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Märkte | 21.08.2014

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Aus IZ33/2014, S. 5

Von Bernhard Bomke

In diesem Artikel:

Warum weniger Transparenz statt mehr?

Als der Fondsverband bsi seinen Performance-Bericht-Standard vorstellte, rieben sich uneingeweihte Akteure in der Fondsbranche verwundert die Augen. Zu denen, die sich noch immer wundern, gehört An [...]

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Der Performance-Bericht-Standard

Der vom Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen (bsi) beschlossene Performance-Bericht-Standard löst die gewohnte Verpflichtung der Fonds emittierenden Verbandsmitglieder zum Erstellen einer Leistungsbilanz ab. Der alljährlich zu erstellende neue Standard unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von der bisherigen Praxis. Er beschreibt nur noch die Unternehmenstätigkeit auf Ebene der Kapitalverwaltungsgesellschaft und bündelt die wesentlichen Kennziffern der einzelnen geschlossenen Fonds nach Assetklassen. Die Darstellung des wirtschaftlichen Erfolgs jedes einzelnen Fonds entfällt. Somit sind auch die gewohnten Soll-Ist-Vergleiche etwa zu Einnahmen, Tilgungsständen oder Ausschüttungen Geschichte. Der bsi begründet die Änderungen damit, eine umfassende Darstellung von Einzelfondsdaten sei weder erforderlich noch möglich. Erforderlich sei sie nicht, weil die Kapitalverwaltungsgesellschaften die Anleger über die einzelnen Fonds informierten, und möglich sei es nicht, weil bei den nun auch betrachteten Anlagen professioneller Investoren nicht immer nach außen berichtet werden dürfe. bb