Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

Politik | 21.09.2017

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ38/2017, S. 5

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Berlin
  • Projekte:
    Euref-Campus Berlin
  • Unternehmen:
    Greenberg Traurig
  • Organisationen:
    Bundesregierung Deutschland, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Deutsche Energie-Agentur (dena), TU Berlin, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Personen:
    Andreas Mattner, Thomas Zinnöcker, Karsten Schmidt, Lars Feld, Gunther Adler, Walter Eucken, Martin Hamer, Günther Adler, Christian Stolte, Andreas Schnauß, Wilko Specht

Experten fordern Nachbesserung beim GEG-Entwurf

Quelle%3A%20Immobilien%20Zeitung%2C%20Urheber%3A%20Martina%20Vetter
Der Euref-Campus gilt als Musterbeispiel für ein klimaneutrales Quartier aus Bestands- und Neubauten.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Martina Vetter

Das Ziel ist klar, der Weg zu den Klimaschutzzielen 2050 hingegen umstritten. Das zeigte sich beim ersten Energiekongress, zu dem der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) in Berlin einlud. Wä [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.

Das ZIA-Positionspapier für eine nachhaltige Energiepolitik

Nach Auffassung der ZIA-Task-Force Energie sollte die Bundesregierung bei den Regelungen und Vorschriften zur Energieeffizienz im Gebäudesektor noch an einigen Stellschrauben drehen. Hier einige Forderungen aus dem Positionspapier:

  • Keine weitere Verschärfung der EnEV2016.
  • Technologieoffenheit statt Vorschriften zum Erreichen der Klimaschutzziele.
  • Mittel- und langfristig sollte sich das Energieeinsparrecht am CO2-Ausstoß und nicht an der CO2-Einsparung des Gebäudebestands orientieren.
  • Die Nutzung von erneuerbaren Energien soll in die Gesamtbilanz von Gebäuden einbezogen werden und das Verwenden von Solarstrom aus Anlagen im Quartier ebenso angerechnet werden können wie anderswo produzierter Grünstrom.
  • Intelligente Monitoring-Systeme sollten eingesetzt werden, um die CO2-Emissionen permanent zu erfassen und den laufenden Gebäudebetrieb optimieren zu können.
  • Wind- wie Wasserkraft sollte ins Energieeinsparrecht mit aufgenommen und Fotovoltaik und Solarthermie gleichgesetzt werden.
  • Betriebsoptimierungen inklusive eines überprüfbaren Nachweises über die damit erzielten Einsparungen sollen ins Energieeinsparrecht integriert werden.
  • Die Bilanzierung von Quartieren soll ins Energieeinsparrecht aufgenommen werden.
  • CO2-Emissionen sollen in einer bundesweiten Datenbank erfasst werden, damit der Gebäudebestand kontinuierlich verbessert werden kann.
  • Nicht nur Quartiere, sondern auch Immobilienportfolios sollen in Bezug auf die CO2-Einsparungen als Gesamtheit betrachtet werden.
  • Eine steuerliche Abschreibung der energetischen Sanierung.
  • Die Förderung von quartiersbezogenen Lösungen.

Mehr Infos unter: www.zia-deutschland.de/positionen/