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Unternehmen | 30.06.2011

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Aus IZ26/2011, S. 14

Von Nicolas Katzung

In diesem Artikel:

"China-Exit" die einzige Rettung?

Bild: jinandjoy/Fotolia.com, nik; IZ-Montage
Kauft eine chinesische Bank die Eurohypo?

Bild: jinandjoy/Fotolia.com, nik; IZ-Montage

Bis Ende 2014 muss die Commerzbank die Eurohypo verkaufen. Aber wer sollte sich für eine Spezialbank interessieren, die auch drei Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise mit argen Problemen [...]

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3 Fragen an Dirk Schiereck

Herr Schiereck, bisher hat die Commerzbank bei der Eurohypo keinerlei Verkaufsaktivitäten nach außen signalisiert. Kann man sich noch Zeit lassen?

Die Eurohypo ist nach der Integration der Dresdner Bank die letzte große Baustelle der Commerzbank. Bevor eine Verkaufslösung anstrebbar ist, hat man aber noch eine ganze Menge Hausaufgaben vor sich. Die Commerzbank ist nicht gut beraten, die Frist abzusitzen. Dann wird die Verhandlungsposition zunehmend schlechter.

Was sind die Verkaufshürden?

Das Problem bei der Eurohypo ist die Frage, ob sie alleine überlebensfähig wäre. Außerdem hat sie noch ein Staatskreditthema, das dauerhaft fundamental und nachhaltig margenschwach ist. In der Gesamtstruktur ist die Bank deswegen weder an der Börse noch bei einem strategischen Investor platzierbar.

Welchen Exit wird die Commerzbank für die Eurohypo Ihrer Meinung nach präferieren?

Meine Erwartung ist, dass sich die Commerzbank bemüht, die Eurohypo einem der großen chinesischen Institute anzutragen. Die stehen kapitalmäßig gut da, und die Eurohypo wäre für sie ein relativ kleiner Happen. Für die Coba könnte das sehr attraktiv durch einen Aktientausch werden. Sie könnte so an einem boomenden Markt partizipieren und hätte einen starken Partner in China. (nik)