmals intensiv gecoacht. In der Endausscheidung sind Airteam Roof-Inspector (Dachvermessung mittels Drohnen- und Satellitentechnik), DiConnex (Erstellung eines digitalen Gebäudezwillings zur effizienten Immobilienbewirtschaftung), BigBoxBerlin (Seecontainer werden zu Wohnmodulen), Ener-IQ (Echtzeitdaten zur Heizungssteuerung) und Storebox (flexible Lagerlösungen mit Onlinebuchung).

Ulrich Jursch, der als Geschäftsführer von degewo netzWerk den Start-up-Preis betreut, ist vom erneuten Ansturm innovativer Lösungen äußerst angetan: "Den Bewerbern gehen die Ideen nicht aus. Gerade mal 10% des Teilnehmerfelds haben sich ein zweites Mal dem Wettbewerb gestellt, alle anderen waren neu dabei. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Schwerpunkt der gezeigten Lösungen Richtung Planen und Bauen verschoben." In Zeiten immer teureren Wohnraums hoffen Unternehmen wie degewo hier auf Ideen, um günstiger neue Gebäude erstellen zu können. Es muss ja nicht gerade das indische Papphaus sein.

Im Vorjahr hatte sich in der Endausscheidung mit Lift Guardian ein Unternehmen für Aufzugswartung durchgesetzt. Ob die hohen Erwartungen an die Zeitersparnis erfüllt werden, die Lift Guardian durch die Analyse der Aufzugsdaten und die sich daraus ergebende vorausschauende Wartung anstrebt, muss sich noch zeigen. Erste Erfolge sieht Jursch dennoch: "Das Pilotprojekt mit unserem Vorjahressieger Lift Guardian dauert noch an. Schon jetzt können wir sagen, dass die vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Daten die Kommunikation mit den Mietern bei Aufzugsausfällen deutlich erleichtern werden."

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