Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Vermischtes | 25.03.2020

Von Brigitte Mallmann-Bansa

In diesem Artikel:

    IZ-Corona-Ticker vom 21. bis 24. März 2020

    Quelle: stock.adobe.com, Urheber: Fokussiert
    Das Virus sorgt für einschneidende Veränderungen.

    Quelle: stock.adobe.com, Urheber: Fokussiert

    Zur IZ-Sonderseite "Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft"

    Zum aktuellen Nachrichtenticker: Corona und die Immobilienwirtschaft

    Damit Ihnen keine Informationen verloren gehen, können Sie unten die Nachrichten des IZ-Corona-Tickers im Zeitraum Samstag, 21. März., bis Dienstag, 24. März, nachlesen.


    Dienstag, 24.3.

    +++ 16.16 Uhr IG Bau: Auch Minijobber sollen Kurzarbeitergeld erhalten +++

    Die IG Bau fordert die Bundesregierung auf, auch Minijobbern in der Corona-Krise Zugang zu Kurzarbeitergeld zu gewähren. Im Blick hat die Gewerkschaft nicht zuletzt die rund 200.000 geringfügig Beschäftigten in der Gebäudereinigung. Gleichzeitig verlangt die IG Bau, das Kurzarbeitergeld auf 90% zu erhöhen. Die Arbeitgeber sollen ihr Scherflein beitragen, indem sie es dann bis zur vollen Höhe aufstocken.

    +++ 15.56 Berlin: Kommunale sollen auf Mietvertragskündigungen verzichten +++

    Die kommunalen Berliner Wohnungsbaugesellschaften und das ebenfalls kommunale Unternehmen Berlinovo sollen bei Mietrückständen bis auf Weiteres "individuelle und kulante Lösungen" vereinbaren, keine Kündigungen wegen Zahlungsrückständen aussprechen oder Räumungen durchführen lassen.

    +++ 15:45 Uhr Zweitwohnungsbesitzer im echten Norden dürfen nicht anreisen +++

    Eigentümer von Zweitwohnungen in Schleswig-Holstein dürfen bleiben, wenn sie bereits da sind. Die Anreise jedoch ist ohne triftigen Grund verboten. Damit korrigiert die Landesregierung das von drei Landkreisen verhängte generelle Aufenthaltsverbot von Zweitwohnungsbesitzern. Das hatte in wenigen Fällen zu Ausfällen Einheimischer gegen die Zugereisten geführt.

    +++ 15.33 Uhr Berliner Senat mietet Jugendherberge für Obdachlose +++

    Für obdachlose Menschen, die keine Schutz- und Rückzugsräume haben und zudem oftmals zu den gesundheitlichen Risikogruppen gehören, will der Berliner Senat kurzfristig Unterkunftsmöglichkeiten schaffen. Im ersten Schritt erfolgte dafür die Anmietung einer Jugendherberge mit 200 Plätzen an der Kluckstraße.

    +++ 15:31 Uhr Baden-Württemberg stundet Mieten landeseigener Liegenschaften +++

    Das Land Baden-Württemberg wird Mieten und Pachten für landeseigene Liegenschaften ab sofort zinslos stunden, wenn Unternehmen durch die Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten. Zu den Pächtern des Landes gehören u.a. Gastronomiebetriebe in staatlichen Schlössern, Unternehmen in Büroräumen wie auch Einzelhändler in Immobilien der Baden-Württemberg-Stiftung.

    +++ 15:30 Uhr IHK, HWK und WRS appellieren an Vermieter +++

    Die Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart (IHK), die Handwerkskammer Region Stuttgart (HWK) und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) appellieren an private und öffentliche Vermieter, durch eine temporäre Anpassung der Mieten einen solidarischen Beitrag zu leisten. Die Soforthilfen der Bundes- und Landesregierung würden im Einzelhandel, in der Gastronomie und bei Selbständigen in vielen Fällen nicht ausreichen.

    +++ 15:29 Uhr eBay Kleinanzeigen schnürt Hilfspaket +++

    eBay Kleinanzeigen verzichtet im April vollständig auf die monatlichen Gebühren für alle 7.000 Immobilienprofis. Für die März-Leistungen verlängert eBay Kleinanzeigen das Zahlungsziel auf 90 Tage. Damit will die Plattform die krisenbelastete Immobilienbran­che unterstützen und sicherstellen, dass die Angebote der Partner weiterhin sichtbar bleiben.

    +++ 14:46 Uhr BaFin lockert Kapitaldienstregeln +++

    Die BaFin hat ihre Kapitaldienstregeln gelockert. So ist beispielsweise ein Schuldner nicht sofort zwingend als ausgefallen einzustufen, wenn bei einem Kredit Kapitaldienst und Zinsen in Folge des Corona-Virus gestundet werden. Notfalls könne auch der Jahresabschluss 2018 angewendet werden, wenn jener aus 2019 noch nicht vorliege. Darüber hinaus rät die Bankenaufsicht, die Übergangsregeln zum Rechnungslegungsstandard IFRS 9 anzuwenden.

