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Politik | 20.09.2018

Aus IZ38/2018, S. 8

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Baukindergeld geht an den Start

In einem Kraftakt haben es die Mitarbeiter von Bauministerium und KfW geschafft, das Baukindergeld noch vor dem Wohnungsgipfel am 21. September im Bundeskanzleramt auf den Weg zu bringen. Seit dem 18. September können Anträge online bei der KfW gestellt werden. Gefördert wird der erstmalige Neubau oder Erwerb von Wohneigentum in Deutschland für Familien und Allein-erziehende mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind unter 18 Jahren. Das Baukindergeld wird flächendeckend in Deutschland bis zu einer Grenze von 75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen und zusätzlich 15.000 Euro pro Kind gewährt. Der Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro je Kind und Jahr wird über zehn Jahre hinweg ausgezahlt. Gewährt wird das Baukindergeld rückwirkend ab dem 1. Januar 2018. Neubauten sind förderfähig, wenn die Baugenehmigung zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 erteilt worden ist. Beim Erwerb von Neu- oder Bestandsbauten muss der notarielle Kaufvertrag in diesem Zeitraum unterzeichnet worden sein.

Über den Nutzen des Baukindergelds für Familien gehen die Meinungen in der Expertenwelt auseinander. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) und das Center for Real Estate Studies (Cres) gehen davon aus, dass rund 2,4 Mio. Familien vom Baukindergeld profitieren könnten. Das Berliner Institut empirica und LBS erwarten, dass 58.000 Familien zusätzlich dank Baukindergeld bauen können. Das Institut für Wirtschaft (IW) in Köln befürchtet, dass die Wirkung dieser Förderung angesichts hoher Preise schlichtweg verpufft.

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