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Märkte | 26.02.2020

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Studentisches Wohnen wird stellenweise preiswerter

Quelle: Imago Images, Urheber: Schöning
Studentenwohnheim in Berlin-Charlottenburg. Der Mietendeckel wird auch in diesem Segment die Preise drücken, sagt Immowelt voraus.

Quelle: Imago Images, Urheber: Schöning

Nach einer Analyse des Onlineportals Immowelt ist bei Studentenwohnungen in einer Reihe von Städten die „Grenze des Bezahlbaren“ erreicht. In 26 von 67 untersuchten Universitätsstädten stagnierten 2019 die Mieten oder gingen zurück. Allerdings gibt es auch deutliche Ausreißer nach oben.

In Berlin sanken laut der Analyse der Angebotsmieten von Immowelt die Preise für Studentenwohnungen im vergangenen Jahr um 4% auf 450 Euro/Monat im Median. In Frankfurt und Hamburg registriert Immowelt einen moderaten Anstieg um 2% (auf 530 Euro/Monat sowie 420 Euro/Monat), in Stuttgart (500 Euro/Monat) blieben die Preise stabil. In München allerdings verteuerten sich die Mieten für studentisches Wohnen um 3% (auf 700 Euro/Monat), in Köln um 5% (auf 450 Euro/Monat). Tübingen (+14%, von 370 auf 420 Euro/Monat) und Kaiserslautern (+12%, von 250 auf 280 Euro/Monat) haben dagegen erhebliche Preissteigerungen zu verzeichnen. Die Researcher von Immowelt machen dafür „Nachholbedarf“ oder aber, wie in Tübingen, eine im Schnitt deutlich höhere Quadratmeterzahl verantwortlich. Deutliche Rückgänge gibt es dagegen in Mainz und Erfurt (jeweils -7%) sowie in Rosenheim und Rostock (jeweils -5%).

Die Limits sind erreicht

Untersucht hat Immowelt die Angebotsmieten in insgesamt 67 Städten. Berücksichtigt wurden auch „studententaugliche Wohnungen“ mit einer Fläche von bis zu 40 qm. Die Untersuchung interpretiert die Zahlen so, dass bei der Mehrheit der Studenten bei einem Wert von etwas mehr als 400 Euro/Monat das Limit ihres Wohnbudgets erreicht ist.

Mit der Alternative für Studenten, nämlich dem WG-Zimmer, hat sich das Berliner Institut empirica befasst. Zu Beginn des Sommersemesters 2020 ist laut empirica der Standardpreis für ein unmöbliertes WG-Zimmer mit 650 Euro/Monat in München am höchsten (Wintersemester: 600 Euro/Monat), gefolgt von Frankfurt mit 500 Euro/Monat (500) und Stuttgart mit 500 Euro/Monat (480). Die günstigsten Angebote gibt es derzeit in Chemnitz mit 230 Euro/Monat (227) sowie in Magdeburg mit 260 Euro/Monat (260) und Greifswald mit 270 Euro/Monat (285).

Mietendeckel senkt Preise für WG-Zimmer

Für Berlin misst das Ranking noch einen Standardpreis von 450 Euro/Monat (450). Wegen des Mietendeckels rechnet empirica bei Neuvermietungen aber mit einem spürbaren Absinken der Preise. An den Hochschulstandorten insgesamt liegt der Standardpreis zum aktuellen Semester bei 397 Euro/Monat (384) und somit 13 Euro höher als im Wintersemester 2019. empirica bewertete die Inserate an mehr als 120 Hochschulstandorten, Basis ist ein zwischen 10 qm und 30 qm großes WG-Zimmer.

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