    +++ 14.45 Uhr Berlin: Verzicht auf die Vollstreckung von Wohnungsräumungen +++

    Auf die Vollstreckung von Wohnungsräumungen und von Energiesperrungen wird in Berlin weitestgehend verzichtet. Das teilt Justizsenator Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen) mit: "In Zeiten von Corona begrüße ich es ausdrücklich, wenn in Berlin Wohnungsräumungen und Zählersperrungen gegenwärtig ausgesetzt sind."

    +++ 14:44 Uhr Corona-Krise ist Evidenz für nicht vorhandene Immobilienblase +++

    Nach Meinung von Kurt Neuwirth, Inhaber von Neuwirth Finance, ist die Corona-Krise der Beleg dafür, dass es in Deutschland keine Immobilienblase gibt: "Ein derartiger Schock hätte womöglich bereits die besagte Blase zum Platzen gebracht. Damit ist auch der Vergleich zu der Finanzkrise 2008 hinfällig." Neuwirth geht davon aus, dass der Immobilienmarkt wahrscheinlich über die Dauer der Krise einfrieren wird und Investoren geplante Transaktionen vertagen werden.

    +++ 13.54 Rostocker Wiro will in Not geratene Mieter unterstützen. +++

    Wie einige andere Wohnungsunternehmen will auch die kommunale Rostocker Wohnungsbaugesellschaft Wiro Mietern, die wegen der Corona-Krise unverschuldet in Zahlungsschwierigkeiten kommen, Hilfe anbieten.

    +++ 13:38 Uhr Stadt Wiesbaden will Gewerbemieten stunden +++

    Wiesbaden plant, Unternehmen und privaten Kulturinstitutionen, die in städtischen Gebäuden Flächen angemietet haben, temporär die Mieten zu stunden, um sie vor Liquiditätsengpässen zu bewahren. Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler (CDU) prüft derzeit geeignete Prozesse. "Die Landeshauptstadt Wiesbaden könnte mitsamt ihren städtischen Gesellschaften als Vorbild vorangehen, dem hoffentlich weitere Vermieter folgen", sagt Kessler.

    +++ 13:15 Uhr F+B hält Neubewertung an Wohnungsmärkten für möglich +++

    Aufgrund des knappen Wohnungsangebots in den Ballungszentren rechnet Bernd Leutner, Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft F+B Forschung und Beratung, damit, dass sich die Märkte nach der Corona-Krise langfristig "wahrscheinlich" normalisieren. Eine Neubewertung mag er aber nicht ausschließen - erforderlich dann, wenn es "dauerhafte Veränderungen der Wirtschaftsstruktur" gäbe, etwa massive Stellenstreichungen in der Autoindustrie oder bei Flugzeugbauern.

    +++ 12:00 Uhr Sondersitzungen zum Corona-Paket in Bundestag und Bundesrat +++

    Um das geplante Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Coronakrise rasch beraten und beschließen zu können, kommen der Bundestag am 25. März und der Bundesrat am 25. bzw. 27. März 2020 zu Sondersitzungen zusammen. Auf der Tagesordnung stehen ein erweiterter Kündigungsschutz für Mieter, ein Wirtschaftsstabilisierungsfonds über insgesamt 600 Mrd. Euro für größere Unternehmen und ein Hilfspaket für Kleinunternehmer und Soloselbstständige, das bis zu 50 Mrd. Euro umfasst.

    +++ 11:38 Uhr Maredo stellt Insolvenzantrag +++

    Die Steakhauskette Maredo hat beim Amtsgericht Düsseldorf Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Da infolge der Coronakrise alle 35 Restaurants geschlossen seien, habe das Unternehmen derzeit keine Einnahmen. Der Insolvenzantrag sei daher "unausweichlich". Allenfalls zügige Staatshilfe könne zu einer Rücknahme des Antrags führen.

    +++ 10:34 Uhr BVI fordert Entlastungen für WEG-Verwalter +++

    Wegen des Arbeitsaufwands, der auf WEG-Verwalter in der zweiten Jahreshälfte aufgrund von coronabedingten Terminverschiebungen zukommen wird, fordert der Verwalterverband BVI vier entlastende Maßnahmen: 1. Pflicht für eine Eigentümerversammlung pro Jahr entfällt 2. Der Zensus 2021 wird verschoben. 3. Die Pflicht, drei Handwerkerangebote einzuholen, entfällt. 4. Für Eigentümerversammlungen per Video gelten Stimmenerfordernisse wie bei Präsenzversammlungen.

    +++ 9:35 Uhr Frankfurt erlässt Gewerbemieten in der neuen Altstadt +++

    Die Stadt Frankfurt setzt für vorerst zwei Monate die Mieten für die rund 30 Gewerbeflächen in der rekonstruierten Altstadt zwischen Dom und Römerplatz aus. "Wir müssen als Stadt Frankfurt unser unbürokratisches Entgegenkommen zeigen, um die Vielfalt der Stadt auch in Gewerbe, Kultur und Gastronomie zu erhalten - ansonsten wird diese Stadt sich negativ verändern", sagt Planungsdezernent Mike Josef (SPD).

