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Und bald aufs Land?

Quelle: Fotolia.com, Urheber: Valentina R.
Dauert die Niedrigzinsphase noch länger, halten Investoren womöglich auch Dörfer für Cash-Cows.

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Was für viele Wohnungsinvestoren vor ein paar Jahren noch No-go-Area war, ist salonfähig geworden: Standorte mit nicht sonderlich guter Bevölkerungsprognose, allen voran das Ruhrgebiet. Manc [...]

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Rekordumsatz bei Wohnimmobilien

Die Zahlen der Maklerhäuser weichen voneinander ab, der Tenor ist jedoch der gleiche: 2017 floss mehr Geld in Wohnimmobilien als im Vorjahr. Zwar wurden weniger Einheiten gehandelt, allerdings waren die im Schnitt teurer - weil die Preise gestiegen sind und weil der Anteil an Neubauprojekten unter dem Verkauften nach oben ging.

Laut JLL wurden um die 129.200 Wohnungen veräußert, das Transaktionsvolumen stieg um 15% auf 15,7 Mrd. Euro. Auf das gleiche Volumen und eine nur geringfügig nach oben hin abweichende Anzahl gehandelter Einheiten kommt NAI Apollo. Das geringste Volumen ermittelte Savills (13,7 Mrd. Euro, +7%), das höchste Lübke & Kelber (16,4 Mrd. Euro, +18%).

CBRE wirft eine weitere Zahl in den Ring: 7,7 Mio. m2 Wohnfläche seien gehandelt worden, 17% weniger als 2016. Bei den ermittelten 15,2 Mrd. Euro Umsatz (+11%) zeigt auch das, dass die Preise gestiegen sind. JLL zufolge wurden für eine Bestandswohnung im Schnitt etwa 100.000 Euro gezahlt (+20%), für eine Einheit im Neubau waren es 260.000 Euro (+12%).

Am meisten Geld floss erneut nach Berlin. BNPPRE kommt auf 4,4 Mrd. Euro, JLL auf 3,6 Mrd. Euro und damit ein Viertel mehr als im Vorjahr. Deutlich dahinter, aber ebenfalls mit kräftigen Zuwächsen, folgt JLL zufolge Hamburg mit 1 Mrd. Euro (+56% gegenüber 2016).

Nicht mitgezählt in den Auswertungen ist der Verkauf von 1.700 Mikrowohnungen in Wert von rund 670 Mio. Euro der CG-Gruppe an Corestate bzw. einen Umbrella-Fonds der Bayerischen Versorgungskammer. cr