Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Vermischtes | 21.03.2020

Von IZ

In diesem Artikel:

    IZ-Corona-Ticker vom 13. bis 20. März 2020

    Quelle: stock.adobe.com, Urheber: Fokussiert
    Das Virus sorgt für einschneidende Veränderungen.

    Quelle: stock.adobe.com, Urheber: Fokussiert

    Zur IZ-Sonderseite „Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft“

    Zum aktuellen Nachrichtenticker: Corona und die Immobilienwirtschaft

    Damit Ihnen keine Informationen verloren gehen, können Sie unten die Nachrichten des IZ-Corona-Tickers im Zeitraum Freitag, 13. März, bis Freitag, 20. März, nachlesen.


    Freitag, 20.3.

    +++ 18:25 Uhr „Immobilien kaufen und verkaufen will momentan keiner“ +++

    Die Corona-Krise lässt den deutschen Immobilienmarkt erstarren: „Immobilien kaufen und verkaufen will momentan keiner. Auch Mieter haben andere Sorgen, als einen neuen Mietvertrag zu unterschreiben. Das kommt alles weitgehend zum Erliegen“, sagt Alexander Dexne, CFO von alstria Office, im Gespräch mit der Immobilien Zeitung.

    +++ 16:01 Anträge auf Kurzarbeit gehen durch die Decke +++

    Bei den Arbeitsagenturen sind in dieser Woche bundesweit bisher rund 76.700 Anzeigen auf Kurzarbeit eingegangen, die mit der Ausbreitung des Coronavirus begründet werden. Das ist das Ergebnis eines Monitorings, bei dem alle Arbeitsagenturen bundesweit befragt wurden. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 beantragten rund 600 Betriebe pro Woche Kurzarbeit. Betroffen sind aktuell vor allem Firmen aus der Transport- und Logistikbranche, dem Hotel- und Gaststättengewerbe sowie aus dem Messebau und Tourismus. „Detaillierte Angaben zu den Branchen Immobilien und Bau liegen uns derzeit noch nicht vor. Die Auswertungen werden erst in den nächsten Wochen erfolgen“, teilte eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit der Immobilien Zeitung auf Anfrage mit.

    +++ 15:50 Uhr Aareon-Kongress abgesagt +++

    Das System- und IT-Haus Aareon hat seinen Jahreskongress für 2020 abgesagt. Die zweitägige Veranstaltung findet seit Jahrzehnten traditionell Anfang Juni im Kongresshaus Garmisch-Partenkirchen statt und ist Treffpunkt von mehreren hundert Vertretern aus Wohnungswirtschaft, Finanzierern und Technologiedienstleistern. Der nächste Aareon-Kongress soll erst wieder im kommenden Jahr, vom 9. bis 11. Juni 2021, stattfinden.

    +++ 15:15 Uhr Wohnungsgesellschaften sperren Spielplätze ab +++

    Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, riegeln Wohnungsunternehmen nun die Spielplätze in ihren Siedlungen ab. Die hessische Nassauische Heimstätte hat heute mit rot-weißen Bändern die Anlagen stillgelegt, weitere Unternehmen folgen diesem Beispiel.

    +++ 14:50 Uhr: „Immobilienwirtschaft muss Verantwortung übernehmen“

    Angesichts der sich abzeichnenden Folgen der Corona-Krise fordert Michael Groschek, Präsident des Deutschen Verbands für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung, dass die Unternehmen der Immobilienbranche Verantwortung übernehmen. Verantwortung trage die Branche „gegenüber Unternehmen, denen Aufträge wegbrechen, gegenüber Einzelhändlern, die erhebliche Umsatzeinbußen haben, gegenüber Dienstleistungsbetrieben, deren Kunden nicht mehr kommen und schließlich gegenüber Haushalten, die die Wohnungsmieten nicht mehr bezahlen können“. Ausdrücklich lobt er bereits angekündigte „solidarische und situationsgerechte Lösungen zwischen Mietern und Vermietern“.

    +++ 12:41 Uhr Bayern verhängt Ausgangssperren +++

    Die bayerische Staatsregierung weitet die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung aus. Ab heute Nacht 0:00 Uhr gelten weitreichende Ausgangssperren in Bayern. Auch Friseure, Bau- und Gartenmärkte sowie die gastronomischen Betriebe müssen jetzt schließen. Erlaubt ist nur Drive-in und Take-away. Das gilt zunächst für zwei Wochen.

    +++ 12:22 Uhr Restaurants und Gaststätten in ganz Hessen schließen +++

    Wie die hessische Landesregierung mitteilt, werden in ganz Hessen alle Gaststätten und Restaurants von Samstag, 21. März, 12:00 Uhr an geschlossen haben. Das hat das Landeskabinett in einer Sondersitzung angeordnet. Darüber hinaus wird die bisherige Obergrenze für Versammlungen von 100 Personen auf fünf Personen verringert.

    +++ 11:36 Uhr ECE informiert Mieter bis spätestens Ende März +++

    Centermanager ECE will seine Mieter spätestens Ende März über das weitere Vorgehen informieren. „Wir befinden uns derzeit mit unseren Investoren in Abstimmung, um Wege zu finden, wie wir darauf reagieren und Sie in dieser schwierigen Situation unterstützen können“, heißt es in einem Brief von ECE-Geschäftsführer Eric Friedlein an die Mieter. In den ECE-Centern sind derzeit nur noch Lebensmittelmärkte, Apotheken etc. geöffnet.

    +++ 11:30 Uhr „Schwerfälligkeit“ könnte Immobilienmarkt helfen +++

    In nur 28 Tagen sind die Börsenkurse um rund 40% eingebrochen, auch die Werte für die vermeintlichen sicheren Häfen wie Gold, Staatsanleihen und Immobilien sinken. Der Frankfurter Börsenexperte Joachim Goldberg vermutet aber, dass die Schwerfälligkeit des Anlageobjekts Immobilien in der durch viel Angst und Hektik geprägten Krise hilfreich sein könnte.