    +++ 8:53 Uhr Empfehlung zur Trinkwasserspülung in ungenutzten Immobilien +++

    Für Immobilien, die wegen der Corona-Krise für mehrere Wochen geschlossen sind, sollte ein Spülplan für die Trinkwasserinstallationen aufgestellt werden. Dazu raten die Technikverbände BTGA, figawa und ZVSHK. Um die Trinkwasserhygiene zu erhalten, sollte alle 72 Stunden Wasser entnommen werden. Alternativ könne die Installation vorübergehend außer Betrieb gesetzt werden.

    Zur IZ-Sonderseite "Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft"


    Alle Nachrichten des IZ-Corona-Tickers aus dem Zeitraum vom 13. März bis 20. März finden Sie hier.


    Montag, 23.3.

    +++ 19:30 Uhr Corona-Pandemie kann als höhere Gewalt eingestuft werden +++

    Bei öffentlichen Bauprojekten kann Corona im Einzelfall als höhere Gewalt eingestuft werden. Das steht in einem Erlass des Bundesbauministeriums. Damit kommt das Ministerium einer Forderung der Bauverbände entgegen. Außerdem will der Bund seine Bauprojekte erst stoppen, wenn behördliche Maßnahmen dazu zwingen.

    +++ 16:59 Uhr Bamberger Sparkasse setzt Tilgungen aus +++

    Die Bamberger Sparkasse erlaubt allen ihren gewerblichen und privaten Kunden, Tilgungen bei laufenden Krediten für zwei Monate auszusetzen. Bestehende Kreditlinien würden zudem aufrechterhalten. Außerdem stunden die Sparkasse sowie die Stadt und der Landkreis Bamberg ihren gewerblichen Mietern ab Anfang April auf Antrag die Mieten.

    +++ 16:20 Uhr crenet verschiebt Jahreskonferenz auf unbestimmte Zeit +++

    Das deutsche Corporate-Real-Estate-Netzwerk crenet verschiebt seine für den 15./16. Juni 2020 in Hamburg geplante Jahreskonferenz aufgrund der Corona-Krise bis auf Weiteres. Außerdem setzt crenet in den kommenden Wochen auch alle Roundtable-Veranstaltungen und Fachdialoge aus. Nach den Osterferien will die Kommunikationsplattform die Situation neu bewerten. An der Zwischenzeit arbeitet crenet an der Umsetzung einer virtuellen Veranstaltungsidee.

    +++ 15:04 Uhr Krisentreffen im Bauministerium +++

    Spitzenvertreter der Bauverbände treffen sich an diesem Montagnachmittag mit Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU) zum Gespräch. Die Verbände wollen unter anderem erreichen, dass Corona als höhere Gewalt eingestuft wird. Das würde bedeuten, dass Firmen bei Verzug nicht in Regress genommen werden können. Für den Hauptverband der deutschen Bauindustrie wollen Präsident Peter Hübner und Hauptgeschäftsführer Dieter Babiel im Ministerium vorstellig werden, für den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes dessen Hauptgeschäftsführer Ferdinand Pakleppa.

    +++ 14:41 Uhr ABG Frankfurt setzt Mieterhöhungen aus +++

    Die kommunale Wohnungsgesellschaft ABG Frankfurt setzt zur Entlastung ihrer Mieter bis auf weiteres Mieterhöhungen aus. Solange die Corona-Krise anhalte, würden gegenüber den Mietern zudem keine Kündigungen ausgesprochen oder Räumungen umgesetzt. Bei Mietrückständen, die durch die Krise verursacht sind, bietet das Unternehmen Ratenzahlungen an. Mieter, die bereits gekündigt haben, können dies wieder rückgängig machen, wenn kein Umzug möglich ist - sofern die Wohnung noch nicht neu vermietet wurde.

    +++ 14:33 Uhr WEG-Verwalter dürfen wegen des Coronavirus länger im Amt bleiben +++

    Die bisher geltenden Regelungen zur Amtszeit von WEG-Verwaltern werden zeitweise außer Kraft gesetzt. Das sieht die mit dem heute vom Bundestag beschlossenen Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie einhergehende Änderung des Wohnungseigentumsgesetz vor. Demnach bleibt der zuletzt bestellte Verwalter bis zu seiner Abberufung oder zur Bestellung eines neuen Verwalters im Amt. Der zuletzt beschlossene Wirtschaftsplan soll ebenfalls fortgelten. Gleichzeitig wurde die Möglichkeit geschaffen, dass Eigentümerversammlungen abgesagt werden können. Durch die vom Verband der Immobilienverwalter Deutschland begrüßten Maßnahmen sollen WEGs und deren Verwalter in der Krise handlungsfähig bleiben.

