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Märkte | 03.03.2020

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Der Wohnungsbau in München lahmt

In München wurden im vergangenen Jahr die Ziele für die Wohnungsfertigstellungen deutlich verfehlt. Statt der gewünschten 8.500 Wohnungen wurden 2019 nur 7.121 Wohnungen fertig. Auch die Zahl der Genehmigungen sank von fast 12.600 auf etwas unter 11.000 Wohnungen.

Allerdings waren die Vorjahre auch geprägt von großen Baugebieten wie der neue Stadtteil Freiham (2019) und die Bayernkaserne (2018), in denen viele Wohnungen auf einen Schlag genehmigt wurden. Stadtbaurätin Elisabeth Merk sieht die hohen Baukosten und die fehlenden Kapazitäten bei den ausführenden Firmen als Gründe für den Rückgang.

Es sei "doppelt bitter, wenn München trotz allem anzuerkennenden Engagement und Einsatz die selbst gesetzte, deutlich zu niedrige 8.500-Wohnungen-Messlatte reißt", kommentiert Stephan Kippes, Leiter des IVD-Instituts, die Zahlen. Gleichzeitig kritisiert er die zunehmende Regulierung. "Einen Mangel an Bautätigkeit kann man später nicht mit Mietpreisbremse, -deckel und sonstigen dirigistischen Dingen reparieren", so Kippes.

Zumal München wachse und der Trend zu weniger Personen pro Haushalt den Verbrauch der Wohnfläche pro Person erhöhe. In München lebt mittlerweile mehr als jeder Zweite allein in einer Wohnung. "Um die Schieflage am Wohnungsmarkt wenigstens etwas zu verbessern, bräuchten wir dringend einige Jahre mit fünfstelligen Fertigstellungen", sagt Kippes.

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