    +++ 11:24 Uhr KPMG-Immobilienchef Volckens erwartet „erheblichen Einbruch“ am Transaktionsmarkt +++

    Bis vor kurzem hat sich in der deutschen Immobilienwirtschaft noch alles um Wachstum gedreht, jetzt stehen die Zeichen angesichts des Corona-Lockdowns in vielen Unternehmen auf Schadensbegrenzung. „Wir erhalten heute ganz andere Anfragen als vor zwei, drei Wochen“, sagt Hans Volkert Volckens, Head of Real Estate bei KPMG in Deutschland. Auf der Agenda stehen jetzt z.B. „Möglichkeiten liquiditätssichernder Maßnahmen“ für Hotelbetreiber und Einzelhändler sowie ihre Vermieter, die Finanzierung von Projektentwicklungen oder mit Blick auf (mögliche) Baustopps das Bauvertragsmanagement. In den kommenden Wochen dürfte es bei Transaktionen einen „erheblichen Einbruch“ geben.

    +++ 11:09 Uhr Vapiano sieht Insolvenzgrund erfüllt +++

    Das Systemgastronomieunternehmen Vapiano sieht mit der coronabedingten Schließung seiner weltweit über 230 Restaurants, davon 55 in Deutschland, mit dem heutigen Tag den Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit eingetreten. Ohne zügige Soforthilfe der verschiedenen Regierungen in Europa, um die das Unternehmen ab sofort bitten will, sieht sich der Vorstand gezwungen, in spätestens drei Wochen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen.

    +++ 11:00 Uhr Implenia und Porr machen teilweise Baustellen dicht +++

    Mit Implenia und Porr legen weitere Baufirmen ihre Projekte ganz oder teilweise still. Betroffen sind vor allem Vorhaben in Österreich, der Schweiz und Frankreich. Porr begründet dies auch mit dem Verhalten der Auftraggeber.

    +++ 10:59 Uhr Hornbach hofft auf Onlinehandel +++

    Der Baumarktkonzern Hornbach hofft, mittels seiner Onlineshops zumindest teilweise die Umsatzeinbußen auffangen zu können, die ihm durch die infolge der Corona-Krise vorübergehend geschlossenen stationären Baumärkte in vielen europäischen Ländern entstehen. Der Konzern habe genug Finanzstärke und Liquiditätsreserven, um Durstphasen zu überstehen, sagte Albrecht Hornbach, CEO von Hornbach Management.

    +++ 10:55 Uhr Coworking: „Es hagelt Absagen“ +++

    Tobias Kollewe, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens cowork sowie Vorstand der German Coworking Federation, berichtet, dass Flex-Office-Anbieter derzeit vor allem mit dem Wegfall eines ganzen Teilbereichs ihres Geschäftsmodells zu kämpfen haben. „Es hagelt Absagen von Meetingraumbuchungen und Events“, berichtet er. Dabei seien für viele Betreiber gerade dies wichtige Einnahmequellen, die bis zu 40% oder 50% des Umsatzes ausmachten. Von den Nutzern der Coworking- und Flex-Office-Angebote sehe er jedoch auch viel Solidarität. „Viele Nutzer melden sich aktiv in den Centern und versichern, dass sie bleiben werden.“

    +++ 10:47 Uhr BFW verlangt vereinfachtes Wohngeld +++

    Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) schlägt angesichts der zu erwartenden Ausfälle bei Mietzahlungen vor, die hohen bürokratischen Hürden bei der Beantragung des gerade zum ersten Januar 2020 erhöhten Wohngelds zu senken. Eine vereinfachte digitale Antragsstellung müsse eingerichtet werden.

    +++ 10:00 Uhr ImmoScout24 schnürt Hilfspaket +++

    ImmoScout24 schnürt ein Hilfspaket für Makler. Gewerblichen Kunden wird ein Zahlungsaufschub von bis zu neun Monaten gewährt, private Anbieter können ab 27. März für einen Monat kostenlos inserieren, und bestehende Maklerkunden bekommen nach der Krise zusätzliche kostenlose Mandate.

    +++ 8:59 Uhr Bilfinger sagt seine Hauptversammlung ab +++

    Bilfinger hat die für den 23. April in Mannheim geplante Hauptversammlung wegen des Coronavirus abgesagt. Der Industriedienstleister will die Versammlung aber innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von sechs Monaten nach Beginn des Geschäftsjahrs 2020 nachholen.

    +++ 8:55 Uhr Handel und Industrie bauen Lagerkapazitäten aus +++

    Im Zuge der Corona-Krise denken Verbraucher und Industriebetriebe um. Kosumenten bestellen verstärkt über das Internet, Unternehmen beginnen damit, sich von China unabhängig zu machen und ihre Lagerkapazitäten auszubauen. Der Bedarf an Logistikimmobilien in Deutschland wird dadurch steigen, glaubt Colliers International.

    +++ 8:45 Uhr Eröffnungstermin vom Berliner Pannenairport steht +++

    Der Berliner Hauptstadtflughafen BER wird trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie am 31. Oktober 2020 eröffnen. Das bestätigte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup nach der gestrigen Aufsichtsratssitzung. Ende April soll der Probebetrieb planmäßig beginnen. Angesichts des vermutlich auch im Herbst noch geringeren Verkehrsaufkommens werde eine Reduzierung oder Verschiebung einzelner Probedurchläufe verkraftet werden können.

