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Marketing | 01.03.2012

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Aus IZ09/2012, S. 10

Von Melanie Agne

In diesem Artikel:

Heute nicht empfehlenswert, morgen nicht mehr da

Wer eine Finanzierung braucht, ein Haus kauft und die Eigentumswohnung loswerden möchte, fragt selbstverständlich nach den Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Umso erstaunlicher, dass Makler, [...]

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TIPP

Anne M Schüller: Zukunftstrend Empfehlungsmarketing, 21,80 Euro. Und: Nicht neu, aber unübertroffen von Guy Kawasaki, der einst das Marketing für Macintosh machte: Mcconnell, Huba, Kawasaki: Creating Customer Evangelists. Profit from Turning Loyal Customers into a Volunteer Sales Force, ab 11,99 Euro bei Amazon.

Mündlich, schriftlich und ...

. Werden sie selbst als Empfehler aktiv und bringen Sie gezielt Unterhaltungen in Gang, die das Thema Empfehlen zum Inhalt haben. Achten Sie dabei auf Informationen, die Empfehlungschancen beinhalten, und fragen Sie gezielt systematisch nach Empfehlungsadressen.

. Bitten Sie Ihre Kunden, Sie zu empfehlen. Etwa: "Wenn Sie mit uns zufrieden waren, dann sagen Sie es doch bitte den anderen. Und falls Sie mal nicht so zufrieden sind, dann sagen Sie es bitte gleich mir".

. Wenn Sie Briefe schreiben oder Mailings versenden, erwähnen Sie systematisch Personengruppen wie Freunde/Kollegen/Geschäftspartner, für die das Angebot ebenfalls interessant sein könnte.

. Warum nicht in den Geschäftsräumen oder auf der Webseite ein Schild anbringen, auf dem steht: "Bei folgenden Kunden möchten wir uns dafür bedanken, dass sie uns weiterempfohlen haben". Es erregt Interesse, und manch zufriedener Kunde möchte wohl auch einmal dort namentlich erwähnt werden.

. Beim Versand von Newslettern oder anderen Informationen ruhig darum bitten, die E-Mail an drei weitere Personen weiterzuleiten, für die das Angebot interessant sein könnte.

. Bitten Sie begeisterte Kunden, etwas über die Qualität Ihrer Arbeit zu schreiben. Rahmen Sie Referenzschreiben und hängen Sie diese in Ihre Geschäftsräume.

. Bitten Sie Referenzkunden gegen eine Aufwandsentschädigung, möglichen Neukunden Einblicke in Projekte zu geben.

. Lassen Sie Journalisten zu beispielhaften Projekten eingängige Storys schreiben und bieten Sie sie der Presse an. Erschienene Beiträge, als Sonderdruck präsentiert, können bei Kunden ein wichtiger Türöffner sein. (ma)

Quelle: Anne M. Schüller

... online Empfehler gewinnen

. Reden Sie im Web über sich, dann redet man auch über Sie: Sichern Sie sich Einträge auf Branchenplattformen und stellen Sie Meldungen auf Presseportale. Seien Sie präsent auf Bewertungsportalen wie qype oder makler-bewertungsportal.de. Bitten Sie Kunden um eine Bewertung dort. Wenn sinnvoll, xingen, bloggen und twittern Sie. Richten Sie Unternehmensseiten bei Facebook und Google+ ein und platzieren Sie rechtskonforme Weiterempfehlungslinks und Social-Media-Buttons auf der eigenen Webseite.

. Ermuntern Sie Kunden zum Mitdiskutieren in eigenen Foren oder zum Bilderhochladen auf der Unternehmenshomepage: etwa von besonderen Erlebnissen im eigenen Heim.

. Überwachen Sie Online-Gespräche, etwa mit Google-Blog-Suche, Technorati etc. Mit Alerts des eigenen Namens bei Google, Yahoo, Bing oder Twitter Search erhält man Online-Gerede aktuell per Mail zugespielt, und zwar kostenlos: Rufen Sie dazu die entsprechenden Eingabemasken im Internet auf.

. Reagieren Sie auf Gerede im Netz. Bedanken Sie sich bei denen, die Sie loben. Vor allem aber: Melden Sie sich bei denen, die sich beschweren, und schaffen Sie deren Ärger schnellstmöglich aus der Welt. Lässt sich die Person nicht ausfindig machen, schreiben Sie da, wo es möglich ist, einen passenden Kommentar. Sachlich, höflich, möglichst nicht mit Rechtsanwalt drohen. Keine Online-Dementis, je mehr Text zu einer Sache im Netz steht, desto interessanter für Suchmaschinen.

. Übernehmen Sie die Amazon-Methode: "Sie haben Immobilie x gekauft und könnten sich auch für Immobilie y interessieren." Mit diesen Hinweisen macht Amazon geschätzte 20% mehr Umsatz.

Quelle: Anne M. Schüller