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Unternehmen | 05.07.2018

Aus IZ27/2018, S. 11

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Spie verdrängt Apleona HSG beim Umsatz von der Spitze

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
FM-Führungskräfte und Journalisten diskutieren über die Ergebnisse der Lünendonk-Liste.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Der FM-Dienstleister Spie hat sich im Geschäftsjahr 2017 mit einem von Lünendonk & Hossenfelder geschätzten Inlandsumsatz von 1,5 Mrd. Euro den ersten Platz im Ranking der Lünendonk-Liste gesichert.

Bereits im Geschäftsjahr 2016 war das Ratinger Unternehmen Spie in der Lünendonk-Liste von Platz fünf auf Platz zwei nach vorne gestürmt und hatte seinen Inlandsumsatz vor allem durch Unternehmenskäufe von 700 Mio. Euro auf 1,4 Mrd. Euro verdoppelt. 2017 folgten weitere Übernahmen wie die des Energiedienstleisters SAG durch den Spie-Mutterkonzern sowie des Gebäudetechnikers Lück durch die deutsche Spie-Gesellschaft. Bei der Präsentation der Lünendonk-Zahlen bezweifelten mehrere Wettbewerber des Dienstleisters, dass Spie auch organisch zugelegt hat. Auf Nachfrage der Immobilien Zeitung bestätigte das Unternehmen aber das organische Wachstum. Der Fokus des Spie-Geschäftsmodells liege auf langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen zu Bestandskunden, erklärte Geschäftsführer Markus Holzke. "Um nur einige aktuelle Beispiele für Vertragsverlängerungen bzw. -erweiterungen zu nennen: Commerzbank, Deutsche Lufthansa, Philips, Berliner Immobilienmanagement", zählte Holzke auf (siehe "Spie arbeitet weiter für die Commerzbank").

Apleona HSG Facility Management steigerte seinen Inlandsumsatz gegenüber 2016 von 1,434 Mrd. Euro auf 1,478 Mrd. Euro und rangiert damit nun auf Platz zwei der Liste. "Wir sind 2017 rein organisch gewachsen", betont Otto Kajetan Weixler, Vorsitzender der Geschäftsführung. Das Unternehmen, bzw. seine Vorgängergesellschaften, führte die Lünendonk-Liste seit der ersten Veröffentlichung vor zehn Jahren bislang immer an. Nun muss sich der Dienstleister mit Hauptsitz im hessischen Neu-Isenburg erstmals mit Platz zwei begnügen. Auf Platz drei des Umsatzrankings ist wie in den Jahren zuvor Wisag zu finden. Das Frankfurter Unternehmen verbesserte sich von 1,016 Mrd. Euro im Jahr 2016 auf 1,067 Mrd. Euro im vergangenen Jahr.

Dahinter folgt Strabag Property and Facility Services mit 994 Mio. Euro (2016: 993 Mio. Euro). Der bereits im vergangenen Jahr bekannt gewordene folgenschwere Verlust des Telekom-Auftrags des Dienstleisters (siehe "Kein Anschluss unter dieser Nummer", IZ 43/2017) wird erst im Juli 2019 wirksam. Abwärts ging es 2017 mit dem Inlandsumsatz beim Fünftplatzierten Dussmann. Das Berliner Unternehmen erwirtschaftete 870 Mio. Euro nach 890 Mio. Euro im Vorjahr. Entsprechend seiner 2017 angekündigten Internationalisierungsstrategie (siehe "Dussmann will mit Koch internationaler werden", IZ 5/2017) verbesserte sich Dussmann aber im Ausland um knapp 14% auf 905 Mio. Euro.

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Der seit Anfang 2016 mit dem Dortmunder Facility-Manager RGM vereinigte Berliner Dienstleister Gegenbauer erwirtschaftete 2017 hierzulande insgesamt 667 Mio. Euro. 2016 waren es noch 10 Mio. Euro weniger gewesen. Gegenbauer verbesserte sich dadurch von Platz sieben auf Platz sechs. Damit tauschte das Unternehmen die Position mit der Eschborner Compass Group, die im vergangenen Jahr einen Umsatz in Deutschland in Höhe von 646 Mio. Euro erzielte, 20 Mio. Euro weniger als zuletzt. Platz acht hat sich wie im Vorjahr Engie Deutschland gesichert. Der Gebäudetechniker aus Köln steigerte sich deutlich von 557 Mio. Euro auf 628 Mio. Euro. Piepenbrock Facility Management rückte in die Top Ten vor und belegt dort mit 564 Mio. Euro Inlandsumsatz (2016: 503,1 Mio. Euro) die Position neun. Allerdings hatte das Osnabrücker Unternehmen im Gegensatz zum Vorjahr seine Umsätze im Industrieservice gemeinsam mit denen im Facility-Management ausgewiesen. Laut Lünendonk verfahren in dieser Weise aber auch andere Unternehmen wie z.B. der diesjährige Topplatzierte Spie. Der Sicherheitsspezialist Kötter komplettiert mit 549 Mio. Euro (2016: 545 Mio. Euro) die ersten zehn. Im Vorjahr hatte noch Sodexo, Rüsselsheim, diese Position inne. Mit 527,2 Mio. Euro (2016: 538,4 Mio. Euro) reichte es 2017 aber nur noch für Rang elf.

Die Umsatzentwicklung ist aber nicht allein entscheidend dafür, wie die Dienstleister von ihren Konkurrenten am Markt eingeschätzt werden. So nannten 36 von 43 befragten Facility-Managern Wisag als einen ihrer vier wichtigsten Wettbewerber. Dahinter folgen Apleona HSG mit 24 Nennungen und Gegenbauer mit 20 Nennungen. Spie ist dort die Nummer vier mit 17 Nennungen.

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