    +++ 8:05 Uhr Sparkassen legen Fusion zwischen Helaba und Deka auf Eis +++

    Wegen der Corona-Krise ist die mögliche Fusion zwischen DekaBank und der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) vorübergehend auf Eis gelegt worden. Das sagte Sparkassenpräsident Helmut Schleweis am gestrigen Donnerstag bei der Vorstellung der Geschäftszahlen der Sparkassen-Finanzgruppe. Es sei jetzt nicht die Zeit, sich mit den eigenen Strukturen zu beschäftigen. „Wir werden den Prozess unverändert wieder aufnehmen, sobald Corona besiegt ist.“

    Zur IZ-Sonderseite „Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft“


    Donnerstag, 19.3.

    +++ 18:20 Uhr Deutsche Euroshop streicht Dividende +++

    Der Shoppingcenterinvestor Deutsche Euroshop streicht die geplante Dividende für das Geschäftsjahr 2019. Dies sei eine „Vorsichtsmaßnahme“ zur weiteren Verbesserung der Liquidität der Gesellschaft.

    +++ 15:25 Uhr Kleine Pflegeheimbetreiber in Insolvenzgefahr +++

    Heike Piasecki, Bereichsleiterin Pflegeimmobilien bei bulwiengesa, sieht angesichts der Risiken, die das Coronavirus für Pflegeheime mit sich bringt, vor allem das Geschäft kleinerer Betreiber gefährdet. „Insolvenzen von kleinen Betreibern, die wirtschaftlich nicht stabil sind, können mittelfristig nicht ausgeschlossen werden“, sagt sie und begründet dies mit einem befürchteten Rückgang der Auslastung der Einrichtungen, „mit einer möglicherweise steigenden Sterblichkeit der Bewohner und einer langsameren Wiederbelegung der Pflegeplätze, dem Belegungsstopp aufgrund fehlenden Personals oder von vorübergehenden übergreifenden gesundheitspolitischen Einschränkungen“.

    +++ 14:00 Uhr Schließungswelle bei britischen Immobilienfonds +++

    Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bringen in Großbritannien die dortigen offenen Immobilienfonds unter Druck. Mehrere Medien berichten von einer regelrechten Schließungswelle bei den offenen Kleinanlegerprodukten von Standard Life Aberdeen, Columbia Threadneedle, Legal & General, BMP, Aviva und Janus Henderson. Als Ursache nennen die Fondsmanager die Unmöglichkeit, viele der Fondsobjekte aktuell korrekt zu bewerten.

    +++ 13:45 Uhr Kreative zahlen im Mucbooc Clubhaus München kaum noch Miete +++

    Die Projektentwickler ehret + klein, Bauwens und Büschl erlassen den Künstlern und Start-Ups in der Bayerstraße 25 am Münchner Hauptbahnhof einen Großteil der Miete. Für die rund 60 Kreativen, die sich vorübergehend in der künftigen Projektentwicklung eingemiet haben, werden die Mieten um mehr als 80% gesenkt, bestätigt ehret + klein auf Nachfrage. „Mit dem vorübergehenden Verzicht möchten wir ein Zeichen setzen für mehr Solidarität und Zusammenhalt in schwierigen Zeiten“, begründet Michael Ehret, geschäftsführender Gesellschafter von ehret + klein die Maßnahme. Die Immobilie soll nach der Zwischennutzung durch ein Büro- und Geschäftshaus ersetzt werden.

    +++ 13:20 Uhr Land NRW plant Rettungsschirm über 25 Mrd. Euro +++

    Das Land Nordrhein-Westfalen will einen 25 Mrd. Euro schweren Rettungsschirm aufspannen. Das erklärte Ministerpräsident Armin Laschet soeben. „Wir wollen, dass kein gesundes Unternehmen in den nächsten Tagen und Wochen wegen der Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommt“, so der Ministerpäsident. Das Paket muss im Landtag beschlossen und soll dann als Nachtragshaushalt eingebracht werden.

    +++ 13:12 Uhr Facility-Manager unterstützen den Einzelhandel bei Einlasskontrollen +++

    Das Steuern von Kundenströmen sowie Einlass- und Zufahrtkontrollen: Diese speziellen Dienstleistungen, die das Corona-Infektionsrisiko in Supermärkten senken sollen, fordert der Lebensmitteleinzelhandel bei den u.a. im Sicherheitsgeschäft tätigen Facility-Managern an. Das bestätigte heute Fritz-Klaus Lange, Vorstandsvorsitzender der Gegenbauer Holding, im Gespräch mit der Immobilien Zeitung. Gegenbauer unterstütze seine Kunden zudem beim Auffüllen von Regalen.

    +++ 13:00 Uhr Instone: Werden uns von Pandemie nicht abkoppeln können +++

    Der börsennotierte Wohnungsbauträger Instone sieht die Risiken für sein Geschäftsmodell aufgrund der Coronakrise in den vergangenen Tagen „nochmals deutlich gestiegen“. Am geschäftlichen Alltag habe sich zwar noch nichts geändert, trotzdem habe der Vorstand entschieden, „bis auf weiteres zusätzliche Projektankäufe nur in begrenztem Umfang umzusetzen“, heißt es in der heutigen Mitteilung. Die für die nächsten Jahre angepeilten Umsätze und Erträge seien auch mit der bestehenden Pipeline „vollständig abgedeckt“.

    +++ 12:56 Uhr Bau mit trüben Aussichten +++

    Die deutsche Wirtschaft stürzt in die Rezession. Der Absturz reißt auch das bislang resistente Bauhauptgewerbe mit. Schuld ist Corona. Das Virus und seine Folgen trüben die Geschäftsaussichten massiv ein. Das spiegelt der vorläufige ifo-Geschäftsklimaindex März wider.

