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Projekte | 20.02.2020

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Archigon plant 450-Mio.-Euro-Projekt in Berlin

Quelle: bloomimages Berlin GmbH
Großzügige Terrassen mit Blick über die Spree zum Pläntnerwald sollen charakteristisch für die Architektur der geplanten Gebäude sein.

Quelle: bloomimages Berlin GmbH

Der Berliner Projektentwickler Archigon will auf einem knapp 32.000 qm großen Grundstück an der Köpenicker Chaussee einen schicken Bürostandort entwickeln und dafür 450 Mio. Euro investieren.

Noch wird das für das Projekt vorgesehene Areal an der Köpenicker Chaussee 15-19 von einem Baustoffrecyclinghof genutzt. Doch der Eigentümer will den Betrieb aufgeben und hat die Fläche deshalb an Archigon verkauft. Damit der Entwickler dort Büros bauen kann, muss das zuständige Bezirksamt Lichtenberg aber zunächst den Bebauungsplan ändern. Der wird maßgeschneidert für das Vorhaben angepasst und berücksichtigt zugleich die Interessen des Bezirks, der in dem bislang von industriellen Nutzungen geprägten Gebiet an der Spree beispielsweise einen öffentlichen Uferweg anlegen will.

Ein Büro- und Dienstleistungsstandort mit 100.000 qm BGF

Bis Ende dieses Jahres hofft Archigon-Geschäftsführer Gunther Hastrich auf Baurecht für das Projekt. Die Planungen sehen Gebäude mit unterschiedlicher Höhenstaffelung von vier bis zwölf Etagen vor, die sich um vier teils offene Höfe gruppieren. Zwischen den Bauten mit etwa 100.000 qm BFG soll ein öffentlicher Weg hindurch bis zur Spree führen. Hin zum Wasser ist ein abgestuftes Bauwerk mit großen Terrassen geplant und auch die anderen Gebäude sollen sich mit großzügigen Außenräumen und verglasten Fassaden zum Wasser hin öffnen. Am Ufer der Spree ist zudem ein Platz mit einem Café oder Restaurant vorgesehen, der zum Verweilen einlädt.

Ginge es nach Hastrich, könnten die Arbeiten Anfang 2021 beginnen und 2024 alles fertig sein. Bis zu 4.000 Menschen könnten dann an dem Büro- und Dienstleistungsstandort an der Köpenicker Chaussee arbeiten. Für die Gestaltung der Gebäude ist das Berliner Büro von Hastrich Keuthage Architekten verantwortlich, das Archigon-Geschäftsführer Hastrich zusammen mit Wolfgang Keuthage betreibt. Als Entwickler und Architekt in Personalunion legt Hastrich besonderes Augenmerk auf eine anspruchsvolle Gestaltung. An den Entwürfen für die Fassaden wird derzeit noch gefeilt. Auf jeden Fall werden sie großflächige Fensterfronten erhalten, die den Blick auf die Spree freigeben.

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