    +++ 14:27 Uhr Bau und Immobilienbranche treffen Einbußen weniger +++

    Die wirtschaftlichen Corona-Einbußen beziffert das ifo-Institut in einer Prognose auf bis zu 729 Mrd. Euro. Die Bau- und Immobilienbranche wird es vielleicht weniger hart treffen als andere: Der Annahme zufolge wird am Bau sowie im Grundstücks- und Wohnungswesen die Tätigkeit auf 80% reduziert.

    +++ 13:30 Uhr Bundesregierung schützt Mieter bei Mietausfällen +++

    Die Bundesregierung will noch in dieser Woche einen am heutigen Montag beschlossenen Gesetzentwurf durch den Bundestag bringen, der unter anderem die Kündigung von Mietern und Pächtern wegen des Ausfalls von Mietzahlungen infolge der Corona-Krise ausschließt. Eigentümerverbände fühlen sich alleine gelassen und verlangen einen staatlichen Wohnfonds.

    +++ 13:05 Uhr Digitaler Krisenstammtisch für Immobilienkommunikatoren +++

    Die PR-Agentur Strategiekollegen hat einen virtuellen Krisenstammtisch für Immobilienkommunikatoren ins Leben gerufen. "In Zeiten des Coronavirus sollten wir als Branche und als Immobilienkommunikatoren noch enger zusammenrücken", begründet die Agentur auf Twitter die Initiative. Das erste "Zusammentreffen" ist für diesen Mittwoch, den 25. März, ab 17 Uhr geplant. Die Teilnahme ist kostenfrei. Kommuniziert wird über Microsoft Teams. Bei entsprechender Resonanz soll der Krisenstammtisch wöchentlich zusammenkommen.

    +++ 12:51 Uhr CREM kann im Krisenmanagement unterstützen +++

    Das Corporate Real Estate Management, kurz CREM, kann Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützen. Davon ist die Unternehmensberatung TME Associates überzeugt, die eine Vielzahl von Hebeln identifiziert hat, mit denen das CREM das operative Tagesgeschäft absichern und kurzfristige Kostensenkungen herbeiführen kann. Die Palette reicht vom Schutz des Personals durch Hygienemaßnahmen und die Bereitstellung der technischen Möglichkeiten für Homeoffice & Co. über die Aufrechterhaltung von Lieferketten und die Sicherstellung von Betreiberpflichten bis hin zur Kostensenkung für Facility-Management und Flächenbereitstellung.

    +++ 12:29 Uhr Bayerische Wohnungsunternehmen befürchten Liquiditätsengpässe +++

    Der Verband der bayerischen Wohnungsunternehmen VdW Bayern befürchtet durch das geplante Mieterschutzgesetz Liquiditätsengpässe bei den Unternehmen. Die Firmen hätten in den letzten Jahren massiv in den Wohnungsneubau und die energetische Sanierung investiert und dafür hohe Verbindlichkeiten bei den Banken aufgenommen. Nun müsse die Liquidität der Wohnungsunternehmen gesichert werden, fordert Verbandschef Hans Maier. Er schlägt einen Solidaritätsfonds vor. Eine ähnliche Forderung hatten bereits der Deutsche Mieterbund, der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen und Haus & Grund erhoben.

    +++ 12:07 Uhr ZDB: "Baustellen dürfen nicht geschlossen werden"

    Das Baugewerbe appelliert an die Politik, Störungen im Bauablauf als Folge von Corona als höhere Gewalt einzustufen. Dann würden sich Bauzeiten verlängern, Auftraggeber dürften Zahlungen nicht verweigern. Dies sichere den Betrieben Liquidität, um Löhne und Material zu bezahlen. Die Bauwirtschaft "mit ihrer dezentralen Struktur ist sehr gut geeignet, zu einer Stabilisierung der Volkswirtschaft beizutragen. Daher dürfen Baustellen nicht geschlossen werden", mahnte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Reinhard Quast. Er forderte öffentliche Auftraggeber erneut auf, Rechnungen für erbrachte Leistungen zügig zu begleichen. Die Bundesregierung und die Bundesländer haben die Spielregeln zur Beschränkung sozialer Kontakte gestern verschärft.

    +++ 10:32 Uhr Irebs-Leiter Just rät Studenten, sich für die Zeit danach breit aufzustellen +++

    "Wir bewegen uns in einem Feld großer Unsicherheit", sagt Prof. Tobias Just, Geschäftsführer und Wissenschaftlicher Leiter der Irebs Immobilienakademie, im jüngsten Evana-Podcast PropTalk zum Thema Corona-Krise. Angesichts dessen empfiehlt er seinen Studenten, die ihre Karriere planen: "Was es jetzt zu tun gilt, ist, sich selber möglichst flexibel aufzustellen, damit man für alle Möglichkeiten, die danach kommen könnten, gewappnet ist." Wenn sich aktuell ein junger Mensch mit seiner Ausbildung in eine Nische hineinqualifiziere, gehe er ein Risiko ein. Assetklassen könnten sich grundlegend verändern, weil z.B. das Übernachtungs- und Messegewerbe, die Reisebranche und der Einzelhandel im Wandel seien. "All diese Sachen werden derzeit neu gemischt und wir wissen tatsächlich nicht, wie tief der Schock wird." Sein Tipp an junge Menschen: "Eigene Qualifikation hochfahren, persönliche Eigenschaften stärken, damit man nachher auf viele Jobs qualifizierbar ist bzw. dafür qualifiziert ist."