    +++ 12:55 Uhr Institut für Weltwirtschaft sieht bis zu 9% BIP-Rückgang in Deutschland +++

    Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) rechnet für dieses Jahr mit einem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4,5% im günstigen und knapp 9% im schlimmsten Fall. 2021 soll es nach Berechnungen aus dem hohen Norden wieder zwischen 7,2% und nahezu 11% nach oben gehen.

    +++ 12:45 Uhr Auch Vermieter brauchen Unterstützung +++

    Immobilienverbände und -unternehmen verlangen angesichts der zu erwartenden Wirtschaftskrise Schutz für Mieter und ebenso für Vermieter. Der Staat müsse auch Eigentümern unter die Arme greifen, die Ihre Darlehen nicht mehr bedienen können.

    +++ 12:35 Uhr Aufruf zur Solidarität von Vermietern +++

    Haus und Grund Württemberg hat seine rund 100.000 Mitglieder aufgerufen, Verständnis für etwaige Zahlungsschwierigkeiten von Mietern aufzubringen. Denkbar seien Mietstundungen oder großzügige Ratenzahlungen. Dies betreffe Gastronomen, Freiberufler und kleinere Gewerbetreibende ebenso wie Wohnungsmieter, deren Arbeitgeber Löhne nicht mehr oder nur schleppend bezahlen könnten.

    +++ 12:29 Uhr Ikea-Tochter Ingka verzichtet auf Ladenmieten +++

    Die zu Ikea gehörende Shoppingcenterfirma Ingka Centres kommt den von den Corona-Maßnahmen betroffenen Einzelhändlern entgegen. Das Unternehmen verzichtet für die Zeit der behördlich angeordneten Laden- oder Centerschließungen auf die Miete, die Nebenkostenpauschale sowie die Marketingpauschale. In Deutschland profitieren 49 Mieter des Einkaufszentrums Luv in Lübeck von dieser Regelung. „Man muss an den Tag danach denken“, sagte ein Ingka-Sprecher. „Was nützt es uns, wenn Händler in die Pleite rutschen und uns bei der Wiedereröffnung unserer Center 30% der Mieter fehlen?“

    +++ 12:20 Uhr Rechtsanwalt: Ladenmieter sollten § 313 BGB prüfen +++

    Für den wirtschaftlichen Schaden der wegen der Corona-Krise angeordneten Ladenschließungen müssen nicht allein die Mieter geradestehen. Darauf weist Prof. Dr. Martin Häublein von der Kanzlei Müller Radack Schultz hin. „Nach § 313 BGB kann jede Partei die Anpassung eines Vertrages verlangen, wenn sich nach Vertragsschluss dessen Grundlagen schwerwiegend verändert haben.“ Natürlich komme es auf den Einzelfall an. Häublein rät: „Eine einvernehmliche Einigung ist die beste Grundlage für die Fortsetzung der Zusammenarbeit nach der Krise.“

    +++ 12:10 Uhr Schuhfilialist Görtz: „Keine konkrete Unterstützung der Vermieter“ +++

    Der Hamburger Schuhfilialist Görtz kritisiert das bisherige Verhalten der Vermieter in der Corona-Krise. „Verständnis und Bedauern wird uns zwar entgegengebracht, jedoch hat uns bislang noch kein Geschäftspartner eine konkrete Unterstützung zugesagt.“ Eine Ausnahme sei Ingka Centres (siehe Nachrichtenticker „Ikea-Tochter Ingka verzichtet auf Ladenmieten“). Görtz musste aufgrund der behördlich angeordneten Ladenschließungen 180 Geschäfte in Deutschland und Österreich dichtmachen.

    +++ 12:07 Uhr Duisburger Wirtschaftsförderung bündelt Hilfsmaßnahmen für Unternehmen

    Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg koordiniert den Beratungsbedarf der Duisburger Wirtschaftsunternehmen und hat hierzu eine E-Mail-Adresse corona-info@gfw-duisburg.de eingerichtet. Zudem publiziert die Wirtschaftsförderung einen täglichen Corona-Sondernewsletter, der sich an die Duisburger Firmen richtet.

    +++ 12:05 Uhr Die Polis Convention wird verschoben +++

    Die Projektentwicklungsmesse Polis Convention in Düsseldorf wird auf den 13. und 14. August 2020 verschoben. Das teilt der Veranstalter, die polis Convention GmbH, heute mit. Ursprünglich sollte die Veranstaltung am 6. und 7. Mai stattfinden.

    +++ 12:00 Uhr Strände in Cannes gesperrt +++

    Was noch heute Morgen angekündigt wurde, hat David Lisnard jetzt umsetzen lassen: Der Zugang zu den städtischen Stränden ist verboten.

    +++ 11:15 Uhr iFunded bietet Bauträgern Crowdinvesting zum Discountpreis +++

    Um in Zeiten der Corona-Krise den Zugang zu Kapital zu erleichtern, bietet die Investmentplattform iFunded Bauträgern einen Discount: Für die Inanspruchnahme von Überbrückungskrediten in Form von Mezzaninefinanzierungen verlangt iFunded anstatt den üblichen 6% einmalig und 1,25% p.a. fortlaufend nun lediglich 3% einmalig und 0,5% p.a. fortlaufend. „Wir möchten Projektentwicklern und Bauträgern helfen, ihre Immobilienprojekte fertigstellen zu können. Daher bieten wir unsere Plattform und unsere Dienste zum Selbstkostenpreis an“, erklärt Michael Stephan, Geschäftsführer von iEstate, Betreiberin der iFunded-Plattform.

