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Unternehmen | 17.03.2011

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Aus IZ11/2011, S. 5

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Jürg Köllmann nimmt vor Gericht Abschied

Acht Jahre haben Polizei und Staatsanwaltschaft von Frankfurt am Main gegen korrupte Bauleute, Architekten und Immobilienmanager ermittelt. Am vergangenen Montag endete die gerichtliche Aufarbeitung d [...]

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Frankfurter Immobilienaffäre

Die Frankfurter Immobilienaffäre ist die wohl größte systematische Ermittlung gegen Korruption in der Immobilienbranche, die es in Deutschland bisher gegeben hat. Der Stein kam ins Rollen, als ein Gebäudemanager der Deutschen Bank wegen Annahme von Schmiergeld aufflog. Höhepunkt der Ermittlungen war das Jahr 2004. Damals gab sich die Crème de la Crème der deutschen Branche bei der Staatsanwaltschaft die Klinke in die Hand. Zum Schluss gab es 248 Beschuldigte, unter denen sich vier bis fünf Personen als zentrale Täter herauskristallisierten und zu Haftstrafen zwischen dreieinhalb und viereinhalb Jahren verurteilt wurden. Bis auf ganz wenige Fälle sind die Verfahren abgeschlossen. Dass die Beschuldigten zum Teil jahrelang auf den Abschluss ihrer Verfahren warten mussten, begründet die Justiz mit Personalmangel. Oberstaatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner, der die Ermittlungen leitete, arbeitet heute als selbstständiger Anti-Korruptions-Berater. (cvs)