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Recht | 05.01.2012

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Aus IZ01/2012, S. 6

Von Nicolas Katzung

In diesem Artikel:

Chance auf Mietminderung

Während Grundstückseigentümer störenden Fluglärm und die damit verbundenen Beeinträchtigungen der Wohn- und Lebensqualität ohne gesetzlichen Anspruch auf Schadenersatz für daraus entstandene Wertve [...]

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Weniger Grundsteuer

Nicht mehr als ein kleiner Trost dürfte es für Eigentümer von lärmgeplagten Immobilien sein, dass sie künftig weniger Grundsteuer zahlen müssen. Zumindest in den Gebieten, die noch mit veralteten Wertansätzen arbeiten. "Regelmäßig werden durch die Finanzämter im Süden Frankfurts noch alte Miettabellen angewandt, die den Fluglärm nicht berücksichtigen. Gegen diese Tabellen muss man jetzt vorgehen", sagt Steuerrechtsexperte Rolf Krauß von der Kanzlei Kucera Rechtsanwälte. Bei der für die Grundsteuer maßgeblichen Ermittlung des Einheitswerts sieht das Bewertungsgesetz zudem einen Abschlag für ungewöhnlich starken Lärm vor. Für Fluglärm innerhalb der Schutzzonen kann Krauß zufolge ein Abschlag von maximal 10% in Betracht kommen. "Die betroffenen Gemeinden werden also in Zukunft deutlich weniger Grundsteuer einnehmen", sagt Krauß.