    +++ 9:58 Uhr Auch Interhyp rechnet mit steigenden Baufinanzierungspreisen +++

    „Wir sehen bei den Baufinanzierungspreisen erste Anzeichen für eine gegenteilige Entwicklung im Vergleich zu den vergangenen Wochen“, sagte Mirjam Mohr, Chefin für das Privatkundengeschäft beim Baufinanzierer Interhyp. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sei seit der Verstärkung der Corona-Krise wieder leicht gestiegen, möglicherweise aufgrund der erwarteten Kosten für die Hilfsprogramme des Staates. „Das könnte in der Folge auch zu einem leichten Anstieg der Bauzinsen führen.“ Ohnehin seien angesichts der Dynamik Schwankungen möglich. „Wir gehen momentan aber insgesamt von weiter niedrigen Zinsen und leistbaren Finanzierungen aus.“

    +++ 9:00 Uhr Deutsche Wohnen stundet Mieten +++

    Deutsche Wohnen (rund 163.000 Mietwohnungen und 2.600 Gewerbeimmobilien mit Schwerpunkt in Berlin) kündigt Maßnahmen zum weiteren Umgang mit der Coronakrise an. Ähnlich wie bei anderen großen Wohnungsunternehmen bleiben die Servicestellen geschlossen und sind nur noch per Mail oder Telefon erreichbar. Hausmeister bleiben im Dienst. Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten werden bis auf Weiteres ausgesetzt. Mit Mietern, die aufgrund der aktuellen Situation in finanzielle Engpässe geraten, will die Deutsche Wohnen „gemeinsame Lösungen“ finden. Das betrifft auch die Gewerbemieter. Über die Stundung von Mietzahlungen soll den Mietern „Planungssicherheit und Perspektive“ geboten werden.

    +++ 8:51 Uhr Liegt die Mipim bald im Sperrgebiet? +++

    Der Präfekt des französischen Départments Alpes-Maritimes hat angekündigt, den Zugang zur Meeresküste komplett zu schließen, sollten sich weiterhin so viele uneinsichtige Menschen am Strand und seinen Promenaden aufhalten. Das Palais de Festivals, in dem im Juni die verschobene Mipim stattfinden soll, liegt in Cannes direkt am Meer.

    +++ 8:15 Uhr Saga unterstützt Mieter bei Corona-Folgen +++
    Hamburgs städtische Wohnungsgesellschaft Saga will zunächst bis zum 30. April befristet Maßnahmen zur Entlastung der Wohnungs- und gewerblichen Mieter in Folge der Corona-Krise ergreifen. Dazu gehört etwa, Mieterhöhungen auszusetzen, Kündigungen zu vermeiden, Stundungen zu ermöglichen. Zudem soll rasch Nachbarschaftshilfe für Ältere und Kranke organisiert werden.

    +++ 7:10 Uhr EZB legt riesiges Kaufprogramm auf +++

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zur Bekämpfung der Corona-Krise ein gigantisches Kaufprogramm aufgelegt. Bis Ende dieses Jahres sollen zusätzlich zu den bestehenden Anleihenkäufen Assets für 750 Mrd. Euro gekauft werden. Erworben werden sollen sowohl öffentliche Anleihen als auch Unternehmensanleihen.

    Zur IZ-Sonderseite „Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft“


    Mittwoch, 18.3.

    +++ 17.15 Uhr Bis Ende Mai keine Veranstaltungen von Feldhoff +++

    Die Kommunikationsberatung Feldhoff & Cie. hat bestätigt, bis Ende Mai in Deutschland und Europa auf alle Konferenzen und Netzwerkveranstaltungen zu verzichten oder diese auf die zweite Jahreshälfte zu verschieben.

    +++ 16:20 Uhr Handelsverband appelliert an Vermieter +++

    Der Handelsverband Deutschland (HDE) appelliert an die Vermieter von Geschäften, die Mieten für die Zeit der Ladenschließungen aufgrund der Coronakrise auszusetzen. Die Miete solle auf die laufenden Betriebskosten reduziert werden. ?Der Handel braucht jetzt dringend Hilfe?, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

    +++ 15:36 Uhr BaFin senkt Kapitalanforderung für Banken +++

    Als Reaktion auf die Corona-Krise senkt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den antizyklischen Kapitalpuffer zum 1. April von 0,25% auf 0%. Der zu erwartende erhöhte Kreditbedarf der Realwirtschaft soll damit besser bedient werden.

    +++ 15:30 Uhr Niedersachsen verbietet Hotels Vermietung an Touristen +++

    Ab heute dürfen nach einem Erlass der niedersächsischen Landesregierung Beherbergungsbetriebe in Niedersachsen keine Touristen mehr aufnehmen. Auf ein Verbot der Einreise von Touristen, wie im benachbarten Schleswig-Holstein, verzichtet die rot-schwarze Landesregierung.

    +++ 15:20 Uhr Bauwirtschaft Baden-Württemberg fürchtet Corona-Folgen +++

    Laut dem Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Thomas Möller, brauchen die Bauunternehmen jetzt am dringendsten Liquidität zur Absicherung von Produktionsprozessen und der Lohnzahlungen.

    +++ 15:16 Uhr GAG bietet Gewerbemietern Stundung der Miete +++

    Die Kölner GAG Immobilien bietet ihren rund 750 Gewerbemietern Unterstützung an, sollten sie aufgrund des Virus ihr Geschäft gar nicht oder nur stark eingeschränkt betreiben können. Ihnen bietet Kölns größter Vermieter an, über Stundungen der Mietzahlung ins Gespräch zu kommen und Einzelfalllösungen zu finden. ?In dieser Situation ist es richtig und wichtig, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt bestehen bleibt?, sagt der GAG-Vorstandsvorsitzende Uwe Eichner.

    +++ 15:15 Uhr Berliner Immobilienmesse ist verschoben +++

    Eigentlich war die Berliner Immobilienmesse auf den 28. und 29. März terminiert, doch wegen des Coronavirus ist die Schau verschoben worden. Sie soll nun am 16. und 17. Mai stattfinden, gab Veranstalter acm medien bekannt.