    +++ 9:08 Wüest Partner sieht "moderate Preisrückgänge" durch die Corona-Krise +++

    Aus den Folgen der Corona-Krise sieht Karsten Jungk, Geschäftsführer Deutschland des Immobilienberatungsunternehmens Wüest Partner, einen temporären Druck auf Miet- und Kaufpreise für Wohnimmobilien erwachsen. Dies könne zu moderaten Preisrückgängen führen. "Auch wenn es nach dem Abflauen der Krise möglicherweise Nachholeffekte geben kann, werden die Volumina der vergangenen Jahre sicher deutlich verfehlt. Allein schon deswegen, weil die Kapazitäten auf Seiten der Investoren und ihrer Berater limitiert sind." Die Werte von Immobilienanlagen würden voraussichtlich "nicht signifikant einbrechen". Denn Immobilienanlagen blieben nicht nur wegen der niedrigen Zinsen relativ attraktiv, sondern auch wegen der für viele Nutzungsarten geringeren Anfälligkeit von Mieteinnahmen im Vergleich zu den Einnahmen klassischer Unternehmen.

    +++ 8:20 Uhr IIA-Konferenz wird online durchgeführt +++

    Die von der Immobilien Investment Akademie (IIA) geplante Konferenz zum Thema "Covid-19 und die wirtschaftlichen Folgen", die am 3. und 4. April in Berlin stattfinden sollte, wird nicht abgesagt, sondern online durchgeführt. Redner sind u.a. Prof. Hans-Werner Sinn, IVD-Präsident Jürgen Michael Schick und Deutsche-Bank-Analyst Jochen Möbert. Die ursprüngliche Teilnahmegebühr in Höhe von 390 Euro wurde auf 100 Euro reduziert.

    +++ 7:02 Uhr Flex-Office-Betreiber klagen über Umsatzverluste +++

    Viele Coworkingbetreiber reagieren mit einem nur noch eingeschränkten Zugang zu ihren Standorten auf die Corona-Krise. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind schon jetzt für viele spürbar, auch wenn es noch keine Kündigungswelle geben soll. "Mit einem Coworkingspace betreiben wir eines der denkbar blödesten Geschäftsmodelle in einer solch turbulenten Zeit und beobachten interessiert, wie uns gerade 40% der Umsätze wegbrechen. Mal gucken, was wir machen", sagt beispielsweise Silke Roggermann, Geschäftsführerin des Super7000 in Düsseldorf. Andere Anbieter flexibel kündbarer Büroangebote sehen allerdings auch die Chance für positive Entwicklungen.

    Zur IZ-Sonderseite "Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft"


    Sonntag, 22.3.

    +++ 20:32 Uhr Erste Arbeitgeber fahren Neueinstellungen herunter +++

    Die Coronakrise zeitigt erste Folgen für den Jobmarkt in der Immobilienbranche. Drees & Sommer hat nach eigenen Angaben einen großen Teil der geplanten Neueinstellungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Auch die ECE hat in der aktuellen Situation Neueinstellungen weitgehend heruntergefahren und stellt vorerst nur noch in Einzelfällen für bestimmte Spezialpositionen ein. Andere Unternehmen hingegen sind nach eigenem Bekunden bislang nicht auf die Rekrutierungsbremse getreten.

    +++ 18:52 Uhr Schleswig-Holstein weist Zweitwohnungsbesitzer aus +++

    Etwas unübersichtlich ist die Situation für Zweitwohnungsbesitzer in Schleswig-Holstein. Während Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) keine rechtlichen Bedenken gegen den Aufenthalt von Zweitwohungsbesitzern auf dem schleswig-holsteinischen Festland erkennen wollte und Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) die Zweitwohnungsbesitzer lediglich mahnte, sich an die Regeln zu halten, die auch für Einheimische gelten, verschickte die Landesregierung eine Pressemitteilung, nach der Günther die Zweitwohnungsbesitzer zur Ausreise gemahnt habe. De facto zur Ausreise aufgefordert wurden Ferienhauseigentümer durch die drei Landkreise Nordfriesland, Ostholstein und Rendsburg-Eckernförde, in denen es sehr viele Zweitwohnsitze gibt. Hintergrund sind die knappen Intensivbettenkapazitäten im nördlichsten Bundesland.

