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Vermischtes | 02.06.2011

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Aus IZ22/2011, S. 24

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Treureal, Metropolregion Rhein-Neckar
  • Organisationen:
    Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), US Armee
  • Personen:
    Eckart Würzner, Wolfgang Wingendorf, Jörg Musial, Ralph Schlusche, Michael Scharf

Konversion: "Wie soll man eine ganze Stadt kaufen?"

Eine Fläche so groß wie ca. 1.000 Fußballfelder wird ab 2015 mit dem Abzug der US-Streitkräfte in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) frei und stellt die Kommunen vor enorme planerische Herausfor [...]

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MEINUNG

zu "Wie soll man eine Stadt kaufen?"

Die Dimension der Neunutzung der Konversionsflächen ist riesig. Allein schon das Patrick-Henry-Village ist eine komplette Stadt. Die Bima setzt bei der Entwicklung auf erprobte Handlungsabläufe. Ziel ihrer Strategie ist der Verkauf der Grundstücke und Gebäude an Kommunen oder Investoren zum besten Marktpreis. Doch vor der Wertbestimmung liegt die Herkulesaufgabe, den Interessenausgleich zwischen den Kommunen zu bewerkstelligen, die naturgemäß in Konkurrenz zueinander stehen. Die mit großen Konversionsflächen ausgestatteten Kommunen haben noch keine Handlungsstrategien, um die Umlandgemeinden ins Boot zu holen. Sie fordern von ihren Nachbarn einen Baustopp. Doch was bieten sie dafür als Ausgleich?

Die Umlandgemeinden werden mit Blick auf das Jahr 2015 aus ihrem singulären Kontext heraus versuchen, ihre schon geplanten Wohn- und Gewerbegebiete möglichst schnell zu vermarkten. Und mehr noch: Im neuen Regionalplan, der im Herbst zur Offenlegung kommt, wird es weitere Ausweisungen von Baugebieten geben. Jeder Gemeinde ist klar: Was nicht in den nächsten zehn Jahren entwickelt wird, liegt als Ruine herum. Denn dann kommt zu den schon jetzt offensichtlichen Problemen der demografische Hammer. Der regionale Lenkungsausschuss und damit der Verband MRN hat die Chance, eine Win-Win-Situation für die gesamte Metropolregion zu schaffen. Eine schwierige, aber nicht unlösbare Aufgabe. (dl)

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