    +++ 15:11 Uhr Die Mapic Italy ist verschoben +++

    Die Reed Midem hat angekündigt, die Mapic Italy zu verschieben. Sie sollte vom 28. bis 29. April in Mailand stattfinden, nun vom 1. bis 2. Juli. Letztes Jahr trafen sich 2.200 Teilnehmer aus 45 Ländern, um sich über Einzelhandelsimmobilien auszutauschen.

    +++ 15:00 Uhr Hamburg: Zinslose Stundung für Mieter städtischer Immobilien +++

    Die öffentlichen Immobilienunternehmen Hamburgs - Sprinkenhof, GMH, HHLA und LIG - gewähren gewerblichen Mietern eine bis zu dreimonatige, zinslose Stundung ihrer Mieten, wenn sie von den städtischen Allgemeinverfügungen zum Coronavirus betroffen sind. Die formlosen Anträge mit einer sachgerechten Begründung können ab sofort eingereicht werden.

    +++ 15:00 Uhr Niedersachsens Bauminister bleibt zu Hause +++

    Niedersachsens Bauminister Olaf Lies (SPD) bleibt nach Kontakt mit Corona-Infizierten in der vergangenen Woche in Berlin ein paar Tage zu Hause in Sande bei Wilhelmshaven. Der Test verlief negativ, doch der Arzt empfahl für den Rest der zweiwöchigen Inkubationszeit Homeoffice.

    +++ 14:58 Uhr Baumesse NRW verschoben +++

    Die Messe Dortmund verschiebt die Bau!Messe!NRW! vom März auf den 2. bis 4. Oktober 2020.

    +++ 14:50 Uhr Touristen in Schleswig-Holstein verboten +++

    Die Einreise von Touristen ist ab dem heutigen Mittwoch, 19. März, in Schleswig-Holstein verboten. Alle Beherbergungsbetriebe und Restaurants schließen bis zum 19. April.

    +++ 14:42 Uhr HfWU verschiebt Tag der Immobilie +++

    Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen verschiebt den für den 19. Mai 2020 geplanten Tag der Immobilie. Eigentlich hätte es auf der Veranstaltung um politische Risiken gehen sollen, mit denen sich die Immobilienbranche herumschlagen muss: Mietendeckel, Share-Deal-Begrenzung, Enteignungsfantasien etc. Das Veranstalterteam aus dem Studiengang Immobilienwirtschaft will mit der Verkündung eines neuen Termins warten, ?bis ein Ende der Corona-Krise abzusehen? ist. Es hofft, dass die Veranstaltung noch im Sommersemester stattfinden kann. Die Vorlesungszeit endet am 3. Juli 2020.

    +++ 14:25 Uhr Wohnungsunternehmen stoppen Innenmodernisierung +++

    Große Wohnungsunternehmen intensivieren ihre Maßnahmen wegen des Coronavirus. Innenmodernisierungen werden auf Eis gelegt, die Mieterbüros geschlossen. Wie mit Neubaumaßnahmen verfahren wird, wird noch beraten.

    +++ 14:14 Uhr EBS Immobilienkongress soll im September stattfinden +++

    Der 21. EBS Immobilienkongress wird nicht am 24. April abgehalten. Der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen Studierenden und Immobilienprofis soll am 11.9.2020 nachgeholt werden. Thema: ?Is the economy killing the real estate cycle??

    +++ 14:13 Uhr Godewind-Übernahme trotz Corona +++

    Die französische Immobilien-AG Covivio wird die Übernahme der deutschen Büroholding Godewind trotz der Corona-Turbulenzen am Kapitalmarkt umsetzen. In der heutigen Mitteilung verweist Covivio auf die stabile Finanzierung des rund 700 Mio. Euro schweren Deals aus bereits mobilisierten Ressourcen (Eigenmittel und Kreditlinien). Das öffentliche Angebot für die 56% der Godewind-Aktien, die noch nicht in Besitz der Franzosen sind, startet planmäßig am 25. März.

    +++ 13:48 Uhr Für kleine Händler und Handwerker kommen Entlastungen zu spät oder gar nicht +++

    Vor allem inhabergeführte Einzelhändler, kleine Handwerksbetriebe und Selbstständige können offenbar kaum noch ihre Mieten zahlen. So berichtet Robert Parting, Geschäftsführer der Dürener Hausverwaltung Parting Immobilien, dass etliche Inhaber von Ladengeschäften bereits jetzt finanziell mit dem Rücken an der Wand stehen. ?Die Mieterin einer Modeboutique wollte bald in Rente gehen. Sie hatte heute früh einen Nervenzusammenbruch, weil die Krise ihre gesamten Ersparnisse auffrisst.? Die versprochene Hilfe durch die Behörden komme entweder zu spät oder bleibe ganz aus, so Parting weiter. Ein Handwerker aus seiner Mieterschaft habe vom Amt die Auflage bekommen, zunächst zwei seiner drei Baustellenfahrzeuge zu verkaufen, bevor er finanzielle Hilfe bekomme.

    +++ 13:41 Uhr Strabag verhängt Baustopp +++

    Mit der österreichischen Strabag hat Corona die erste große Baufirma lahmgelegt. Der Konzern stellt ab sofort das Bauen auf seinem Heimatmarkt ein. Der Stopp gelte mindestens bis einschließlich 22. März, dauert voraussichtlich aber deutlich länger. Betroffen sind rund 1.000 Baustellen und rund 11.000 Mitarbeiter. Außerdem werden vorsorglich Kündigungen angemeldet.

