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Vermischtes | 03.11.2011

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Aus IZ44/2011, S. 7

Von Monika Leykam und Katja Bühren

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Berenberg Bank, Bilfinger
  • Organisationen:
    ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA), Deutsche Immobilien Akademie (DIA), IREBS Immobilienakademie
  • Personen:
    Heinz Rehkugler, Roland Koch, Thomas Zinnöcker, Thomas Echelmeyer, Kai Klose

Rehkugler: Schafft endlich den Fair Value ab!

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Roland Koch: Qualität und Haltbarkeit helfen durch die Krise

Der neue Bilfinger-Berger-Chef Roland Koch schätzt sich selbst noch nicht als "ausgewachsenen Immobilienhasen" ein, als er vor dem Fachpublikum auf der Deloitte-Tagung auftritt. Aber seine Botschaft ist eindeutig: Wer in Deutschland im Immobilienbereich Qualität anbietet, wird damit auch in Krisenzeiten erfolgreich sein.

      
         Bild: IZ/Boxler
Roland Koch spricht auf der FM-Messe 2013.

Bild: IZ/Boxler

Deloitte hat bei der Auswahl des Keynote-Speakers der diesjährigen Immobilienkonferenz wieder einmal ein gutes Händchen bewiesen. Roland Koch, bis August 2010 Hessischer Ministerpräsident, weiß auch als Vorstandschef von Bilfinger Berger ganz genau, welche Botschaft am besten zu den Zielen passt, die er zu vertreten hat. Das neue Ziel heißt: Bauqualität und Immobiliendienstleistung made in Germany. Was Deutschland insgesamt erfolgreich gemacht habe, forderte er, müsse man auch auf die deutschen Immobilienprodukte übertragen: "Qualität, Haltbarkeit, Werthaltigkeit, Langfristigkeit in der Rentabilitätserwartung - damit müssen wir an der Spitze der Ansprüche stehen. Dieses Image braucht die Asset-Klasse Immobilien in einem Markt wie Deutschland." Nur so könne sich ein Standort, der demografisch kein Wachstum mehr zeigt, aber von internationalen Kapitalanlegern als Hort der Stabilität geschätzt wird, sinnvoll profilieren. Und Koch ist sich sicher, dass die Attraktivität der Asset-Klasse Immobilien nicht abnimmt, auch wenn die Unsicherheit bei Unternehmen und Investoren derzeit groß sei und sich die eingetrübten Konjunkturaussichten verzögert auch auf die Baubranche niederschlagen würden.

Einen Ausflug in die Politik macht Koch nach wie vor gern: Die Regierung habe sich mit ihren Energieeinsparzielen übernommen, sie seien durch die energetische Sanierung von Wohngebäuden allein nicht zu erreichen. Er geht davon aus, dass der politische Druck, Gewerbe- und Industrieimmobilien energetisch zu sanieren, zunehmen wird. Das sei das Potenzial, auf das sich der Gesetzgeber stürzen werde, "bevor er zugibt, dass er seine Energieziele nicht einhalten kann".

Angesprochen auf das negative Image der Immobilienwirtschaft sagt der Mann, der berüchtigt dafür ist, sich in Themen so lange einzugraben, bis er sie im Schlaf beherrscht: "Die Immobilienwirtschaft ist eine sehr hochqualifizierte Branche, der man das in ihrer Außenwirkung aber nicht immer anmerkt."