    +++ 18:44 Uhr Vonovia verspricht Mietern finanzielles Entgegenkommen +++

    Der Wohnungskonzern Vonovia sieht auf der Finanzierungsseite keine Probleme infolge der Corona-Krise auf sich zukommen. Seinen Mietern will das Unternehmen bei coronabedingten Zahlungsproblemen finanziell entgegenkommen. In den kommenden Tagen erhalten 400.000 Mieterhaushalte Post von Vonovia.

    +++ 17:31 Uhr SPD Hamburg fordert Mietstundungen und Verzicht auf Mieterhöhungen +++

    Der SPD-Fraktionschef in der Hamburger Bürgerschaft, Dirk Kienscherf, hat Banken und Immobilienwirtschaft aufgefordert, "alle denkbaren Spielräume" zu nutzen, um die Liquidität ihrer privaten und gewerblichen Kunden zu sichern. Die private Immobilienwirtschaft soll - wie bereits die Immobilienunternehmen der Stadt Hamburg - ihren Mietern bei Mietstundungen entgegenkommen und auf Mieterhöhungen verzichten.

    +++ 16:00 Uhr Jena: Kommunale Gesellschaft schützt Mieter +++

    Niemand wird aufgrund der Corona-Pandemie seine Wohnung bei der kommunalen Wohnungsgesellschaft jenawohnen in der thüringischen Universitätsstadt Jena verlieren. Dieses Versprechen gibt Tobias Wolfrum, Geschäftsführer von jenawohnen, seinen Mietern. Es gebe aktuell keine Kündigungen bei Mietrückstand, konkretisiert Wolfrum. Auch für Gewerbekunden seien finanzielle Entlastungen wie Stundungen in der aktuellen Phase möglich.

    +++ 15:30 Uhr Nordverbände fordern öffentliche Fördermittel für Mieter in Not +++

    Der VNW und Haus & Grund Schleswig-Holstein haben die Landesregierung aufgefordert, sofort einen Sicher-Wohnen-Fonds aufzulegen, der Mieter in Corona-bedingten Notlagen durch Zuschüsse oder zinslose Darlehen kurzfristig unterstützt. So soll eine Unterbrechung der Liquiditätskette in der Wohnungswirtschaft verhindert werden.

    +++ 15:13 Auch Vivawest kommt Mietern finanziell entgegen +++

    Das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen Vivawest hat ein Maßnahmenbündel angekündigt, mit dem es seine Mieter in der Coronakrise entlasten will. U.a. will Vivawest bis auf Weiteres auf Mieterhöhungen verzichten. Mieterhöhungen, die im Laufe des Monats März ausgesprochen wurden, nimmt Vivawest zudem zurück. Auch für Ratenzahlungen und Stundungen der Miete zeigt sich Vivawest prinzipiell offen. Voraussetzung: Die Zahlungsschwierigkeiten müssen ihre Ursache in der Bekämpfung des Coronavirus haben.

    +++ 13:42 Uhr BFW warnt vor pauschaler Aussetzung von Mietzahlungen +++

    Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) fürchtet das von Bundeskabinett geplante Kündigungsmoratorium. Dadurch will der Gesetzgeber flächendeckend Mietzahlungen stunden und Kündigungen ausschließen. Nach Ansicht des BFW muss sichergestellt sein, dass die Mieter sich zunächst um staatliche Hilfe bemühen. Außerdem sei ein Nachweis nötig, dass der Geldmangel des Mieters Corona-bedingt sei. Der BFW reiht sich damit in der Riege der Kritiker dieser Pläne ein, die vor allem auf Klein- und Privatvermieter verweisen, die mit den gleichen finanziellen Problemen zu kämpfen hätten, wie ihre Mieter.

    +++ 12:58 Uhr Notfallprogramm für Immobilienunternehmen - ein Überblick +++

    Bund und Länder versprechen Unternehmen schnelle und unkomplizierte Hilfen. Für die Immobilien Zeitung hat Steuerberater Alexander Lehnen, Arnecke Sibeth Dabelstein, die wichtigsten Regelungen zusammengestellt, ergänzt mit Informationen zu Antragsformularen und zuständigen Behörden.

    +++ 11:57 Uhr Berliner Notarkammer lockert Regeln für Beurkundungen +++

    Die Berliner Notarkammer hat die Regeln für Beurkundungen gelockert. Das gilt auch für gewerbliche wie private Immobilienkaufverträge. Das Verfahren ist jetzt mit vollmachtlosen oder mündlich bevollmächtigten Vertretern möglich. Beteiligte können per Telefon und Videokonferenz zugeschaltet werden. Eine wegen Formvorschriften notwendige Vollmachtsbestätigung in öffentlich beglaubigter Form kann laut der Kanzlei Seldeneck und Partner, Berlin, unter freiem Himmel unter Einhaltung des Sicherheitsabstands erfolgen.

