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Vermischtes | 30.06.2011

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Aus IZ26/2011, S. 4

Von Katja Bühren

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesregierung Deutschland, Stadt Köln, Unesco
  • Personen:
    Jürgen Kühling, Florian Pfeifle, Konrad Habbel

Projektbremse Welterbe-Status

Unesco-Welterbe - dieser Titel zieht. Erhalten Gebäude oder ganze Areale diese Auszeichnung, ist mit ordentlich Fördermitteln und obendrauf mehr Geld von Touristen zu rechnen. Doch dieser Titel kan [...]

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Komitee setzt drei deutsche Objekte auf Welterbe-Liste - Pläne in Regensburg liegen weiter auf Eis

Gefährdet der Ostenturm das Unesco-Welterbe Regensburger Altstadt? Das Welterbekomitee, das diesen Status erteilt bzw. ihn gefährdet sieht (Rote Liste) oder enzieht, hat bei seiner Sitzung vom 19. bis 29. Juni 2011 wie 2010 nicht darüber beraten. Gleiches gilt für eine Brücke, die die Donau in Regensburg queren soll. Bis zu einer Entscheidung liegen die Pläne des Projektentwicklers Polis Management für den 98 m hohen Ostenturm (Investitionssumme: ca. 60 Mio. Euro) auf Eis. Polis-Geschäftsführer Konrad Habbel geht allerdings davon aus, dass das Komitee durch die Pläne den Regensburger Welterbe-Status für gefährdet hält. Dann müssen sie für das etwa 3,2 km vom Dom entfernte Hochhaus geändert werden, das Verfahren verzögert sich weiter. Neu auf die Welterbe-Liste hat das Komitee in seiner jüngsten Sitzung u.a. das 1911 errichtete Fagus-Werk in Alfeld bei Hannover, prähistorische Fundstätten von Pfahlbauten in Bayern und Baden- Württemberg und Buchenwaldgebiete erhoben. Damit stehen nun 36 deutsche Gebäude und Areale auf der Unesco-Welterbe-Liste. (tja)

TIPP

Unter dem Titel "Das Unesco-Weltkulturerbe. Vom globalen Völkerrecht zur lokalen Infrastrukturplanung", hat Florian Pfeifle seine Dissertation 2010 im Carl Heymanns Verlag veröffentlicht. Begleitet wurde die Arbeit von Jürgen Kühling, Professor für Öffentliches Recht und Immobilienrecht (Irebs).