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| 15.07.1999

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Aus IZ15/1999, S. 6

Von tp

In diesem Artikel:

"Ein paar bunte Seiten reichen bei weitem nicht aus" Immobilienunternehmen machen viele Fehler beim Internetauftritt / Potentiale werden noch nicht ausgeschöpft

Wiesbaden/Leipzig (tp) - Was erwarten Immobilienunternehmen, wenn sie ins Internet gehen? Werden diese Erwartungen erfüllt? Und wie steht es mit der Gegenseite, den Nutzern: Sind sie zufrieden mit dem [...]

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Die Diplomkaufleute Robert Elze (links) und Oliver Obermann (rechts) gründeten im Frühjahr 1998 die Immo Media Research. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung und Implementierung integrieter Marketingkonzepte für die Immobilienbranche. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Entwicklung von Service- und Vertriebskonzepten für das Internetmarketing. Beratungs- und Dienstleistungsaufträge gibt es unter anderem von der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft, der "Sächsischen Zeitung", der Projektentwicklungsgesellschaft Gartenstadt Quasnitz und der Sparkasse Leipzig. Vom Vermarktungsunternehmen Immobilien Scout wurde das Team als Berater engagiert.

Immo Media Research führte zudem die erste umfassende bundesweite Marktuntersuchung zur Immobilienvermarktung im Internet durch. Geplant ist außerdem eine ähnliche Untersuchung zu Immobilienbörsen im Internet.

"Insgesamt bedeutet unsere Internetpräsenz einen signifikanten Gewinn an Kundennähe. Ein Interessent kann zu jeder Zeit ohnd ohne lange Wartezeiten auf Informationen zugreifen und bei Bedarf ausdrucken. Dabei bestätigt die - mit steigender Tendenz - Zahl von täglich durchschnittlich 500 Zugriffen die zunehmende Akzeptanz und Verbreitung des Internets als wichtigem Informations-Pool und hat damit bisher unsere Erwartungen erfüllt."

Wulff Aengevelt, Aengevelt Immobilien, Düsseldorf, www.aengevelt.de.

"Wir sind seit Oktober 1998 im Internet vertreten. Die Ziele: Präsenz und Umsatz. Unsere Erwartungen sind erfüllt worden."

Detlef Kleemann, LBS Immobilien, Berlin, www.lbs-immoberlin.de.

"Das Internet ist am besten geeignet für überregional interessante Immobilienangebote, sei es für Kapitalanlage oder - spätere - Eigennutzung."

Heribert Müller-Salomon, LBS Immobilien Frankfurt, www.lbs-immobilien.de.

"Für einen einzelnen regionalen Makler ist das Internet nicht so interessant, da sein Angebot zu klein ist. Wir halten eine gewisse Firmengröße für wichtig, um einen effektiven Auftritt im Internet zu haben. Das Internet ist auch nur ein Medium für den sogenannten Erstkontakt. Persönliche Gespräche und Beratung können hierdurch auf keinen Fall ersetzt werden."

Jürgen F. Kelber, Alt & Kelber Immo Holding, Heilbronn, www.kapitalanlagen.com, immobilienangebote.de, Alt-und-Kelber.de, AltundKelber.de.

"Wir sind seit zwei Jahren im Internet. Eine unmittelbare Kausalität zwischen unserer Internet-Präsenz und konkreten Aufträgen ist tatsächlich in Einzelfällen gegeben."

Mörsdorf Franz Lucien, CB Richard Ellis, www.cbrichardellis.com

"Jede Immobilientransaktion eignet sich für das Internet. Mittel- und langfristig wird es zu einem nicht mehr wegzudenkenden Verkaufsmedium werden, über welches mehr als die Hälfte aller Immobilien gelistet und abgeschlossen wird."

Jonas Giesen, Remax Deutschland, Region West, Mülheim, www.remax.de.

"Da wir unser Unternehmen nicht nur als Vermittler, sondern als Dienstleister im weitesten Sinne betrachten, ist aus unserer Sicht die Homepage einer Immobilienbörse gegenüber zu bevorzugen."

Marcus Weber, IVG Taunus-Sparkasse (Internetauftritt für Juli geplant).

"Wenn es userfreundlich gestaltet ist, eignet sich das Internet für alle Immobilienverkäufer und -arten. Aber auch in zehn Jahren wird das Internet nur ein Zusatzmedium sein. Es wird auch dann noch in erster Linie Erstinformationen liefern. Wenn der Kunde in die Tiefe gehen will, Details benötigt, ,Feeling' für eine Immobilie entwickeln will, werden hochwertige Printprodukte mit erstklassiger Fotografie und nutzbaren Plänen sicher noch immer hoch im Kurs stehen."

Thomas Moeller, Jones Lang La Salle, Frankfurt, www.joneslanglasalle.com.

"Die Präsentation im Internet wird in Zukunft ein Muß sein, will man den Markt nicht den Wettbewerbern überlassen. Das Bankhaus Ellwanger & Geiger ist seit ca. drei Jahren im Internet. In der ersten Phase haben wir uns vor allem aus Imagegründen für den Internetauftritt entschieden und zur Förderung von verschiedenen Produktgruppen wie Immobilien, Vertrieb von Fonds etc. Das Medium wird ebenso zur Kundeninformation genutzt. Next Step: Online-Banking."

Karlheinz Riegger, Bankhaus Ellwanger & Geiger, Stuttgart, www. privatbank.de

"In den gut zwei Jahren, seitdem wir im Internet präsent sind, hat sich das Online-Medium zunehmend zu einem Mainstream- Instrument entwickelt. Wir tragen diesem Prozeß Rechnung, indem wir unseren bisher rein informationsorientierten Auftritt erweitert haben. Erstmals berücksichtigen wir jetzt die vertrieblichen Möglichkeiten des Mediums und haben Kurzprofile ausgewählter Alleinauftrags-Objekte in unsere Seiten aufgenommen."

Jobst-Hermann Heyer, Müller International Immobilien, Düsseldorf, www.mueller-inter.de