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Märkte | 30.10.2020

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    bulwiengesa
  • Personen:
    Ralf-Peter Koschny
  • Immobilienart:
    Gewerbe allgemein, Industrie, Lager, Logistik

Boom der Unternehmensimmobilien hält trotz Corona an

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Unternehmensimmobilien wie diese in Berlin sind auch bei Investoren zunehmend beliebt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz

Für Unternehmensimmobilien könnte 2020 ein Rekordjahr werden - trotz der Corona-Krise. Laut einem Bericht des Analyshauses bulwiengesa steuert die Zahl der fertiggestellten Flächen ebenso wi [...]

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Fabrik, Campus und Gewerbepark

Der Begriff Unternehmensimmobilien ist nicht wörtlich zu verstehen. Zwar werden auch Bürotürme und Läden von Unternehmen genutzt, doch diese werden gemeinhin unter den Assetklassen Büro und Einzelhandel verbucht. Als Unternehmensimmobilien bezeichnen Experten vielmehr gewerblich genutzte Objekte wie Gewerbeparks und Fabrikhallen sowie Lager- und Logistikobjekte.

Der Markt ist für viele Akteure noch neu und wenig transparent, belastbare Zahlen gibt es für das gesamte Segment erst seit ein paar Jahren. Auch innerhalb der Firmen ist das Know-how bezüglich Vermarktung und Wertsteigerung nicht sonderlich ausgeprägt. Die Akzeptanz der jungen Assetklasse bei Investoren und Banken scheint langsam zuzunehmen. Vier Kategorien von Unternehmensimmobilien werden auf dem Markt gehandelt.

Sogenannte Transformationsimmobilien wurden ursprünglich als Fertigungsstandorte konzipiert und erinnern teilweise an einen Campus. Dagegen sind Gewerbeparks schon in der Konzeption auf eine Mischnutzung angelegt. Produktionsimmobilien sind industriell genutzte Flächen wie Fabrikhallen. Zu den Unternehmensimmobilien gezählt werden auch kleinere Logistikanlagen. Die großen Umschlagszentren, wie sie von Amazon & Co. genutzt werden, fallen nicht unter den Begriff; sie bilden eine eigene Assetklasse.