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Politik | 07.04.2016

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Aus IZ14/2016, S. 1

Von Bernhard Bomke

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Drees & Sommer, Catella Property Group, Deutsche Fertighaus Holding (DFH)
  • Organisationen:
    Bundesregierung Deutschland, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Umweltbundesamt (UBA), Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Personen:
    Andreas Mattner, Michael Bauer, Thomas Beyerle, Barbara Hendricks, Thomas Sapper
  • Immobilienart:
    Gewerbe allgemein, Wohnen

Klimaschutz total

Bild: lassedesignen/Fotolia.com
Die schöne neue grüne Welt, von der der Klimaschutzplan 2050 mutmaßlich erzählen wird, kennt vor allem Energie aus Sonne, Wasser und Wind - und die grünsten Immobilien aller Zeiten.

Bild: lassedesignen/Fotolia.com

Als sich Ende 2015 in Paris fast 200 Länder auf eine Obergrenze für die Erderwärmung einigten, klang das notwendig, aber auch virtuell. Jetzt folgt der Ernst. Bis zum Sommer will die Bundesr [...]

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Vorschläge für den Klimaschutzplan 2050

97 Vorschläge für den Klimaschutzplan 2050 finden sich in dem 350 Seiten dicken Maßnahmenkatalog, der auf Ideen von Kommunen, Ländern, Verbänden (darunter u.a. der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW)) und 472 zufällig ausgewählten Privatpersonen zurückgeht. Zu den Vorschlägen, die direkt die Immobilienbranche betreffen, gehören diese:

  • Langfristige Sanierungsstrategie: Einführung von Gebäude-Klimaschutzklassen (wie bei Autos und Haushaltsgeräten); stufenweiser Ausbau von Anreizen für energetische Gebäudesanierung; Förderung für Hauseigentümer, die ihr Haus auf einen besseren energetischen Standard bringen als gesetzlich gefordert - Energetische Optimierung von Baustoffen und Bauverfahren; Entwicklung von Materialkreisläufen (Cradle to Cradle)
  • Energiestandards wirksamer kontrollieren und so z.B. die energetische Sanierungsrate im Wohnungsbestand von derzeit nur 0,8% p.a. erhöhen; Rücknahme der Befreiung der Eigentümer selbstgenutzter Ein- und Zweifamilienhäuser von Nachrüstpflichten, die sich aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) ergeben
  • Energiestandard für Neubauten deutlich verschärfen; Plusenergiehaus als Neubaustandard bis zum Jahr 2030, um damit Grenzen der energetischen Optimierbarkeit im Gebäudebestand auszugleichen - Bau von Plusenergiequartieren (inklusive CO2-armen/-freien Verkehrslösungen)
  • Nutzungspflicht für erneuerbare Energien zur Wärmeversorgung im Gebäudebestand (Finanzierung durch Energiekostenersparnis und Förderung); explizit: Förderprogramm zum Austausch fossil betriebener Heizungen
  • Förderung von gebäudenahen resp. in Gebäuden integrierten Speichern für Strom und Wärme, die mit erneuerbaren Energien erzeugt wurden
  • Erweitern der KfW-Förderprogramme zum Zweck der energetischen Gebäudesanierung von 2 Mrd. Euro auf 5 Mrd. Euro p.a.
  • Fördern von generationenübergreifendem Bauen und Wohnen (Ziel ist weniger Wohnfläche pro Kopf) bb