    +++ 13:38 Uhr Bundesjustizministerium prüft offenbar gesetzliche Mietaussetzungen +++

    Das Bundesjustizministerium prüft derzeit die Möglichkeiten, wie Mieter vor dem Verlust von Wohnungen und Gewerberäumen geschützt werden können. Das sagte ein Sprecher des Ministeriums vor der Berliner Bundespressekonferenz. Welche Maßnahmen konkret geprüft werden, wollte der Vertreter nicht sagen. Vermutet wird, dass direkte finanzielle Hilfen ebenso im Gespräch sind, wie gesetzliche Änderungen, die ein Mietmoratorium ermöglichen. Mieter könnten damit die Zahlungen aussetzen.

    +++ 13:37 Uhr Verband der Privaten Bausparkassen geht von Seitwärtsbewegung bei Bauzinsen aus +++

    „Wir gehen bei den Bauzinsen zunächst weiterhin von einer Seitwärtsbewegung aus“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen, Christian König. „Was wir derzeit erleben, ist allerdings so einmalig, dass man nichts ausschließen kann: weder steigende noch sinkende Bauzinsen.“ Die jüngste Entscheidung der Europäischen Zentralbank, auf eine Senkung des Einlagenzinses zu verzichten, sagt König, sei jedenfalls richtig gewesen. Jetzt sei vor allem die Politik gefragt.

    +++ 12:35 Uhr Aufruf zur Solidarität von Vermietern +++

    Haus und Grund Württemberg hat seine rund 100.000 Mitglieder aufgerufen, Verständnis für etwaige Zahlungsschwierigkeiten von Mietern aufzubringen. Denkbar seien Mietstundungen oder großzügige Ratenzahlungen. Dies betreffe Gastronomen, Freiberufler und kleinere Gewerbetreibende ebenso wie Wohnungsmieter, deren Arbeitgeber Löhne nicht mehr oder nur schleppend bezahlen könnten.

    +++ 12:33 Uhr Kartellamt appelliert an Unternehmen +++

    Das Bundeskartellamt bittet Unternehmen ?in Anbetracht der erschwerten Arbeitsbedingungen? zu überdenken, ?ob ein Vorhaben in diesen Tagen dem Bundeskartellamt vorgelegt werden muss oder ob dies unter Umständen auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann?. Damit reagiert das Amt auf die Auswirkungen der Corona-Krise, versichert jedoch zugleich, dass seine Arbeitsfähigkeit derzeit sichergestellt sei. Lediglich persönliche Besucher seien derzeit nicht möglich. ?Notwendige Besprechungen können aber gerne per Telefonkonferenz organisiert werden.? Derzeit sind mehrere Fusionskontrollverfahren, die Unternehmen der Immobilienbranche betreffen, anhängig.

    +++ 12:22 Uhr Dr.-Klein-Chef Michael Neumann sieht steigende Baufinanzierungskosten +++

    „Durch das Coronavirus droht ein wirtschaftlicher Abschwung, der auf Seiten der Banken zu höheren Risikokosten und in der Folge zu höheren Baufinanzierungskonditionen führen kann“, sagte Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Baufinanzierungsberaters Dr. Klein. Kurzfristig habe sich die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe wieder 40 Basispunkte von ihrem Allzeittief in der letzten Woche nach oben bewegt. „Einer der Gründe war der Schutzschirm der Bundesregierung, der sich nachteilig auf die Bonität der Bundesrepublik auswirken wird.“ Dennoch erwarte er weiterhin ein extrem attraktives Zinsniveau für Bauherren, Käufer und bei Anschlussfinanzierungen.

    +++ 12:03 Uhr KfW weitet ihre bestehenden Programme für Liquiditätshilfen aus +++

    Unternehmen sollen leichter Zugang zu günstigen Krediten erhalten, beispielsweise den KfW-Unternehmerkredit für Bestandsunternehmen, den ERP-Gründerkredit-Universell für junge Unternehmen sowie den KfW-Kredit für Wachstum für größere Unternehmen. Die Kredite könnten die Unternehmen nach Angaben der Förderbank über ihre Hausbanken beantragen. Für Freiberufler und Selbständige gelten dabei die gleichen Regeln wie für Unternehmen.

    +++ 11:30 Uhr München verzichtet bei Mietrückständen auf Kündigungen +++

    Die Stadt München verzichtet in den kommenden Wochen bei privaten und gewerblichen Mietern auf Kündigungen, wenn diese mit der Miete im Rückstand sind. Das verkündete Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter auf der Sitzung des Stadtrates heute Vormittag.

    +++ 11:12 Uhr ExpoReal: Keine Änderungen trotz Corona +++

    Aufgrund der unsicheren Lage macht die Messe München noch einmal deutlich, dass Aussteller-Anmeldungen für die ExpoReal, die noch bis zum 20. März erfolgen können, noch nicht rechtsverbindlich sind. Verbindlich wird die Anmeldung erst mit der Annahme eines späteren Platzierungsvorschlags.

    +++ 11:08 Uhr Eigentümerversammlungen sind meist noch möglich +++

    „Der Teilnehmerkreis ist eingrenzbar, zudem werden die anwesenden Personen am Eingang zentral registriert, sodass die Möglichkeiten der Kontrolle im Falle eines Ausbruches des Virus bei einer Person uneingeschränkt gegeben sind“, erklärt Martin Kaßler, Geschäftsführer des Verbands Immobilienverwalter Deutschland (VDIV Deutschland). Wie Verwalter bei einer Eigentümerversammlung die Infektionsrisiken senken können, lesen Sie in der am morgigen Donnerstag erscheinenden Printausgabe der Immobilien Zeitung.

