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Digitales | 27.09.2018

Aus IZ39/2018, S. 15

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Proptech House
  • Personen:
    Dirk Paelink
  • Immobilienart:
    Büro

Proptech House sucht Europas erstes Einhorn

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ulrich Schüppler
Dirk Paelink hält finanzstarke Proptechs auch in Europa für möglich.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ulrich Schüppler

Die europäische Proptech-Szene ist bisher zersplittert, jedes Land kocht sein eigenes Süppchen. Eine Initiative namens Proptech House will das ändern - durch Vernetzung der regionalen Plattformen, Zugang zu Fördergeldern und einen europaweiten Start-up-Preis unter Schirmherrschaft der EU-Kommission.

Dirk Paelink hat eine Vision: "Wir wollen das erste europäische Proptech-Einhorn aufspüren", sagte der Start-up-Unternehmer Mitte September auf der Future Proptech in Berlin. Ein Einhorn, das ist der Branchenjargon für ein neu gegründetes Unternehmen, das eine Bewertung von mehr als 1 Mrd. USD erreicht. So was gibt es im Proptech-Bereich demnächst in Asien, aber nicht in Europa. Paelink selbst ist Gründer und Inhaber des belgischen Unternehmens Workero, das eine Plattform betreibt, über die Unternehmen ungenutzten Büroraum weitervermieten können. Er ist zugleich Initiator von Proptech House, einer Initiative, die am 19. September offziell gestartet ist und alle vorhandenen europäischen Aktivitäten bündeln will, um dem Ziel eines kontinentalen Proptech-Champions näherzukommen.

Die Bemühungen von Proptech House ruhen dabei auf drei Säulen: Vernetzung, Lobbyarbeit und Zugang zu Finanzierungsquellen. So sind alle regionalen Proptech-Netzwerke in Europa dazu eingeladen, ihre Erfahrungen und Kontakte im Rahmen von Proptech House miteinander zu teilen. Die erste Frucht seiner Lobbyarbeit bei den EU-Institutionen hat Paelink schon geerntet: Zum ersten Mal wird 2018 der Proptech StartUp Europe Award ausgelobt, in Zusammenarbeit mit der Finnova-Stiftung und gefördert von der EU-Kommission. Bewerbungen sind bis 30. November über die Webseite der Initiative möglich.

Die Auszeichnung ist Teil der StartUp Europe Awards (SEUA), einer Serie von Gründerpreisen, die 2017 in 18 Branchenkategorien vergeben wurden. Für 2018 kommen vier neue Kategorien hinzu, Proptech ist eine davon. Der Award ist nicht mit einem Preisgeld dotiert, sondern bietet vor allem Möglichkeiten zum Coaching und zur Vernetzung mit hochrangigen Entscheidern. Außerdem ist der Preis ein Erprobungsfeld für das Förderprogramm des European Innovation Councils (EIC), mit dem die EU besonders aussichtsreichen Start-ups Anschubfinanzierung leistet. "Das Programm ist extrem ambitioniert, es gibt zwei aufeinanderfolgende Auswahlrunden, bei denen jeweils 95% der Bewerber scheitern", erläuterte Paelink. Wer am Ende übrig bleibt, erhält aus EU-Mitteln eine Finanzspritze von im Durchschnitt 1,8 Mio. Euro, die nicht zurückgezahlt werden muss.

Alles zum Proptech House und dem Award unter http://www.proptechhouse.eu

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