    +++ 10:01 Uhr IVD gibt Hinweise für Eigentümerversammlungen +++

    Ob Eigentümerversammlungen stattfinden können und sollen, hängt derzeit auch davon ab, welche Zusammenkünfte überhaupt noch erlaubt nicht. Die Regelungen sind sehr unterschiedlich. Der Immobilienverband Deutschland hat Hilfestellungen für Verwalter herausgegeben. Tipps für Makler und arbeitsrechtliche Informationen ergänzen die Zusammenstellung.

    Zur IZ-Sonderseite "Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft"


    Samstag, 21.3.

    +++ 19:10 Uhr Mieterbund begrüßt Kündigungsausschluss bei coronabedingten Mietrückständen +++

    Der DMB Deutsche Mieterbund begrüßt die Pläne der Bundesregierung, nach denen Mietern, die aufgrund des Coronavirus ihre Miete nicht zahlen können, nicht gekündigt werden darf. Allerdings kritisiert er, dass der Betrachtungszeitraum, der vom 1. April bis 30. September 2020 reicht, zu kurz sein könnte und verlängert werden sollte, sofern sich die Auswirkungen der Pandemie über einen längeren Zeitraum erstrecken. Der DMB schlägt deshalb vor, den Zeitraum gleich auf zwölf Monate zu verlängern.

    +++ 18:50 Uhr Strabag: Kurzarbeit in Österreich statt vorsorgliche Kündigungen +++

    Strabag meldet auf seinem Heimatmarkt Österreich Kurzarbeit für die rund 11.000 Beschäftigten an. Noch Mitte der Woche hatte das Bauunternehmen vorsorglich Kündigungen im großen Stil anmelden wollen. Nun sei ?das Gespenst der Kündigung aller Mitarbeitenden? vom Tisch, ließ Vorstandschef Thomas Birtel mitteilen. Die Kurzarbeit soll zunächst drei Monate dauern.

    +++ 17:10 Uhr CDU/CSU: Private Kleinvermieter müssen geschützt werden +++

    Mieter sollten schnell und unbürokratisch staatliche HIlfe bei der Zahlung ihrer Miete erhalten, wenn die Probleme pandemiebedingt sind. Dies wäre besser als ein Eingriff ins Mietrecht, sagt Jan-Marco Luczak, rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Man dürfe das wirtschaftliche Risiko nicht auf die privaten Kleinvermieter übertragen, die auf die Mieteinnahmen angewiesen seien. Luczak: ?Wenn private Kleinvermieter durch die Einstellung der Zahlungen in ihrer Existenz bedroht werden, müssen sie nach wie vor die Möglichkeit haben, sich einen anderen Mieter zu suchen."

    +++ 16:49 Uhr Makler klagen ?Fast keine Besichtigungen mehr" +++

    Zahlreiche Immobilienmakler klagen über die Absage von Wohnungsbesichtigungen. Die Nachfrage sei bei etlichen ?gleich Null". Im Forum immobiliendiskussion fürchten manche, dass das Schlimmste noch bevorsteht, wenn neben persönlichen Ängsten und behördlichen Auflagen die Angst potentieller Immobilienkäufer um den eigenen Arbeitsplatz hinzukomme.

    +++ 15:43 Uhr LEG Immobilien: Keine Kündigungen, keine Mieterhöhungen mehr +++

    Um Mieter und Mitarbeiter in der Corona-Krise beizustehen, hat die LEG Immobilien einen 10-Punkte-Plan veröffentlicht. Kündigungen werden danach nicht mehr vollzogen, die Mieten bis auf weiteres nicht mehr angepasst. Gewerbemietern soll mit Stundungsregelungen entgegengekommen werden. Ärzte, Polizisten, Feuerwehrleute u.ä. erhalten für zwei Jahre einen Mietrabatt von 20% bei einer Neuanmietung.

    +++ 14:32 Uhr DIHK will Gewerbemieter und -vermieter an einen Tisch bringen +++

    Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sowie weitere Verbände möchten Mieter und Vermieter von Gewerbeimmobilien an einen Tisch bringen, um über eine befristete Anpassung der Mietverträge zu sprechen. Ziel sei der dauerhafte Erhalt der Mietverhältnisse. Der von der Bundesregierung geplante Krisenfonds solle auch auf die Probleme gewerblicher Vermietung ausgerichtet werden.

    +++ 14:15 Uhr Die Brandschutzmesse FeuerTrutz wird verschoben +++

    Die Messe sollte im Juni in Nürnberg stattfinden und wird nun, wie viele andere Veranstaltungen auch, in den September / Oktober verschoben. Im Rekordjahr 2019 besuchten über 9.000 Gäste aus rund 50 Ländern sowie 315 Aussteller die Messe, mehr als 1.700 nahmen am Brandschutzkongress teil.

