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Veranstaltungen | 18.02.2020

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:

Mipim reagiert auf den Ausbruch des Coronavirus

Quelle: Imago Images, Urheber: Mandoga Media
Die Veranstalter der Mipim reagieren auf den Corona-Ausbruch mit einem verstärkten Fokus auf Hygiene.

Quelle: Imago Images, Urheber: Mandoga Media

Angesichts von mehr als 26.000 erwarteten Messegästen beobachten die Macher der Mipim in Cannes die weltweiten Entwicklungen rund um den Ausbruch des Coronavirus genau. Sie arbeiten mit den Behörden zusammen, Einschränkungen soll es in Cannes aber nicht geben.

Trotz der steigenden Zahl von Infektionen mit dem Coronavirus vor allem in China, aber auch in anderen Teilen der Welt, erklärt der Messeveranstalter der Mipim, Reed Midem, dass der Branchentreff in Cannes nach derzeitigem Stand ohne Einschränkungen und wie geplant stattfinden kann. "Wir verfolgen die Entwicklungen genau und arbeiten mit den Behörden zusammen", heißt es vonseiten der Messe.

Hygiene wird großgeschrieben

Auf dem Messegelände soll das medizinische Team größer als in den vergangenen Jahren ausfallen. Zudem habe die Messe die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie dem Flughafen, Hotels und der Stadt Cannes noch einmal verstärkt. Hinweisschilder sollen die Besucher an Hygienemaßnahmen erinnern. Das Messepersonal wird vor der Veranstaltung noch einmal mit einem Schwerpunkt auf Handhygiene geschult.

In den vergangenen Tagen und Wochen hat die Sorge um eine mögliche Ansteckung mit dem Coronavirus bereits mehreren Messeveranstaltungen das Geschäft verhagelt. Für den Mobile World Congress in Barcelona hatten zahlreiche Aussteller ihr Kommen abgesagt, so dass die gesamte Messe für dieses Jahr abgesagt worden ist.

Glimpflich davon gekommen ist zuletzt etwa die Energieversorgermesse E-World energy & water in Essen. Das Besucherfeld ist zwar international, rekrutiert sich aber überwiegend aus europäischen Ländern. Auf einem Panel zum Thema Energiewende fehlte dort allerdings Lei Zhang vom Windenergieunternehmen Envision Energy. Ihn hatte das Coronavirus in Schanghai festgehalten.

Auch die Besucherströme der Mipim sind zwar international, jedoch weitestgehend europäisch geprägt. Mehr als die Hälfte der 26.800 erwarteten Teilnehmer kommt aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Aus China haben sich lediglich fünf Teilnehmer angemeldet, im vergangenen Jahr waren es ebenfalls lediglich zwölf.

Vier Projekte aus China in der Endrunde der Mipim Awards

Unsicher ist allerdings noch, wie sich die Reiseeinschränkungen aus China in Richtung Frankreich auf die Verleihung der Mipim Awards auswirken werden. Schließlich sind in der Endrunde immerhin vier Projekte aus China vertreten. Für gewöhnlich reisen zu der Preisverleihung auch lokale Delegationen aus den Städten an, in denen die Projekte verortet sind.

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