Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

Märkte | 09.08.2012

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ32/2012, S. 7

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Immobilienverband Deutschland (IVD), Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
  • Personen:
    Dirk Wohltorf
  • Immobilienart:
    Wohnen

Trotz Preisanstieg: Keine Blase in Sicht

Seit 2010 liegen die Preissteigerungen bei Immobilienverkäufen bei jährlich 4,5% und damit deutlich über der Inflationsrate. Von einer Blase ist trotz der jüngst stark gestiegenen Preise dennoch ke [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.

MEINUNG

Zu "Keine Blase in Sicht"

"Keine Blase in Sicht". Das stimmt, denn sichtbar wird die Zukunft nun mal erst, wenn sie passiert ist. Wissenschaftler haben daher für ihre Einschätzungen immer nur Zeitreihen aus der Vergangenheit zur Verfügung, und zwei Jahre reichen nicht für eine aussagekräftige Trendkurve. "Nicht in Sicht" heißt "wir sind leider blind". Alternativ bietete sich ein klarer Blick auf die Gegenwart an: Aus Angst vor dem Währungscrash stekken die Deutschen ihr Bares zunehmend in Wohneigentum. In einem Anlageumfeld, in dem der Negativzins regiert und Inflation droht, erscheint der Vermögenserhalt via Immobilien-Direktanlage als lukrativste Alternative. Die Deutschen spekulieren nicht mit Häusern, um reich zu werden, sondern um nicht arm zu werden. Vielleicht erleben wir ja gerade die erste Blase, die nicht von Gier gefüttert wird, sondern von Angst. (mol)

Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie an leserbrief@immobilien-zeitung.de.