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Projekte | 26.02.2020

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Berlin: Stadt und Land bringt 600 Wohnungen auf den Markt

Quelle: Stadt und Land
In der Louis Lewin Straße sind 90% aller Wohnungen vermietet.

Quelle: Stadt und Land

Die städtische Berliner Wohnungsgesellschaft Stadt und Land hat zum Jahresbeginn fast 600 Wohnungen auf den Markt gebracht.

308 Mietwohnungen entstanden in der Louis-Lewin-Straße im östlichen Plattenbaubezirk Marzahn-Hellersdorf. Der Hälfte der Wohnungen an der nordöstlichen Stadtgrenze griff das Land mit Fördermitteln unter die Arme. Sie werden für 6,50 Euro/qm vermietet. Weitere 165 neue Quartiere mit ein bis fünf Zimmern entstanden im Bereich der Böhlener Straße, Schkeuditzer Straße und Torgauer Straße. Auch im Neubau mit der Adresse Schkeuditzer Straße 28-36 liegt die öffentliche Förderquote bei 50% der Wohnungen. Damit beträgt der Mietpreis auch hier 6,50 Euro/qm, sofern ein Wohnberechtigungsschein vorliegt.

126 Wohnungen im Bezirk Treptow-Köpenick

Hinzu kommen 126 Einheiten in der Fürstenwalder Allee im Bezirk Treptow-Köpenick. Geförderte Wohnungen, die für 6,50 Euro/qm an Bedürftige mit Wohnberechtigungsschein vergeben werden, sind allerdings nicht darunter. Die folgen im Ortsteil Rahnsdorf/Hessenwinkel ebenfalls hart an der Landesgrenze erst im 90 Einheiten umfassenden zweiten Bauabschnitt, der voraussichtlich im Mai 2020 fertiggestellt sein wird. Allerdings haben die Bauherrn hier bei zusammen 216 Wohnungen nur bescheidene 35 Einheiten für Menschen mit schmalem Portemonnaie konzipiert. "In der Fürstenwalder Allee war der Baubeginn vor Juli 2017", erklärt Stadt-und-Land-Unternehmenssprecherin Anja Libramm. Damals sah die Kooperationsvereinbarung zwischen den städtischen Wohnungsgesellschaften und dem Land Berlin noch vor, dass 30% bezahlbarer Wohnraum reicht. Erst bei Neubauprojekten mit Baubeginn nach dem 1. Juli 2017 gilt die 50%-Regelung. Die Wohnungen am Ufer des Dämeritzsees werden schlüsselfertig von einem Bauträger übernommen. Für alle frei finanzierten Wohnungen gilt, dass die Mieten im Schnitt unter 10 Euro/qm liegen.

Hohe Nachfrage

Das Interesse an den neuen Quartieren ist in der wachsenden und aus allen Nähten platzenden Hauptstadt groß: In der Louis-Lewin-Straße und in der Schkeuditzer Straße sind für 90% aller Wohnungen ein Mietvertrag unterschrieben, vom ersten Bauabschnitt in der Fürstenwalder Allee kennen 41 der 126 Wohnungen ihre zukünftigen Bewohner.

Derzeit lässt die Gesellschaft Stadt und Land 1.908 Wohnungen bauen. Weitere über 4.000 Quartiere befinden sich laut Unternehmensangaben in der "konkreten Vorbereitung bzw. in der Projektentwicklung". Ergänzt werden soll das Portfolio der kommunalen Gesellschaft durch den Ankauf von rund 7.500 Bestandswohnungen. Mit diesen ehrgeizigen Plänen will das Unternehmen auf 55.500 Wohnungen im Jahr 2026 wachsen. Derzeit verfügt der Vermieter über gut 48.000 Wohnungen sowie mehr als 800 Gewerbeobjekte.

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