Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

Karriere | 30.06.2011

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ26/2011, S. 20

Von Nicolas Katzung

In diesem Artikel:

Viel mehr als ein gewöhnlicher Banker

Wer einmal der Verlockung, große Geldsummen zu bewegen, erlegen ist, der kommt davon nicht mehr los - sagt man. Bei Immobilienfinanzierern ist das offenbar auch so. Zigmillionenschwere Bauprojekte [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.

3 Fragen an Christian Würdemann

      
         Bild: HYPOPORT
Christian Würdemann ist Personalchef beim Finanzdienstleister Hypoport.

Bild: HYPOPORT

      

Herr Würdemann, welche Vorteile bietet ein Finanzdienstleister wie Hypoport für Berufseinsteiger im Vergleich zu klassischen Immobilienbanken?

Als Dienstleister sind sie in einer Beraterposition. Sie haben eine Vielzahl von Finanzierungspartnern und eine entsprechend breite Produktpalette, aus der sie auswählen können. Das reizt viele. Außerdem sind wir nicht an einen Bankentarifvertrag gebunden. Das Gehalt kann also frei verhandelt werden.

Welche Anforderungen stellen Sie an die Bewerber?

Für das gewerbliche Kreditvermittlungsgeschäft sind unsere Zielgruppe Akademiker. Im Bereich private Baufinanzierung suchen wir vor allem ausgebildete Bankkaufleute. Wichtig bei beiden Gruppen ist die Motivation sowie die Lust daran, sich weiterzuentwickeln. Ich habe lieber jemanden, der clever genug ist, sich schnell einzuarbeiten und dazuzulernen, als jemanden, der alles weiß, aber keine Lust hat sich einzubringen. Immobilien-Spezialwissen ist dagegen nicht zwingend erforderlich. Wir freuen uns aber, wenn bereits das Know-how vorhanden ist.

Und falls nicht? Lerne ich das durch Training on the Job?

Für Privatkundenbetreuer haben wir eine Kooperation mit der IHK Lübeck. Über unsere interne Fortbildungseinrichtung Hypoport Academy können Teilnehmer die IHK-Zertifizierung für Immobilienfinanzierer erhalten. Außerdem bieten wir ein einjähriges strukturiertes Entwicklungsprogrammfür unsere Mitarbeiter an. (nik)

Breites Spektrum potenzieller Arbeitgeber

Ob klein oder groß, Spezial- oder Universalbank, Kreditberater oder -vermittler: Die Möglichkeiten als Immobilienfinanzierer zu arbeiten sind vielfältig. Auch viele Regionalinstitute, also Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken, haben in den vergangenen Jahren dieses Geschäftsfeld zum Teil stark ausgebaut. In großen Konzernen wie den Landesbanken oder z.B. der Eurohypo, die zur Commerzbank gehört, sowie der Unicredit-Tochter HypoVereinsbank sind die Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und in der Hierarchie aufzusteigen, naturgemäß eher gegeben als bei den kleineren und spezialisierten Anbietern wie einer Corealcredit Bank oder einer Münchener Hypothekenbank. Wer an den Standorten Hamburg, München und im Rhein-Main-Gebiet nach Einstiegsmöglichkeiten sucht, dürfte gute Karten haben: 14 große bzw. spezialisierte Immobilienfinanzierer haben hier ihre Unternehmenszentrale. © Immobilien Zeitung

Aufbaustudium Real Estate Finance

Ein erfolgreiches wirtschaftswissenschaftliches Studium alleine reicht heute nicht mehr aus, um die Karriere als Immobilienbanker zu starten. Praktika und Auslandserfahrungen sind ebenso erforderlich wie juristische Kenntnisse. "Vieles geht bei einer Immobilienbank in Richtung Verträge prüfen", erklärt Achim Reif vom Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp). Eine Spezialisierung sei aus seiner Sicht unbedingt erforderlich, je eher desto besser. Der vdp bietet dazu in Kooperation mit der Frankfurt School of Finance ein einjähriges berufsbegleitendes Aufbaustudium (Real Estate Finance) an. Mehr Informationen unter www.pfandbrief.org oder www.frankfurtschool.de/realestate. © Immobilien Zeitung