    +++ 12:07 Uhr Homeoffice könnte Chance für moderne Großraumbüros sein +++

    Das aktuell vielerorts praktizierte Homeoffice und die vielfältigere Umsetzung und Nutzung digitaler Lösungen dürfte mittelfristig Auswirkungen auf den Flächenbedarf im Büromarkt haben. Damit rechnet Udo Stöckl, Principal und Geschäftsführer von Avison Young in Deutschland. ?Eine solche Entwicklung sollte allerdings nicht pauschal negativ bewertet werden - stattdessen kann darin auch eine große Chance liegen, neue, kluge und effektive Konzepte für das auch nach der Krise zukunftsfähige Großraumbüro zu implementieren?, sagt er. Auch Stefan Scheuerle, CEO von Sensorberg, zweifelt an einer ?flächendeckenden Rückkehr zum klassischen Einzelbüro?. ?Die Arbeitsmodelle der heutigen Zeit setzen weiter auf persönliche Kommunikation und Teamarbeit?, ist seine Überzeugung.

    +++ 11:45 Uhr Investitionsbank Berlin stellt Soforthilfen für KMU bereit +++

    Das Land Berlin hat den Liquiditätsfonds bei der Investitionsbank (IBB) für kleine und mittlere Unternehmen aus dem Gastgewerbe und Tourismus geöffnet (Soforthilfe I). Somit können die Berliner Firmen Darlehen bis zu 500.000 Euro erhalten, die bis zu sechs Monate lang zinsfrei sind. Darüber hinaus unterstützt die Soforthilfe II Solo- und Kleinunternehmer mit bis zu fünf Beschäftigten. Sie stellt Zuschüsse bis zu 5.000 Euro in Aussicht. Damit könnten akute Liquiditätslücken geschlossen werden. Informationen zur Soforthilfe II will die IBB Anfang nächster Woche online zur Verfügung stellen.

    +++ 11:15 Uhr Nachfrage im Bereich Mikro-Living sinkt bereits +++

    Lutz Dammaschk, Vorstand des Bundesverbands Micro-Living und Geschäftsführer der Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft Vegis, konstatiert bereits eine ?deutlich geringere Nachfrage? in vielen Bereichen der Klein-Appartments für Studenten, Berufseinsteiger und Pendler. Besichtigungstermine fänden nur noch selten statt, partiell stiegen bereits Leerstände wegen fehlender Neuvermietungen. Viele Vorhaben seien ohnehin blockiert, da es keine Behördentermine gebe. Auf der Investorenseite sehe er aktuell noch ?keine Beeinträchtigungen?.

    +++ 10:30 Uhr Banken müssen in der Not verlässlich bleiben +++
    Bei Immobilienfinanzierungen und Projektentwicklungen sieht Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Braunschweig Wolfsburg (BraWo), im Kurzinterview mit der Immobilien Zeitung noch keinen Anlass zu Kurskorrekturen, wenngleich er einen deutlichen Konjunktureinbruch erwartet. Gerade deshalb müssten die Banken in der Not verlässlich sein.

    +++ 10:09 Uhr Bundesregierung prüft erweiterten Kündigungsschutz für Mieter +++

    Die Bundesregierung arbeitet an Konzepten, wie krisenbedingt finanziell gebeutelte Wohnungs- und Gewerbemieter geschützt werden können. Konkret werde ein vorübergehendes Kündigungsverbot bei Zahlungsausfällen der Miete geprüft, teilte Johannes Fechner, rechtspolitischer Sprecher der SPD, mit. Das berichtet die tagesschau unter Berufung auf Zeitungsberichte der Funke Mediengruppe. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) konkretisiert, dass es dabei zunächst um Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020 gehen soll. Auch eine Stundung der Mietzahlungen in der Zeit der Pandemie wird dem tagesschau-Bericht zufolge zurzeit im Justizministerium thematisiert.

    +++ 8:57 Uhr Akelius verzichtet vorübergehend auf Zwangsräumungen +++

    Das schwedische Wohnungsunternehmen Akelius mit deutschem Schwerpunkt in Berlin und Hamburg will vorübergehend keine Zwangsräumungen durchsetzen. Zudem werden vorerst keine Mieten erhöht. Seinen Mietern, die finanzielle Probleme bekommen, bieten die Schweden eine flexible Ratenzahlung an. Ebenso werde Akelius flexibel reagieren, sollten Mieter ihre Kündigungen verschieben wollen.

    +++ 8:07 Uhr Palais des Festivals in Cannes öffnet für Obdachlose +++

    Das Palais des Festivals in Cannes, bekannt als Veranstaltungsort der Mipim, wird seit Freitagabend (20. März) als Aufnahmestelle für Obdachlose genutzt. Es sei Tag und Nacht geöffnet und biete Verpflegung und Duschen - alles unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und Hygienevorgaben, teilt die Stadt mit. Damit soll die Ausbreitung des Virus bekämpft werden.

    Zur IZ-Sonderseite "Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft"


    Alle Nachrichten des IZ-Corona-Tickers aus dem Zeitraum vom 13.3. bis 20.3. finden Sie hier.

    Zum aktuellen Nachrichtenticker: Corona und die Immobilienwirtschaft

    In Netzwerken weiterempfehlen

    Kostenfrei für Abonnenten

    Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

    Unser Service für IZ-Abonnenten:
    Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!