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Unternehmen | 23.06.2011

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Aus IZ25/2011, S. 7

Von Bernhard Bomke

In diesem Artikel:

Der Westfonds-Ausverkauf: Ein Plan und viele Hürden

Bild: Westfonds
Die Gera Arcaden gehören seit zwölf Jahren dem geschlossenen Westfonds 4. Es könnten auch noch mehr werden.

Bild: Westfonds

Die wie ihre Mutter WestLB in Düsseldorf ansässige Westfonds Immobilien-Anlagegesellschaft lebt noch. Nachdem sie in den Jahren 2007 und 2008 vergeblich versucht hatte, [...]

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Westfonds

Westfonds ging im Jahr 1997 aus der Verschmelzung der RWI Rheinisch-Westfälische Immobilien-Anlagegesellschaft und der SIF SüdImmobilienFonds hervor. Seit 2006 ist Westfonds eine Tochter der WestLB. Die Gesellschaft resp. ihre Vorgänger haben seit 1966 108 geschlossene Fonds mit einem Volumen von 3 Mrd. Euro (Eigenkapitalanteil: 1,5 Mrd. Euro) emittiert. Aktuell betreut Westfonds noch 27 Fonds, darunter 26 mit Immobilien. Zusammen mit einem noch laufenden Solarfonds kommen die Beteiligungsangebote auf ein Investitionsvolumen von knapp 1 Mrd. Euro (Eigenkapitalanteil: ca. 530 Mio. Euro). Bei den 35 Immobilien der Fonds handelt es sich um zwölf Bürogebäude, neun gemischt genutzte Objekte, sechs Einzelhandelsadressen und acht Hotels.

In den Jahren 2007 und 2008 versuchte das Westfonds-Management unter Führung von Achim Quambusch vergeblich, 39 Immobilien aus 23 Fonds zunächst in einem Gesamtpaket, später dann in vier Teilpaketen für insgesamt rund 1,1 Mrd. Euro zu veräußern. Trotz der von Westfonds seinerzeit genannten Zahl von anfänglich 180 Interessenten kam kein Verkauf zustande. Der Grund: Den Bietern allen voran aus Frankreich, Großbritannien und den USA kam die Subprime-Krise in die Quere, in deren Folge Banken Kredite nur noch restriktiv vergaben.

2010 haben die Düsseldorfer nach Angaben Quambuschs Immobilien für etwa 300 Mio. Euro verkauft. Dieses Jahr soll es noch mal genauso viel werden. (bb)