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Vermischtes | 28.07.2011

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Aus IZ30/2011, S. 11

Von René Sigg und Michael Lentrodt

In diesem Artikel:

Immobilien in der 2.000-Watt-Gesellschaft

Der geplante Einstieg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien mit dem Verzicht auf die Kernenergie ist ein äußerst ambitioniertes Projekt der deutschen Bundesregierung. Für die Immobilienbranche be [...]

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Die Autoren: Michael Lentrodt ist Geschäftsführer der Hubert Haupt Immobilien, München. René Sigg ist geschäftsführender Gesellschafter des Büros Intep - Integrale Planung, München/Zürich.

Energiepolitisches Modell 2.000-Watt-Gesellschaft

Um den Ressourcenverbrauch auf ein gerechtes Maß zu senken, ist der Energieverbrauch auf alle Erdbewohner gleich zu verteilen. Zur nachhaltigen Nutzung der Ressourcen und der Erfüllung der Klimaschutzziele wurden 1997 an der ETH Zürich der dazu notwendige Energiebedarf quantifiziert und der Begriff der 2.000-Watt-Gesellschaft postuliert. Die 2.000-Watt-Gesellschaft definiert die Ziele ?2.000 Watt Energiebedarf pro Person?? (Dauerleistung ) und ?eine Tonne CO2-Ausstoß pro Person und Jahr?. In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Energiebedarf heute bei durchschnittlich rund 6.000 Watt bzw. bei rund 10 t CO2. Das heißt, wir verbrauchen dreimal so viel Energie und emittieren zehnmal so viel CO2, wie es die weltweiten Energiereserven zulassen und die Klimaverträglichkeit gewährleistet wäre. Anders gesagt: Wir leben auf Kosten künftiger Generationen. Die 2.000-Watt- Gesellschaft ist die Vision einer nachhaltigen Zukunft und deckt sich mit den Zielen des Energiekonzepts 2050 der Bundesregierung. (ae)