Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

Unternehmen | 07.08.2014

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ31/2014, S. 10

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

US-Investor ordnet die europäische Centerlandschaft

Der Konzentrationsprozess in der europäischen Shoppingcenterbranche hält an. Die französische Firma Klépierre will den niederländischen Konkurrenten Corio übernehmen. Treibende Kraft hinter der Off [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.

Kommentar zu "US-Investor ordnet die europäische Centerlandschaft"

Die Amerikaner nehmen die Dinge in die Hand. Perella Weinberg fädelt die Übernahme von mfi (Deutschland) durch Unibail-Rodamco (Frankreich) ein, Blackstone kauft Multi Development (Niederlande). jetzt will Simon Property über Klépierre (Frankreich) das Centerunternehmen Corio (Niederlande) kaufen. Nach und nach entstehen so gesamteuropäisch aufgestellte Centermanager. Diese Aktivitäten stehen in einem inneren Zusammenhang. Es geht darum, US-amerikanischem Kapital das Feld für Investitionen in europäische Einzelhandelsimmobilien zu bereiten. Nicht umsonst ist bei der geplanten Übernahme von Corio durch Klépierre von der Schaffung einer neuen, liquiden "Investmentplattform" für globale Investoren die Rede. Ein Vermögensverwalter wie Blackrock, um ein Beispiel zu nennen, kauft Immobilien (z.B. Supermärkte) direkt. Er investiert aber auch gerne in börsennotierte Shoppingcenter-Unternehmen wie die Deutsche Euroshop oder Unibail-Rodamco. Eigentum an Aktien ist leichter handelbar als Eigentum an Steinen. Zudem sind Börse und Einkaufszentren niemandem auf der Welt so vertraut wie Amerikanern. cvs