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| 01.03.2012

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Aus IZ09/2012, S. 22

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

Wer hat so viel Pinkepinke, wer hat so viel Geld?

Karneval ist vorüber, die Narren haben die Kölner Innenstadt wieder verlassen. Sehr viel leerer wird es dadurch jedoch nicht. Keine andere deutsche City weist so hohe Frequenzen auf wie die Kölner [...]

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MEINUNG

zu "Wer hat so viel Pinkepinke, ..."

"Sind sie zu stark, bist du zu schwach!" So lautet die Werbung für ein bekanntes britisches Rachenputzer-Bonbon. Es könnte aber auch eine Erläuterung für die Mieten in den Kölner Ia-Lagen sein: Der Shoppingstandort Köln ist so stark, weil sein Umland so schwach ist. So gibt es kaum ein nennenswertes Shoppingcenter, das in oder um Köln gelegen ist und das ernsthaft als Konkurrent der City gelten könnte. Und die Fußgängerzonen der Umlandgemeinden sind in der Regel von einer atemberaubenden Tristesse.

Ist Köln also ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man die scheinbare Allmacht der Center brechen kann? Die Antwort lautet: Ganz sicher nicht! Denn es zeichnet Innenstädte eben aus, dass sie nicht reproduzierbar und beliebig austauschbar sind. Was in Köln geht, geht eben nur in Köln. Und genau das unterscheidet eine Innenstadt von Shoppingcentern, die ja an Austauschbarkeit nicht zu überbieten sind. Insofern darf man sich also für die Kölner freuen. Sie haben eine Fußgängerzone, die von den Kunden geliebt wird. So hässlich sie auch sein mag.

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