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Unternehmen | 04.03.2020

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:

Premier Inn sichert sich 52 Hotels in Deutschland

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thomas Hilsheimer
Das Premier Inn in Frankfurt liegt günstig nahe dem Messegelände.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thomas Hilsheimer

Die britische Hotelgruppe Premier Inn sieht sich bei der Expansion in Deutschland auf Kurs. Vier weitere Standorte sind gesichert, damit stehen insgesamt 52 Häuser mit fast 10.000 Betten fest im Plan.

Die jetzt erreichte Marke sei ein wichtiger Meilenstein, sagt Michael Hartung, Managing Director und Development Director bei Premier Inn Deutschland: "Wir wollen im deutschen Markt schnellstmöglich weiter wachsen." Mittelfristig will die Kette etwa 300 Hotels in Deutschland betreiben. Dabei setzt Hartung auf vier Expansionsströme: Eigenentwicklungen, Projekte mit Developern, der Kauf von Bestandsimmobilien und Hotelportfolios sowie auf Mixed-Use-Projekte mit anderen Partnern.

Hinter dem ehrgeizigen Programm steht das Kapital des Mutterkonzerns Whitbread, der sich das Wachstum jährlich bis zu 300 Mio. GBP kosten lassen will. 2018 hatte der Whitbread-Konzern die Kaffeehäuser Costa Coffee an den US-amerikanischen Getränkekonzern Coca-Cola verkauft und umgerechnet rund 4,3 Mrd. Euro kassiert. Geld ist also da. Der Hotelbetreiber Whitbread verfügt weltweit über 800 Hotels mit rund 80.000 Zimmern.

Hohe Eigentumsquote bei den genutzten Immobilien

Aktuell hat Premier Inn sechs Häuser hierzulande im Betrieb. 2016 startete die Gruppe mit einem ersten Hotel in Frankfurt. 2019 eröffnete das Premier Inn Hamburg City, gefolgt von zwei weiteren Hotels in München. Mit der voranschreitenden Integration von 13 Hotels aus dem Ankauf des Portfolios von Foremost Hospitality vor zwei Jahren sowie der Übernahme von drei Häusern der Marke acomhotels werden bis Ende 2020 mindestens 20 Premier-Inn-Hotels in ganz Deutschland in Betrieb sein, kündigt Hartung an.

Das Ankaufsteam unter Chris-Norman Sauer sei weiterhin auf der Suche nach Grundstücken, bestehenden Hotels sowie Konversionsimmobilien in innerstädtischen Lagen. Bei der Realisierung sei das Unternehmen flexibel: Die Spanne reiche vom Einbringen des Mietvertrags in ein Projekt bis hin zur selbständigen Entwicklung des Hotels. In Großbritannien hält Premier Inn etwa 60% der genutzten Immobilien in Eigentum; eine ählich hohe Quote wünscht sich Hartung auch für Deutschland.

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