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Marketing | 30.04.2015

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Aus IZ17/2015, S. 10

Von Anke Pipke

In diesem Artikel:

Online-Börsen machen einen auf Makler

Immobilienportale im Internet sind längst nicht mehr, was sie mal waren. Dienten sie früher als reine Objekt-Datenbank, sammeln die Neulinge nun auch die Daten der Suchenden, preschen aktiv ins Ver [...]

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Das sagen die etablierten Immobilienbörsen

Drohende Umsatzeinbußen, Existenzängste, ratlose Gesichter: Angesichts des nahenden Bestellerprinzips ist die Stimmung unter den Maklern schlecht. Umso mehr bemühen sich die alteingesessenen Portale ImmobilienScout24, Immonet und Immowelt, sie als Kunden zu behalten. "Eine gewisse Verunsicherung ist auf der Seite der Makler durchaus spürbar", sagt Klaus Saloch, Mitglied der Immonet-Geschäftsleitung. Die Vermarkter reduzierten aber nicht etwa ihre Kontingente, sondern forderten mehr Beratung. Zusätzlich zum bewährten Werkzeugkasten gibt Immowelt z.B. handwerkliche Tipps, wie die Anzeigen bei Suchmaschinen besser gefunden werden, und Immonet will u.a. die Eigendarstellung der Makler per Logo unterstützen. ImmoScout fertigt Porträts von Vorzeige-Maklern, um das Image des Berufsbilds in der Öffentlichkeit zu verbessern. Außerdem hat der Marktführer die Kontaktpunkte zwischen privatem Eigentümer und Makler verstärkt. In Mails, Newslettern und Tipps, die an Vermieter übermittelt werden, gibt es ImmoScout zufolge verstärkt Hinweise auf eine mögliche Vermarktungshilfe durch einen Profi. Angesichts des neuen Trends der Mietbewerber-Portale geben sich alle alten Hasen sehr gelassen und verweisen auf ihre bestehenden Angebote mit Suchanzeigen. Sie sind sich eben ihrer Onlinereichweite gewiss. api