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| 10.08.2000

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Aus IZ17/2000, S. 5

Von IZ

In diesem Artikel:

Der neue Partner setzt im In- und Ausland voll auf die Online-Expansion

Die geplatze Fusion der beiden Frankfurter Institute Dresdner und Commerzbank läßt den erfolgreichen Zusammenschluß von HypoVereinsbank (HVB) und Bank Austria in einem positiven Licht erscheinen. Wer [...]

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Eine geräuschlose Übernahme

Als konsequente Umsetzung ihrer Strategie einer "Bank der Regionen" feierte die Hypo-Vereinsbank die Übernahme der Bank Austria (BA), die offiziell am 22. Juli 2000 bekanntgegeben wurde. Der BA wird künftig die Koordination aller Österreich- sowie der Mittel- und Osteuropa-Aktivitäten des Konzerns zufallen. Alle internationalen Stützpunkte der BA - es bestehen Vertretungen in Hongkong, Singapur, New York, Glasgow, Mailand, Grand Caiman, Buenos Aires und Sao Paolo - werden im Gegenzug von der HVB übernommen.

Mit der Fusion erhöht sich die Bilanzsumme des neuen Konzerns auf 650 Mrd. Euro, die Zahl der Kunden auf über 8 Mio., der Filialen auf über 2.000 und der Mitarbeiter auf rund 65.000. Das Eigenkapital wächst auf 17 Mrd. Euro und die Marktkapitalisierung auf 35 Mrd. Euro. Die neue HVB wird in Tschechien und Polen den Rang der drittgrößten Bank einnehmen; nach der Bilanzsumme gerechnet ist sie bereits die drittgrößte Bank Europas.

Die Fusion erfolgt über eine "All-Share-Transaktion", bei der die Übernahme der Österreicher nur durch die außerordentliche Hauptversammlung der BA im September dieses Jahres genehmigt werden muß.

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