Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

Märkte | 06.06.2013

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ22/2013, S. 18

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Semmelhaack-Gruppe, Heuer Dialog, Wankendorfer Baugenossenschaft für Schleswig-Holstein
  • Organisationen:
    Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Nord (BFW Nord), SPD, Deutscher Mieterbund (DMB), Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen, Wirtschaftsförderung Hannover, IHK Schleswig-Holstein
  • Personen:
    Andreas Breitner, Andreas Ibel, Joachim Wege, Helmut Knüpp, Michael Sachs, Hartmut Thede, Christoph Kostka
  • Immobilienart:
    Wohnen

Bezahlbares Wohnen in den Kommunen etablieren

Bezahlbares Wohnen ist auch in Schleswig-Holstein ein (Wahlkampf-) Thema (gewesen). Es gibt zwar keine Wohnungsnot, aber steigende Mieten im Hamburger Speckgürtel, in den größten Städten und auf Sy [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.

Offensive bezahlbares Wohnen

Im Januar 2013 unterzeichneten der schleswig-holsteinische Innenminister, die Verbände der Wohnungswirtschaft und der Mieterbund die Vereinbarung zur "Offensive für bezahlbares Wohnen". Die mit der Initiative verbundene Reform der Wohnraumförderung zielt besonders auf die begehrten Regionen im nördlichsten Bundesland: den Hamburger Speckgürtel, Kiel, Lübeck und Sylt. 180 Mio. Euro an Darlehen für die Wohnraumförderung stellt das Land 2013/14 zur Verfügung. Davon stehen 153 Mio. Euro den genannten Brennpunkten zur Verfügung: 50 Mio. Euro für 450 geförderte Mietwohnungen im Hamburger Umland, 35 Mio. Euro für 310 Wohnungen in Kiel, 48 Mio. Euro für 430 Wohnungen in Lübeck und 20 Mio. Euro für 180 Wohnungen auf Sylt. Seit Anfang Februar fördert das Land bis zu 85% der Gesamtkosten einer neu gebauten Wohnung statt wie bisher bis zu 75%. Die Verzinsung der Darlehen beginnt erst nach sechs Jahren mit einem alle drei Jahre steigenden Zinssatz von 0,25%. Die Mietobergrenze der geförderten Wohnungen liegt je nach Region zwischen 4,85 Euro/m2 und 5,50 Euro/m2. In den definierten Ballungsräumen können Menschen mit einem Einkommen, das 20% über den Einkommensgrenzen liegt, im Rahmen des zweiten Förderwegs geförderte Wohnungen zu einer Nettokaltmiete von 7 Euro/m2 beziehen. (ff)