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Projekte | 19.03.2020

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Papenburg baut erneut ein Hochhaus am Riebeckplatz in Halle

Urbeber: KSP Jürgen Engel Architekten
Mit Bronzeblech und weiß lasierten Terracottalisenen wird die Fassade des künftigen Hotel- und Bürohochhauses verkleidet sein.

Urbeber: KSP Jürgen Engel Architekten

Nach dem 2019 fertig gewordenen Zehngeschosser für the niu Ridge am Riebeckplatz 10 steht Entwickler GP Günter Papenburg jetzt mit einem weiteren Projekt am Riebeckplatz in den Startlöchern.

Für das geplante Hotel- und Bürohochhaus an der Südostseite des Platzes ist vor kurzem der Wettbewerb für die Gestaltung der Fassade, der Außenanlagen und für die Dachbegrünung entschieden worden. Noch in diesem Jahr sollen die Tiefbauarbeiten für das aus einem 75 m hohen Turm und einem Riegel bestehende Gebäude beginnen und voraussichtlich 2023 alles fertig sein.

65 Mio. bis 70 Mio. Euro will GP in die Realisierung des Vorhabens stecken. Das Projekt wird auf Basis eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans realisiert. Die Stadt Halle hatte schon vor einigen Jahren einen Investorenwettbewerb zur Vergabe des Grundstücks ausgelobt. Den Zuschlag erhielt GP im Team mit HPP Architekten aus Leipzig. Für den stadtbildprägenden Baukörper von HPP verlangte die Stadt allerdings einen gesonderten Fassadenwettbewerb. Gleiches galt für die Dachbegrünung des Gebäudes und für die Gestaltung der Außenanlagen auf dem 2.500 qm großen Grundstück.

Ein Viersternehotel mit Skybar und 200 Betten

Für letztere Aufgabe wählte die Jury das Berliner Büro Schönborn Schmitz Architekten. Den ersten Preis für die Fassadengestaltung erhielt das Büro von KSP Jürgen Engel Architekten. Jury-Vorsitzende Barbara Ettinger-Brickmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, lobte "die ruhige und edle Anmutung der fein gegliederten Fassadenstruktur", die KSP für das Gebäude entworfen hat.

Den Turm ziert eine leicht zurückversetzte Hauskrone. Hier oben werden sich künftig die Skybar und der Frühstücksraum des Viersternehotels befinden, das in dem 18-Geschosser beheimatet sein soll und 14.000 qm der insgesamt 22.000 qm BGF in dem Neubau einnehmen wird.

Die Dachflächen auf dem gesamten Gebäude sollen begrünt werden und eine begehbare Dachterrasse soll entstehen. Bei diesem Teil des Wettbewerbs überzeugte die Jury das Konzept des Büro HPP Architekten, das auch für den Entwurf des Baukörpers verantwortlich ist. Die Detailplanungen seien bereits weit fortgeschritten und der Raumplan auf die künftigen Nutzer angepasst, wie GP-Projektleiter Steffen Bockisch berichtet. Sowohl einen Hotelbetreiber wie einen Großmieter für den Büroriegel gibt es ihm zufolge bereits.

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