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Unternehmen | 05.07.2012

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Aus IZ27/2012, S. 7

Von Bernhard Bomke

In diesem Artikel:

Erst Vieh, dann Ackerfläche und nun Pflegeheime

Glatte Lebensläufe sind so langweilig wie Unternehmen, die immer nur dasselbe machen. An der Lindhorst-Gruppe aus Winsen an der Aller ist so ziemlich gar nichts langweilig. 1931 mit Viehhandel gest [...]

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Die Lindhorst-Gruppe

Die Geschichte des Unternehmens Lindhorst mit Sitz in Winsen (Aller) geht bis ins Jahr 1931 zurück. Da gründet Ernst Lindhorst einen Viehhandelsbetrieb, der nach dem Zweiten Weltkrieg rasch wächst. 1993 erweitern die Niedersachsen unter Führung von Jürgen Lindhorst, dem Enkel des Gründers, ihr Geschäft auf Vieh- und Fleischhandel mit Ländern im Nahen Osten und Nordafrika.

1994 erfolgt der Einstieg ins Geschäftsfeld Immobilien. In den Folgejahren baut Lindhorst seinen Bestand an landwirtschaftlicher Fläche mit dazugehörigen Betriebsimmobilien auf mehr als 18.000 ha aus. Damit gilt Lindhorst als größter landwirtschaftlicher Betrieb in Deutschland. Der Großteil der Flächen befindet sich in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

2005 steigt Urenkel Alexander in das Familienunternehmen ein. Unter der Dachmarke Lindhorst-Gruppe beginnt die Firma über die Konzerngesellschaft ML Immobilien mit dem Bau von Pflege- und Gesundheitszentren für Senioren. Zugleich erschließt sich Lindhorst über die Tochter Mediko Pflege- und Gesundheitszentren das Geschäft mit dem Betrieb von Seniorenresidenzen. Die Niedersachsen beschäftigen in ihren diversen Geschäftszweigen fast 1.000 Mitarbeiter.

ML und Mediko werden von dem erst 29jährigen Alexander Lindhorst geführt. Das bisher erzielte Investitionsvolumen mit dem Bau von Seniorenimmobilien beläuft sich auf rund 150 Mio. Euro. Lindhorst-Heime findet man in Norddeutschland via Nordrhein-Westfalen bis hinunter nach Südhessen.