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Projekte | 27.06.2013

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Aus IZ25/2013, S. 23

Von Anke Pipke

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    ECE
  • Organisationen:
    Stadt Mainz
  • Personen:
    Gerd Wilhelmus, Yvonne Steppeler, Klaus Jensen, Michael Ebling
  • Immobilienart:
    Shoppingcenter

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Erpressung? Nein! Nur normales Geschäft

ECE möchte in Trier bis zu 250 Mio. Euro investieren. Die Planungen dazu sind noch in einem frühen Stadium. Doch ECE-Geschäftsführer Gerd Wilhelmus macht in einem Bericht des Trierischen Volksfreund klar: Wenn wir in Trier nicht bauen, dann schauen wir uns in Luxemburg um. Luxemburg - gerade der Standort, dessen dynamische Einzelhandelsentwicklung die Trierer inzwischen fürchten.

Da drängt sich die Frage auf: Hat das etwas mit Erpressung zu tun? "Nein", sagt Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen. "Diese betriebswirtschaftlichen Interessen von Investoren, die auch ECE hat, führen natürlich dazu, dass die ECE entscheiden muss, ob ihr Geschäft - wenn es in Trier nicht umgesetzt werden kann - u. U. an einem anderen Standort umgesetzt werden soll. Hier ist Luxemburg genannt worden. Dies wird die ECE nach Prüfung der Voraussetzungen in Trier entscheiden müssen. Insoweit ist dies ein normales Geschäft." Trier werde sich dem "normalen regionalen Wettbewerb" stellen und ihn entsprechend positiv ausgestalten wollen.

Und ECE-Pressesprecherin Yvonne Steppeler kommentiert: "Wir haben uns vorgenommen, im Raum Trier-Luxemburg zu investieren. Selbstverständlich am liebsten in Trier." (api)