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Politik | 29.06.2017

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Aus IZ26/2017, S. 1

Von Gerda Gericke und Peter Dietz

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Frankfurt am Main
  • Projekte:
    Eurotower Frankfurt am Main
  • Unternehmen:
    Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft
  • Organisationen:
    Bundestag, Bündnis 90 / Die Grünen, SPD, FDP, Land Hessen, CDU/CSU, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Die Linke, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), AfD, Finanzausschuss des Deutschen Bundestags
  • Personen:
    Andreas Mattner, Michael Voigtländer, Thomas Schäfer
  • Immobilienart:
    Gewerbe allgemein, Wohnen

Das planen die Parteien nach der Bundestagswahl

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ingo Heine
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ein Immobilienthema entdeckt. Beim Tag der Immobilienwirtschaft forderte sie eine Sonder-AfA für die energetische Gebäudesanierung.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ingo Heine

Am 24. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Doch welche Partei steht Ihnen am nächsten? CDU/CSU planen eine Sonder-AfA für energetische Gebäudesanierung. Die SPD will die Mietpreisbre [...]

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Was dem IW gefällt und was nicht

  • Das als wirtschaftsliberal geltende Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat sich die Partei-Programme im Auftrag des ZIA genauer angesehen. Mit Blick auf die Mietpreisbremse kommt IW-Forscher Michael Voigtländer zu dem Schluss: Das Mietwohnungsangebot sinke, weil das Gesetz den Neubau und die Modernisierung behindere. Die Nachfrage steige, und in deren Folge könnten sich Vermieter immer stärker "genehme" Mieter wählen. Außerdem werde dadurch der Mietspiegel verzerrt. "Hier wurde ein Bürokratiemonster für die Vermieter geschaffen, das die Neubautätigkeit in keiner Weise anregt", legt ZIA-Präsident Andreas Mattner nach. Dem Gedanken der Gemeinnützigkeit erteilt IW-Fachmann Voigtländer ebenfalls eine harsche Absage. "Die Folge wären neue Problemviertel, weil als Folge zu geringer Mieten unterfinanzierte Unternehmen ihre Bestände nicht mehr ausreichend bewirtschaften könnten." Der soziale Wohnungsbau unterstütze durch zu hohe Fehlbelegungen die Falschen und behindere angesichts von knappem Bauland den frei finanzierten Wohnungsbau. Voigtländer plädiert für eine Senkung der Grunderwerbsteuer. "Die monatliche Belastung ist für Käufer meist nicht das Problem", sagt der IW-Experte. Schwierigkeiten bereitet der hohe Kapitalbedarf. "20% der Mieter haben nur 50.000 Euro auf dem Sparkonto", weiß Voigtländer. "Das reicht für die 30% Eigenkapital, die Banken fordern, nicht aus." Außerdem monieren die Experten den einseitigen Blick auf Wohnimmobilien in den Programmen. Gewerbeimmobilien kämen kaum vor. gg

Der Immomat zur Bundestagswahl

  • Der Immomat bildet die Ideen der Parteien im Wahlkampf zu den Themenfeldern Stadtentwicklungs-, Wohnungs- und Bau-, Steuer-, Finanz-, Umwelt- und allgemeinwirtschaftliche Politik sowie zur Digitalisierung ab. Nutzer des Immomats erfahren, welche Partei ihren eigenen immobilienwirtschaftlichen Positionen am nächsten steht. Dafür haben Immobilien Zeitung und ZIA gemeinsam 32 Aussagen formuliert, zu denen die Parteien Stellung bezogen haben. Die Tabelle rechts zeigt nur eine Auswahl der Positionen. Leser können das Instrument ab sofort als Entscheidungshilfe nutzen. Die Seite steht im Internet unter: www.immomat.net. pdi