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Digitales | 10.08.2017

Aus IZ32/2017, S. 11

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    BrickVest, 21st Real Estate, Real Estate Innovation Network, DataScience Service
  • Personen:
    Ronald Weberndorfer, Joachim Schoss, Wolfgang Brunauer, George Salden, Thomas Schneider, Adalbert Wysocki, Emmanuel Lumineau, Nicolai Wendland, Petr Bradatsch
  • Immobilienart:
    Gewerbe allgemein

Die 25 besten Start-ups der Immobilienbranche Teil 3

Das Real Estate Innovation Network (Rein) hat unter mehreren 100 Start-ups der Immobilienbranche die besten 25 ausgewählt. Diese präsentieren sich auf der Expo Real. Die Immobilien Zeitung und das Immobilien Magazin unterstützen die Initiative und stellen die Start-ups in dieser Artikelserie vor.

IMMOBILIENHANDEL ONLINE

Das Produkt

21st Real Estate bietet eine Plattform, mit der sich der Kauf oder Verkauf von Immobilien komplett digitalisieren lässt - von der Suche und Dokumentation des geeigneten Objekts über die Bewertung und Due Diligence bis hin zur Vertragsabwicklung. Anstatt in durchschnittlich zwölf Wochen lässt sich eine solche Transaktion innerhalb weniger Tage abschließen. Makler müssen keine Exposés an den Investor mehr verschicken, sondern können alle benötigten Daten in eine Maske überspielen. Für den potenziellen Käufer übersetzt die Software die Gebäudedaten in Finanzkennziffern und es lassen sich unterschiedliche Szenarien für die Immobilie durchspielen, etwa Nutzungsumwidmungen, Flächenoptimierungen oder Finanzierungsvarianten. Außerdem stehen verschiedene Töpfe mit Strukturdaten des jeweiligen Standorts zur Verfügung, deren Auswertung in Handlungsempfehlungen für den Investor oder Transaktionsmanager mündet.

Das Unternehmen

Gegründet wurde 21st Real Estate 2016 von Petr Bradatsch (CEO), Nicolai Wendland (COO), Joachim Schoss (Gründer von ImmobilienScout 24) und George Salden. Bisher hat das Unternehmen 22 Mitarbeiter, bis Ende 2018 sollen es 40 sein.

Die Kunden

Zielkunden sind alle, die professionell mit Immobilienhandel zu tun haben, seien es Versicherungen, Banken, Makler, Fonds oder andere Investoren. Erste wichtige Kunden sind das Immobilieninvestmenthaus Capital Bay, die Beteiligungsgesellschaft Silverlake und das Beratungsunternehmen Haus und Capital. Die ersten 18 Online-Trading-Terminals mit je fünf Bildschirmen wurden Mitte 2017 bei einem Kunden in Betrieb genommen.

INVESTIEREN WIE DIE PROFIS

Das Produkt

Der Schwarmfinanzierer Brickvest will das Dilemma vermögender Privatinvestoren lösen: Fondsanteile sind oft mit hohen Verwaltungskosten verbunden, die die Rendite mindern. An die lukrativen Deals der Großinvestoren kommt der Privatanleger aber meist nicht heran. Bei Brickvest hingegen ist ein Investment zu den Konditionen der Großinvestoren schon ab einer Anlage von 1.000 Euro möglich. Der Kundenkreis ist jedoch durch die EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID auf vermögende Personen und Institutionen mit entsprechender Anlageerfahrung beschränkt. Zurzeit wird Brickvest von der britischen Aufsichtsbehörde FCA reguliert. Wegen des Brexits strebt das Unternehmen künftig die Regulierung durch einen anderen EU-Staat an. Irland wäre eine Möglichkeit dafür.

Das Unternehmen

Gegründet 2014 von Thomas Schneider, Emmanuel Lumineau und Adalbert Wysocki. Der erste Deal wurde im Februar 2016 abgeschlossen, der Umsatz soll 2018 rund 2,7 Mio. GBP (etwa 3 Mio. Euro) erreichen. Bis zu diesem Zeitpunkt will das Unternehmen exklusive des Managements rund 24 Mitarbeiter haben.

Die Kunden

Zielkunden sind vermögende Privatkunden, die an lukrative Club-Deals großer institutioneller Anlegern nicht herankommen. Die zweite Kundengruppe sind die Hauptinvestoren dieser Deals (Sponsoren), die über Brickvest Co-Finanzierungspartner suchen. Dazu zählen Aerium, Corestate oder Thor Equities.

SCHWACKE-LISTE FÜR IMMOBILIEN

Das Produkt

Mit seiner Software Immo-Insight will das Unternehmen DataScience Service aus Österreich die automatisierte Immobilienbewertung zum Standard machen. Die Wertüberprüfung einer Immobilie soll dabei so einfach sein, wie es bei Autos der Blick in die Schwacke-Liste des Datenanbieters Eurotax ist. Die Kerntechnologie von Immo-Insight beruht auf statistischen Prognosemodellen, die mit geografischen Informationen zum jeweiligen Immobilienstandort gefüttert werden. Das Programm bedient sich dabei offener Datenstandards, sodass die errechneten Ergebnisse jederzeit nachvollzogen werden können.

Das Unternehmen

Gegründet 2016 von Wolfgang Brunauer und Ronald Weberndorfer. Der Umsatz soll Ende 2018 rund 1,2 Mio. Euro erreichen, dann will das Unternehmen bereits profitabel sein und rund acht Mitarbeiter beschäftigen.

Die Kunden

Zielkunden sind Makler, Bauträger, Projektentwickler, Sachverständige, Finanzinstitutionen sowie Rechtsanwälte und Steuerberater. Seit Mai 2017 wird Immo-Insight im Rahmen der führenden österreichischen Maklersoftware Justimmo als Zusatzdienst angeboten. Ab Herbst 2017 soll das Porgamm als Vollversion verfügbar sein. Bis Ende 2018 will sich das Unternehmen ganz auf den österreichischen Markt konzentrieren. Da jede Immobilie im Rahmen eines Verkaufsprozesses im Schnitt dreimal bewertet wird, geht DataScience Service hier von einem adressierbaren Markt von 1,3 Mio. Bewertungen im Jahr aus. Danach soll der etwa zehnmal größere deutsche Markt angegangen werden.

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