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Unternehmen | 26.03.2020

Von Nicolas Katzung

In diesem Artikel:

Deutsche Hypo ist offen für Neugeschäft

Quelle: Deutsche Hypo
Die Zentrale der Deutschen Hypo in der Innenstadt von Hannover.

Quelle: Deutsche Hypo

Die Deutsche Hypo hat 2019 ein Gewinn auf Vorjahresniveau eingefahren und das Kreditneugeschäft leicht ausgebaut. Aktuell gibt sich die Bank weiterhin kreditbereit, doch würden Kunden von sich aus viele Finanzierungsanfragen zurückziehen.

Die Deutsche Hypothekenbank (Deutsche Hypo) überweist der Konzernmutter Nord/LB für das vergangene Geschäftsjahr 54,2 Mio. Euro und damit exakt 1 Mio. Euro weniger als im Vorjahr. Beim Betriebsergebnis lief es beim Immobilienfinanzierer jedoch schlechter: Mit 55,1 Mio. Euro wurde der Vorjahreswert von 74,7 Mio. Euro deutlich unterschritten. Die Bank macht hierfür positive Einmalerträge im Geschäftsjahr 2018 verantwortlich, die 2019 nicht zu verzeichnen waren. Zudem wurden die Vorsorgereserven weiter aufgestockt.

Das konzernweite Kostensenkungsprogramm belastete die 2019er Bilanz dagegen nur noch mit 0,9 Mio. Euro. Im Vorjahr wurden hier noch 16,8 Mio. Euro den bilanziellen Restrukturierungsrückstellungen zugeführt. Die Anzahl der Mitarbeiter sank von 430 im Jahr 2018 auf 416 Köpfe im Jahr 2019. Für 2020 geht die Bank von etwas unter 400 Mitarbeitenden im Durchschnitt aus.

Im Kreditneugeschäft summierten sich die Zusagen auf 3 Mrd. Euro, nach 2,87 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Die Mehrheit des Finanzierungsvolumens entfiel auf Deutschland (1,79 Mrd. Euro). Stärkste ausländische Märkte waren die Benelux-Länder (0,54 Mrd. Euro) und Polen (0,17 Mrd. Euro).

Deutsche Hypo bleibt offen für Neugeschäft

Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr will der Vorstand aufgrund der Unwägbarkeiten der Corona-Krise nicht abgeben. Vorstandsmitglied Sabine Barthauer betont, dass die Bank grundsätzlich weiterhin offen für Kreditanfragen von Neukunden ist: „Wir stehen auch in Krisenzeiten als verlässlicher Partner an der Seite unserer Kunden. Bezüglich noch nicht finalisierter Angebote sind wir mit unseren Kunden in einen konstruktiven Dialog und prüfen vor dem Hintergrund der veränderten Rahmenbedingungen individuell und in Abhängigkeit vom jeweiligen Verhandlungsstand das bestehende Angebot.“ Vielfach würden aber seitens der Kunden geplante Ankäufe und Developments derzeit zurückgestellt.

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