Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

Politik | 23.09.2010

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ38/2010, S. 11

Von Christine Rose

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesregierung Deutschland, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI), FDP, Haus & Grund, Verband Berlin Brandenburgischer Wohnungsunternehmen BBU, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Personen:
    Ingrid Vogler, Peter Ramsauer, Siegfried Rehberg, Hermann Otto Solms, Michael Fuchs, Ira von Cölln
  • Immobilienart:
    Wohnen

Widerstand gegen Öko-Utopia

      
         Bild: IZ
Mit dem Nullemissionsstandard sieht der BFW auch die Abrissbagger kommen. Bild: BilderBox.com

Bild: IZ

Der Entwurf für das Energiekonzept der Bundesregierung mag mit dem Klimaschutz ein erstrebenswertes Ziel haben. Doch um, wie darin vorgesehen, den Wohnungsbestand bis 2050 auf den Standard N [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.

Gebäude-Relevantes aus dem Energiekonzept

Noch liegt nur der Entwurf für ein Energiekonzept vor, das die Marschrichtung in puncto Energiepolitik für die nächsten Jahrzehnte vorgeben soll. Die Kernaussage ist: Bis 2050 soll der Wohnungsbestand "nahezu klimaneutral" sein. Dafür ist vorgesehen, den Wärmebedarf bis 2020 um 20% zu senken, bis 2050 um 80%. Der Anteil erneuerbarer Energien zur Deckung des Wärmebedarfs soll deutlich steigen. Vorschläge sind:

. In der EnEV 2012 soll nicht nur der laut EU-Gebäudeeffizienz-Richtlinie geforderte "nahezu Null"-Standard ab 2020 bei Neubauten festgezurrt werden. Ab 2020 soll auch für Bestandsobjekte der Standard Nullemission eingeführt werden.

. Wer Zielwerte für Gebäudeeffizienz vorzeitig erfüllt oder übererfüllt, soll gefördert werden, z.B. mit Steuervergünstigungen oder Mitteln aus dem CO2-Programm; andernfalls sollen Strafen vorgesehen sein.

. Fördermittel: Das CO2-Programm soll aufgestockt, das Marktanreizprogramm mit zusätzlich 200 Mio. Euro jährlich ausgestattet werden (2010: 380 Mio. Euro). Zudem ist ein kommunales Förderprogramm "Energetische Sanierung" vorgesehen.

. Gesetze: Unter anderem soll das Mietrecht novelliert und dabei auch die Vergleichsmietenregelung überprüft werden.