    +++ 10:45 Uhr ZIA fordert Sonderfonds für Gewerbeimmobilien +++

    Die Corona-Krise werde wegen der zu erwartenden Mietausfälle im Handel, der Hotellerie und bei Nutzern von Büroflächen „Krisen bei den Bestandshaltern“ nach sich ziehen, verkündet der Zentrale Immobilien Aussschuss (ZIA). Daher fordert ZIA-Präsident Andreas Mattner die Bundesregierung auf, bei der Einrichtung von Sonderfonds und Rettungsprogrammen für Firmen an die Gewerbeimmobilienwirtschaft speziell an kleine und mittlere Unternehmen zu denken.

    +++ 10:31 Uhr Keine Corestate-HV Ende April +++

    Die für den 29. April geplante Corestate-Hauptversammlung wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Dadurch wird sich auch die Dividendenausschüttung verschieben, für die ein Hauptversammlungsbeschluss erforderlich ist.

    +++ 10:20 Uhr Baubranche: Spitzengespräch statt Tarifauftakt +++

    Die Verbände der Bauwirtschaft und die IG Bau wollen am morgigen Donnerstag (19. März) in einem Spitzengespräch über die Auswirkungen von Corona auf die Branche beraten. Wegen der aktuellen Situation wird der geplante Auftakt ihrer Tarifverhandlungen verschoben. Ein neuer Termin wird für April angepeilt.

    +++ 9:20 Uhr Mieterbund und GdW fordern „Sicher-Wohnen-Fonds“ +++

    Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) verlangen gemeinsam von der Bundesregierung das sofortige Auflegen eines „Sicher-Wohnen-Fonds“, um bei Zahlungsausfällen den Fortbestand der Mietverhältnisse zu sichern.

    +++ 9:16 Uhr Corona steigert Bedarf an Logistik- und Lagerflächen +++

    Die Nachfrage nach Mietflächen für Heimlieferdienste steigt im Zuge der Coronakrise. Stark gesucht werden zurzeit auch Lagerflächen für wichtige Industrie- und Konsumgüter, um Produktion und Versorgung mittelfristig zu sichern.

    Zur IZ-Sonderseite „Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft“


    Dienstag, 17.3.

    +++ 13:17 Uhr Flex-Office-Anbieter reagieren auf Corona +++

    Angesichts der raschen Ausbreitung des Coronavirus auch in Deutschland sowie der Einschränkungen des öffentlichen Lebens reagieren auch die Anbieter von Flex-Office-Lösungen. So können WeWork-Mitglieder z.B. bis auf weiteres nicht mehr frei verschiedene Standorte nutzen.

    +++ 12:04 Uhr Sozialimmobilieninvestor Hemsö stellt Mitarbeiter bezahlt frei +++

    Der schwedische Sozialimmobilieninvestor Hemsö stellt seine Mitarbeiter in Deutschland wegen der Coronakrise bezahlt frei, wenn sie sich angesichts geschlossener Schulen und Kitas etwa um die Kinder von Ärzten und Pflegern kümmern. Auch andere Formen der Unterstützung für medizinisches Personal sind laut Hemsö-Deutschlandchef Jens Nagel willkommen.

    +++ 8:58 Uhr Hotellerie: Jeder dritte Gast bleibt weg +++

    Seit dem 1. März ist in Deutschland die Belegung der Hotels im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel gesunken. Das weisen die Analysen der Marktforschungsunternehmen STR und Fairmas aus.

    Zur IZ-Sonderseite „Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft“


    Montag, 16.3.

    +++ 10:03 Uhr DIC Asset verschiebt Hauptversammlung wegen Corona +++

    DIC Asset wird die ordentliche Hauptversammlung - angesetzt für den morgigen Dienstag, 17. März - aus Gesundheitsgründen verschieben. Wann sie nachgeholt werde, hänge vom weiteren Verlauf der Infektionswelle ab, teilt das Unternehmen mit. Damit verschiebt sich auch der Gewinnverwendungsbeschluss und die Dividendenzahlung.

    +++ 8:10 Uhr Ab heute keine Veranstaltungen mehr von ULI +++

    ULI Europe sagt alle Veranstaltungen von heute bis Ende April 2020 in Europa ab. Ein Teil davon ist verschoben.

    +++ 8:05 Uhr Makler tragen jetzt öfter Mundschutz +++

    In Zeiten von Corona greifen Makler wieder häufiger zum Telefon. Fast die Hälfte der Vermittler will damit uninteressante Bewerber stärker aussieben, um die Zahl der Besichtigungen möglichst gering zu halten. Fast ein Drittel der Makler macht gar keine Open-House-Besichtigungen mehr.

    Zur IZ-Sonderseite „Coronavirus - Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft“


    Freitag, 13.3.

    +++ 14:26 Uhr Defama-Chef Schrade trägt Mietausfälle wegen Corona +++

    Matthias Schrade, Gründer, Vorstand und Großaktionär des Immobilieninvestors Deutsche Fachmarkt, appelliert an die Betreiber von Geschäften, die keine Güter des täglichen Bedarfs anbieten, ihre Geschäfte in Defama-Centern zu schließen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. „Die Miete einschließlich Nebenkosten entfällt ab dem Tag der Schließung zunächst bis zum 30. April oder zum Zeitpunkt einer behördlichen Anordnung“, teilt Defama mit. Schrade trage „alle durch die Schutzmaßnahmen in den Objekten entstehenden Mehrkosten sowie etwaige Mietausfälle persönlich über die ihm gehörende MSC Invest GmbH“. Defama gehören bundesweit rund 40 kleinere Fachmarktzentren.

    +++ 12:40 Uhr Hotel- und Gaststättenverband fürchtet Welle von Insolvenzen +++

    Eine Welle von Insolvenzen, die Zehntausende Arbeitsplätze vernichtet, fürchtet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Derweil beginnen sich Investoren von Hotelimmobilien abzuwenden.

    In Netzwerken weiterempfehlen

    Kostenfrei für Abonnenten

    Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

    Unser Service für IZ-Abonnenten:
    Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!