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Digitales | 05.07.2018

Aus IZ27/2018, S. 16

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Verein Deutscher Ingenieure (VDI)
  • Personen:
    Frank Jansen

VDI erarbeitet BIM-Richtlinien

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) entwickelt eine Reihe von Richtlinien zum Thema BIM und reiht sich damit in die Gruppe derer ein, die das Wirrwarr um technische Standards und Begrifflichkeiten ordnen wollen.

Die Richtlinienreihe 2552 habe das Ziel, Leitplanken für die Zusammenarbeit der am Bau beteiligten Planer, Facility-Manager, TGA-Ingenieure und Bauherren zu setzen, sagt Frank Jansen von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik. Der erarbeitende Koordinierungskreis erwartet davon mehr Sicherheit im Umgang mit Building Information Modeling (BIM), um dem Einsatz des digitalen Planungsinstruments Schub zu geben. Ausschreibende Stellen und Auftraggeber könnten die Anwendung der Richtlinien zur Planungsvorgabe machen. VDI-Richtlinien haben den Status von anerkannten Regeln der Technik. Sie sind damit ebenso relevant wie Normen. Das Nichteinhalten dieser Vorgaben kann rechtlich relevant sein und Haftungsansprüche nach sich ziehen.

Die Richtlinienreihe umfasst elf Blätter genannte Teile. Im Paket setzen sie u.a. Standards und Formate für den Ablauf eines BIM-Prozesses sowie zu Datenaustausch und Management. Ein Blatt beschreibt z.B. Kriterien für das Messen der Qualität von Ausschreibungen und Angeboten. Außerdem wollen die Fachleute Qualifikationen festlegen, die Mitarbeiter zum Arbeiten mit BIM brauchen. Ebenfalls auf der Agenda: einheitliche Bauteilebeschreibungen sowie klar definierte Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA) und BIM-Abwicklungspläne (BAP), um Rechtstreitigkeiten vorzubeugen.

Die einzelnen Blätter werden Schritt für Schritt veröffentlicht. Als erstes ist "BIM - Modellbasierte Mengenermittlung" erschienen. Das Blatt stellt Kosten, Vergabe, Terminplanung, Controlling und Abrechnung in den Fokus. Die Richtlinienreihe 2552 wird von Planern, Bauherren, Bauausführenden sowie Vertretern von Kammern und Hochschulen entwickelt.

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